Die medizinische Betreuung von Beschuldigten in den Untersuchungshaftanstalten(UHA) des MfS

In jeder Untersuchungshaftanstalt des MfS gab es medizinische Einrichtungen. Bei der Aufnahme in die UHA erfolgte grundsätzlich eine ärztliche Untersuchung. Bei gewöhnlichen Kriminellen war das genauso, wenn sie ins Gefängnis kamen. Das konnte man in einer Folge der Serie „Polizeiruf 110“ sehen. Für jeden Häftling wurde eine Gesundheitsakte angelegt.

Die ständige medizinische Betreuung war in allen Untersuchungshaftanstalten des MfS gewährleistet. Falls erforderlich, konnten Fachärzte aus dem staatlichen Gesundheitswesen herangezogen werden. Die Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln entsprach den sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen der DDR. Die Verabreichung der verordneten Medikamente oder Behandlungen erfolgte entsprechend den getroffenen Festlegungen durch das medizinische Personal.

Für den gesamten Untersuchungshaftvolllzug des MfS wurden seit 1960 in mehreren Etappen medizinische Einrichtungen und ein zentrales Haftkrankenhaus im Objekt Berlin-Hohenschönhausen aufgebaut. Das haftkrankenhaus war für alle Beschuldigten im Verantwortungsbereich des MfS einschließlich der Bezirksverwaltungen, für die stationäre medizinische Versorgung zuständig.

Die Ersteinrichtung erfolgte 1960-1962. Von 1971-1974 wurde es für 2,2 Millionen Mark erweitert. Es war modern eingerichtet und hatte verschiedene Fachabteilungen mit entsprechenden Fachärzten, Schwestern, Pflegern und medizinisch-technischen Assistentinnen.

1989 waren im Haftkrankenhaus Hohenschönhausen 62 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Wenn die medizinischen Möglichkeiten des Haftkrankenhauses Hohenschönhausen nicht ausreichten, erfolgte die unverzügliche Verlegung in eine Einrichtung des staatlichen Gesundheitswesens.

1990 wurde das Haftkrankenhaus Hohenschönhausen demontiert und die Einrichtung veräußert. Es wird so getan, als hätte es diese moderne medizinische Einrichtung nie gegeben.

Bezüglich der Situation kranker Häftlinge in Untersuchungshaftanstalten des MfS, insbesondere der Untersuchungshaftanstalt Hohenschönhausen, werden nun Horrorgeschichten erzählt.

Text basierend auf „Die Sicherheit“ Seiten 508-510, abrufbar im Internet bei Logo Insider

Insiderkomitee zur Förderung der kritischen

Aneignung der Geschichte des MfS

spiegel_online_logo_200 Bei „Spiegel online“ gibt es eine Horrorgeschichte zu diesem Thema. Wenn es tatsächlich so gewesen wäre, dann wären die Beteiligten von der heutigen Justiz verurteilt worden. Hier wird davon abgelenkt, wie die medizinische Behandlung von Häftlingen  z.B. in den USA aussieht.

Auch in Nordrhein-Westfalen sieht es nicht gut aus.

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Der Bruch in der kommunistischen Bewegung

Wahre Worte. Aber leider wollen viele Linke das nicht wahrhaben. Gleich ob sie in kommunistischen oder anderen Parteien organisiert oder parteilos sind.

Sascha's Welt

Chrustschow
Die internationale kommunistische Bewegung erfuhr infolge des Chrustschowschen Revisionismus der 60er Jahre einen ernsthaften Bruch und unterlag einer Schwächung. Um diesen Bruch zu überwinden, müssen wir dessen Ursachen ergründen. Worin bestehen nun die strittigen Punkte, die zu diesem Mißklang führten. Die Hauptprobleme, die zur Krise führten, und welche die weltweite kommunistische Bewegung überwinden muß, um sich faktisch wieder als revolutionäre Arbeiterbewegung zu vereinigen, sind folgende:

