Wer war Margot Honecker ?

Sascha's Welt

margotImmer mehr Legenden und ein ganzes bürgerliches Lügengespinst ranken sich um die DDR und ihre Politiker. Unsinnigerweise werden immense Gelder verschwendet, um Bücher zu schreiben, Filme zu produzieren und Horrormuseen einzurichten, in denen man unser sozialistisches Vaterland als einen Unrechtsstaat verunglimpfen will. Das ist vergeblich, denn Lügen haben kurze Beine! Wer also ist die oben Genannte?

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Erich Honecker: Über den Sozialismus und seine Zukunft

Sascha's Welt

Erich HoneckerDer langjährige Generalsekretär der SED und Vorsitzende des Staatsrates, Genosse Erich HONECKER (1912-1994), war und blieb bis zuletzt ein aufrechter Kommunist. Auch wenn in den letzten Jahren der DDR vieles außer Kontrolle geraten war. Nicht nur, daß der Verrat antikommunistischen Chruschtschowisten-Clique zum Zerfall der KPdSU geführt hatte und die Zerstörung der Sowjetunion zur Folge hatte, auch die DDR war aufgrund dessen als Staat zuletzt nicht mehr zu halten. Die Konterrevolution breitete sich so schnell wie die Pest im Lande aus und riß alles, was in der DDR in den letzten 40 Jahren geschaffen worden war, mit in den Abgrund. Das Volkseigentum wurde unter mafiösen Umständen an die Bourgeoisie verschachert und die Menschen verließen zu Hunderten und Tausenden das geplünderte Land. Dennoch oder gerade deswegen ist die Aussage Erich Honeckers heute zutreffend: „Ich sehe nach wie vor für den Sozialismus eine große Chance. Das ergibt sich … aus der Entwicklung der…

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Wilhelm Pieck: Über den Umgang mit Geschichte

Sascha's Welt

Pieck

„Es ist an der Zeit, daß unsere Jugend nicht mehr Legenden und Mythos als Geschichtsbild vorgesetzt bekommt, sondern die historischen Tatsachen. Es ist an der Zeit, daß die Jugend des werktätigen Volkes den Kampf ihrer Väter und Großväter, den Kampf ihrer Ahnen um Freiheit und soziale Gerechtigkeit erkennen lernt und … Lehren für die Zukunft daraus zieht.“

Wilhelm Pieck

(Neues Deutschland vom 29. Januar 1949)
Wilhelm Pieck war der erste Präsident der Deutschen Demokratischen Republik.

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Der Aufruf „Für unser Land“ Was steckt dahinter?

Während der Konterrevolution verfassten „Bürgerrechtler“ und Intellektuelle den Aufruf „Für unser Land“. Diesen Leuten ging es gut in der DDR. Die DDR hat ihnen Bildung, einschließlich Studium und Ausbildung kostenlos zur Verfügung gestellt. Sie mussten keine Studentenjobs annehmen, um ihr Studium zu finanzieren. Dann hatten sie gute Berufe. Teilweise verantwortliche Positionen. Aber sie waren nicht zufrieden.

Diejenigen, die unterzeichnet haben, aber mit Texten künstlerischen Umgang hatten und mit verklausulierten politischen/juristischen Texten nicht vertraut waren, sind von den Vorwürfen auszunehmen. Aber diejenigen, welche dieTexte formulierten, hatten sehr wohl gewusst was sie taten.

Der Aufruf „Für unser Land“ plädiert für eine eigenständige DDR, aber ohne Sozialismus. Auch wenn vom Sozialismus geschwafelt wird. Es ist wohl der Sozialismus im Sinne von Sozialdemokratie gemeint.

