Aufnahmeheim Röntgental Einwanderungsbehörde der DDR

Von Anfang bis Ende war die DDR ständigen Bedrohungen ausgesetzt und musste vor Spionen, Saboteuren und anderer gegnerischer Kräfte beschützt werden. So war die Existenz der Aufnahmeheime notwendig. Zuletzt war Röntgental das einzigste Heim.

Die Angehörigen von MfS und der Kriminalpolizei agierten als Sozialdetektive. Eine wichtige Rolle spielten auch die Kulturfrauen. Sie waren Aufsichtspersonen und Sozialarbeiterinnen in Personalunion.

Opfer des kapitalistischen Systems, wie Arbeitslose, wurden als asozial angesehen. Wer sich gegen kapitalistische Willkür wehrte, galt als arbeitsunwillig. Es wurde so getan, als gäbe es in der BRD(Westberlin) und in der DDR kein Arbeitsrecht. Das steht im Widerspruch dazu, dass das Arbeitsrecht in der DDR vorbildlich war.

Die Übersiedlungswilligen waren außergewöhnlichen psychischen Belastungen ausgesetzt. Einige wurden während des Aufenthalts im Heim psychisch krank. Das wurde ebenfalls als asoziales Verhalten angesehen.

Ob Enttäuschte und Traumatisierte ins Lager der DDR-Gegnerschaft überliefen, bzw. sich von westlichen Geheimdiensten anwerben ließen, interessierte nicht.

Die Handlungsweise des Heims kam der westlichen Politik gerade recht.

Es war Strategie des Westens die DDR „auszubluten“.

Fazit: Die Handlungsweise des Heims diente nicht dem Schutz der DDR.

Heute vorliegende Dokumente und Zeitzeugenberichte können der Delegitimierung der DDR dienen.

Ich saß vom 21.10.1982 bis zu 26.11.1982 im Aufnahmeheim Röntgental. Näheres dazu auf

http://www.aufnahmeheimroentgental.net

siehe auch den Beitrag zu Manfred Dott

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Ein Gedanke zu “Aufnahmeheim Röntgental Einwanderungsbehörde der DDR

  1. Pingback: Der Fall Manfred Dott | Was war die DDR ?

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