a) die Revision der ökonomischen Theorie des Marxismus

Daß die revisionistische Chrustschow-Clique und ihre Epigonen der sozialistischen Sowjetwirtschaft Elemente der bürgerlichen Ökonomie (den sog. Marktsozialismus) hinzufügten, wovor auch Stalin 1952 in seiner Arbeit „Die Ökonomischen Probleme des Sozialismus in der UdSSR“ gewarnt hatte, nämlich, daß der Kernpunkt der proletarischen Revolution die Befreiung der Menschheit von vernichtenden Krisen ist, welche ihre Ursache haben in der zerstörerischen Wirkung des kapitalistischen Gesetzmäßigkeiten, insbesondere im Wertgesetz, führte letztendlich zur Zerstörung der…

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Walter Ulbricht sagte: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen…“

Sascha's Welt

berlin_02Nein, es hatte niemand die Absicht, eine Mauer zu bauen, auch Walter Ulbricht nicht. Aber die Realitäten hatten sich geändert. Als nach dem Sieg der Sowjetunion über den deutschen Faschismus in den Westzonen eine einseitige Währungsreform durchgeführt worden war und am 23. Mai 1949 entgegen den Abmachungen des Viermächteabkommen die Bundesrepublik Deutschland (BRD) gegründet wurde, war klar, daß damit ein neuer Zeitabschnitt begonnen hatte. Deutlich zeichnete ab, was auch schon während des Krieges zu erkennen war: die Feindschaft und der abgrundtiefe Haß der Westmächte gegen die Sowjetunion, der tiefverwurzelte Antikommunismus der imperialistischen Staaten.

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Warum es wichtig ist, die AfD richtig zu verstehen

Eine Schlagzeile für die BLÖD.  Die AfD hat nichts mit der DDR gemeinsam.

Eine Schlagzeile für die BLÖD.
Die AfD hat nichts mit der DDR gemeinsam.

Das hier ist aktuell und hat nichts mit der DDR zu tun. Es gehört aber trotzdem hierher. Denn es gibt viele Freundinnen und Freunde der DDR, bzw. solche, die sich dafür halten, die mit der AfD sympathisieren. Sie sollen sich diesen Text von Andreas Kemper mal zu Gemüte führen und darüber nachdenken, ob sie das wirklich wollen. Und das, was die AfD will hat nichts mit der DDR zu tun. Es ist das Gegenteil dessen, was die DDR war.

Andreas Kemper

Im Internet hat eine ungeschickte Formulierung des Spitzenkandidaten der AfD, Jörn Kruse, für einen krassen Shitstorm gesorgt. Jörn Kruse hatte gesagt:

„Ich habe die große Befürchtung immer gehabt, dass Furchtbares irgendwo, bei uns hier, Paris gehört für mich zur gleichen Wertegemeinschaft, passieren würde. Und leider ist es viel früher passiert, als ich gehofft habe.“

Man kann diesen Satz nicht so interpretieren, als hätte Jörn Kruse gehofft, dass es Anschläge geben würde. Denn er hat geschrieben: „Ich habe die große Befürchtung immer gehabt, dass Furchtbares […] passieren wird.“ Das heißt, er hat nicht gehofft, dass Anschläge passieren, sondern er hat befürchtet, dass Anschläge geschehen. Er hat lediglich gehofft, dass diese nicht so früh passieren. Und die AfDler*innen, die applaudierten, können sich darauf berufen, ihn so verstanden zu haben.

Es ist gerade bei der AfD wichtig, die Aussagen richtig zu interpretieren. Denn es droht auf europäischer Ebene eine faschistische Entwicklung. Und…

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Kommentar von DDR-Museum Berlin gelöscht

DDR Museum Kommentare 1

DDR-Museum Kommentare2

DDR-Museum Berlin hat einen Kommentar von mir gelöscht. Es ging mal wieder um das leidige Thema „Mauertote“. Ich habe meine Meinung dazu gesagt, die nicht genehm ist. Hier nochmal die

Schusswaffenanwendungsordnung 1978