Der antikommunistische Kampfbegriff „Stalinismus“ dient hier als Killerphrase. Ebenso dass die Führung einer Partei sich die Herrschaft über das Volk und seine Vertretungen anmaßen würde. Natürlich ist es strittig, ob die festgeschriebene führende Rolle der SED noch richtig war. Aber irgendwer muss doch die Führung übernehmen. Das war die SED als Partei der Arbeiterklasse. Da die SED nicht mehr in der Lage war die Arbeiterklasse zu vertreten und es keine anderen Vertretungsformen der Arbeiterklasse gab und sich auch niemand dafür einsetzte, war hier ein Vakuum geschaffen worden, wo die „Bürgerrechtler“ und Co. reinhauten und Erfolg hatten. Denn sie strebten zur Macht. Aber die Arbeiterklasse vertreten wollten sie nicht. Sie wollten einen bürgerlichen Staat.

Eigenständigkeit der DDR, Zusammenarbeit mit denjenigen Staaten und Interessengruppen, die dazu bereit sind, in unserem Land eine solidarische Gesellschaft zu entwickeln, Frieden und soziale Gerechtigkeit“, klingt gut. Aber was bedeutet das? Mit wem wollte man zusammenarbeiten? Mit imperialistischen Staaten? Welche Interessengruppen? Mit Kapitalisten und deren Vertretungen? Klassenharmonie? Die Friedenpolitik wurde doch aufgegeben.   Die Worte „Frieden“ und „Sozialismus“ sind doch hier nur irreführendes Geschwafel. Dann wieder das Geschwafel von „Freiheit des Einzelnen“, „Freizügigkeit“ usw.- Das kann alles bedeuten, also auch Ellbogengesellschaft und im Widerspruch dazu das Geschwafel von der solidarischen Gesellschaft. Gut der Punkt mit der Umwelt ist berechtigt. Muss man, um da Verbesserungen zu fordern, die sozialistische Gesellschaftsordnung aufgeben?

Beim Punkt „Oder“ wird man ein Fünkchen ehrlicher und benennt die wahren Absichten des Kapitalismus, wie z. B. „Ausverkauf der DDR, starke ökonomische Zwänge, unzumutbare Bedingungen, an die einflussreiche Kräfte aus Wirtschaft und Politik der BRD an die Hilfe für die DDR knüpfen (siehe Griechenland heute), Ausverkauf der moralischen Werte, Vereinnahmung der DDR durch die BRD“.

Dann geht man zu Punkt „Entweder“ zurück, dessen Aussagen unverbindlich sind. Nun kommen wieder unverbindliche Aussagen, wie wieder die Rede von Sozialismus, aber „gleichberechtigte Nachbarschaft zu allen Staaten Europas“. Die Verfasser/innen des Aufrufs glaubten doch nicht im Ernst, dass imperialistische Staaten, welche bislang die sozialistischen Länder, einschließlich der DDR im Kalten Krieg bekämpft hatten, nun als gleichberechtigte Nachbarn einen ernsthaften sozialistischen Aufbau, bzw. Neuanfang dulden würden.

Dann ist vom Antifaschismus und Humanismus die Rede. Aber nicht unter Führung der Arbeiterklasse, bzw. deren Vertretung, sondern in Klassenharmonie. Menschheitsinteressen vor Klasseninteressen. Das war in schönen Worten verklausuliert worden.

Das 10 Punkte-Programm von Helmut Kohl wurde zwar kritisiert, doch das war nur noch ein Sturm im Wasserglas. Es folgten weitere Aufrufe. Der Aufruf „Für unser Land“ ist später nichtig geworden und der Weg zur Annexion der DDR wurde bereitet.

Da man den intelligenten Leuten, die diesen Aufruf verfassten, keine Naivität unterstellen kann, ist dieser Aufruf als Irreführung der Bevölkerung zu sehen.

Erstunterzeichner

•   Götz Berger

•   Wolfgang Berghofer

•   Frank Beyer

•   Volker Braun

•   Reinhard Brühl

•   Tamara Danz

•   Christoph Demke

•   Siegrid England

•   Bernd Gehrke

•   Sighard Gille

•   Stefan Heym

•   Uwe Jahn

•   Gerda Jun

•   Dieter Klein

•   Günter Krusche

•   Brigitte Lebentrau

•   Bernd Löwe

•   Thomas Montag

•   Andreas Pella

•   Sebastian Pflugbeil

•   Ulrike Poppe

•   Martin Schmidt

•   Friedrich Schorlemmer

•   Andree Türpe

•   Jutta Wachowiak

•   Heinz Warzecha

•   Konrad Weiß

•   Angela Wintgen

•   Christa Wolf

•   Ingeborg Graße

Walter Janka hatte dem Papier zugestimmt, es jedoch vor der Veröffentlichung nicht unterzeichnen können.

Links:

Haus der Demokratie

Wikipedia

Aufruf2

Originaltext Aufruf „Für unser Land“

Erich Honecker – ein Nachtrag

Dieser Text gehört auch in diesen Blog.

Sascha's Welt

HoneckerMit einer persönlichen Stellungnahme wendet sich der langjährige Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Erich Honecker, an seine ehemaligen Landsleute. Daß ihm hierbei nicht die gleiche Aufmerksamkeit zuteil wird, die in jenen Zeiten, als die Staatsgrenzen der DDR noch unantastbar waren, liegt auf der Hand. E.Honecker schreibt:

„Ich bin fest entschlossen, soweit meine Kräfte reichen, mich von den heutigen Siegern ebensowenig mundtot machen zu lassen, wie einst von der faschistischen Gestapo. Das bin ich meinem ganzen Leben als Kommunist schuldig.“ (Erich Honecker)

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Die Anziehungskraft des Westens

Wahre Worte:

Ossiblock

Als jemand, der zu den geburtenstärksten Jahrgängen auf deutschem Boden gehört, denke ich natürlich etwas länger nach, wenn es um Flüchtlinge geht.

Fast ein Drittel der Menschen in der BRD sind 40 bis 60 Jahre alt. Zum Vergleich: Die Altersgruppe von 0 bis 20 Jahren kommt auf knapp ein Fünftel – ebenso die Altersgruppe ab 65.

Die sogenannte Freiheit, die 1989 auch in Osteuropa ausbrach, brachte also einen extrem starken Geburtenrückgang.

Nach 1989 gab es nicht nur die Unwilligkeit, Kinder zu zeugen, sondern auch wieder Kriege in Europa. Mit echten Toten.

Worauf beruht dann die Anziehungskraft des Westens?

Wirtschafts-, Propaganda – und Bombenkrieg.

Den sogenannten Ostblock hat man durch Wirtschaftskrieg (Sanktionen, Totrüsten) und ausgefeilte Propaganda (NGO, Geheimdienste, Rundfunk) bezwungen.

Die DDR kann als gutes Beispiel dienen. Die Einführung der D-Mark war nur das I-Tüpfelchen. Ähnlich darf man die Euro-Einführung in Südeuropa sehen. Man kehrt zurück – zu einem kolonialem…

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Das Frauen-KZ in Ravensbrück

Ein sehr interessanter Beitrag von Sascha.

Sascha's Welt

RavensbrückWeil es immer noch Unkenntnis und Mißverständnisse darüber gibt, was der Unterschied ist zwischen der sogenannten „freien Marktwirtschaft“ und dem Sozialismus, zwischen Hitlerdeutschland und der DDR; und weil es immer noch Lügen über „die Stasi“ gibt (die Lüge von Hohenschönhausen zum Beispiel) sei hier an einem kleinen Beispiel einmal berichtet vom Frauen-KZ der Nazis in Ravensbrück. Dieses faschistische deutsche Konzentrationslager wurde im Spätherbst des Jahres 1938 auf Weisung des „Chefs der SS und der Deutschen Polizei“, Heinrich Himmler, errichtet und im Frühjahr 1945 von den Soldaten der Roten Armee befreit. 92.000 Frauen und Kinder fanden hier durch die Nazis ihren qualvollen Tod. „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“ – das schworen sich die Überlebenden von Ravensbrück.

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