Völkerwanderungen, Grenzen und Perspektiven…

Besser kann man die Situation nicht beschreiben. Danke Sascha für diesen Beitrag.

Sascha's Welt

Völkerwanderung Völkerwanderungen in Asien

Staatsgrenzen haben zumeist ihren historischen Ursprung. Nicht selten führen sie zu einer willkürlichen und strikten Trennung zwischen Staaten, Völkern und Nationen. Von Zeit zu Zeit kommt es dann, hervorgerufen  durch Krieg, Not, Rassenhaß, Verfolgung und Vertreibung, zu Völkerwanderungen. Der Kapitalismus, der die Gesellschaft in Klassen spaltet, in Besitzende und Besitzlose, nimmt keine Rücksicht auf die Wünsche und Lebensinteressen der Menschen. Gerade heute, wo Hunderttausende Flüchtlinge aus zerbombten, ausgeplünderten Ländern und Regionen wie Afghanistan, Afrika, Albanien, dem Irak oder Syrien nach Europa kommen, um sich hier ein Auskommen, eine Arbeit und eine neue Existenzmöglichkeit zu suchen, erleben wir, wie Illusionen einmal aufgebaut, schon nach kurzer Zeit zerrinnen. Natürlich ist es verlockend, wenn man den Wohlstand in einigen Ländern Westeuropas sieht, wenn man erwarten kann, soziale Unterstützung und symbolische Willkommensgeschenke zu erhalten. Doch nach einer gewissen Zeit ohne Arbeit ist auch für die Flüchtlinge die ganze Herrlichkeit vorbei. Sie…

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Der Betrug mit der „Luftbrücke“

Die Luftbrücke dient heute immer noch Propagandazwecken. Wie war das mit der Berlin-Blockade? Sascha gibt in diesem Beitrag die Antwort.

Sascha's Welt

Berlin 1945 Berlin im Mai 1945

Gegen Schieber und Spekulanten
Am 24. Juni 1948 erließ die Sowjetische Militärverwaltung einen Befehl, der jeden Verkehr auf dem Schienen- und Wasserwege und den Landstraßen unterband, der sich nicht der Kontrolle unterwarf. So begann die sogenannte „Blockade“ Berlins. Das Beharren der Sowjetischen Behörden auf ihrem Kontrollrecht begeiferte die kapitalistische Presse als „einen der brutalsten Versuche in der Neuzeit, den Massenhunger als politisches Zwangsmittel zu benutzen“. Das ist eine Lüge! Der sowjetische Kommandant erbot sich, jederzeit Berlin mit Nahrungsmitteln zu versorgen, einzig und allein die Vereinigten Staaten versperrten „aus politischen Gründen“ diese Versorgungsquelle. Der Oberbürgermeister des demokratischen Sektors von Berlin, Friedrich Ebert, erklärte auf einer Pressekonferenz, daß genügend Nahrungsmittel und Kohle für ganz Berlin vorhanden seien und daß man keine Bedingungen daran knüpfen werde. Jedem einzelnen Bürgermeister stehe es frei, Nahrungsmittel für seinen Bezirk anzufordern.

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Das Ergebnis vom heutigen Gerichtsprozess gegen den Traditionsverband NVA e.V. :

Das Ergebnis vom heutigen Gerichtsprozess gegen den Traditionsverband NVA e.V. :
Einstellung des Verfahrens ohne Auflagen
Wir möchten allen Mitgliedern, Freunden und Sympathisanten danke sagen für die erwiesene Unterstützung und Solidarität während des Strafverfahrens. Es war uns stets wichtig euch hinter uns zu wissen und das Gefühl zu haben, dass diese Front existiert.
Dafür nochmals DANKE
Interessant wäre es jetzt zu wissen, wie die staatlichen Organe den Aufwand mit 160 Beamten bei 13 Hausdurchsuchungen und der vollständigen Beräumung des Museum der Waffenbrüderschaft begründen.

7. Oktober 1949: Gründung der DDR

Sascha's Welt

Emblem_DDRGründung der Deutschen Demokratischen Republik –
des ersten Staates der Arbeiterklasse auf deutschem Boden

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Auf der Schloßbrücke

Verlorenes Land:

Ossiblock

Karl wurde am 7. Oktober 1949 geboren. Nach der Acht-Klassen-Schule machte er eine Lehre zum Kfz-Schlosser. 1965 war er dann Facharbeiter und durfte an Trabis und Wartburgs rumschrauben. Manchmal auch an ausländischen Fabrikaten.

Sein Vater war erst 1947 aus Rußland zurückgekommen. Mit einem Arm und einer durchschossenen Lunge. Er starb 1955. So wuchs Karl mit seinem Bruder und seiner Mutter auf. Sie waren Schlüsselkinder. Die Mutter arbeitete als Sekretärin in einem Kombinat. Abends sah man sich beim Abendbrot.

1970 lernte Karl ein Mädchen aus Berlin kennen. Zwei Jahre später wohnte er mit ihr in einem alten Mietshaus in Mitte. Chausseestr. Kurz vor der Mauer. Karl baute in der Wohnung und nach fünf Jahren waren sie beide zufrieden. Kinder bekamen sie nicht. Seine Frau war 1991 gestorben.

Seitdem versuchte er, den Kopf oben zu behalten. Die Neunziger waren nicht einfach. Er tingelte von einer Werkstatt zur anderen. Dazwischen immer wieder Arbeitslosigkeit.

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Der schlechteste Sozialismus ist besser als der beste Kapitalismus

Die DDR-Bürger/innen glaubten, dass die BRD das gelobte Land ist und dessen Bürger/innen reich sind. Wenn ich als Besucherin erklärte, dass auch BRD-Bürger/innen sparen müssen und nicht drauf los kaufen können, bekam ich zur Antwort, dass das SED-Propaganda wäre und es darauf ankommt, dass man die Möglichkeit hat dies und jenes zu kaufen. Ob man es finanzieren kann, wurde nicht so wichtig genommen.

So sind 1989 die DDR-Bürger/innen nicht gegen konkrete Missstände auf die Straße gegangen. Sie haben auch nicht den Rücktritt der Regierung und eine neue Regierung verlangt, welche in der Lage gewesen wäre die Arbeiterklasse zu vertreten. Ärmel aufkrempeln, arbeiten und neu anfangen? Da ist man lieber Sommer 1989 nicht aus dem Urlaub zurückgekommen. Man glaubte, die BRD wäre das Paradies. Die Mehrheit der Daheimgebliebenen ist ist den unverbindlichen Sprüchen der „Bürgerrechtler“ gefolgt und letztendlich für die Abschaffung der DDR auf die Straße gegangen. Dann wurde die letzte Volkskammer in der Zusammensetzung gewählt, dass sie die Annexion der DDR an die BRD beschlossen hatte und die letzte Regierung der DDR eine Übergaberegierung wurde, welche die Gesetzeslage an die BRD angeglichen hatte. Ob die Bürger/innen aus Unkenntnis so handelten, lassen wir mal dahingestellt. Politische Bildung wurde ja in der DDR geboten. Diese wurde aber abgelehnt und als „Rotlichtbestrahlung“ verspottet.
So müssen die ehemaligen DDR-Bürger/innen und ihre Nachkommen am eigenen Leibe erfahren, dass mit dem Ende der DDR auch die Zugeständnisse des Kapitals ein Ende haben und der Kapitalismus sein wahres Gesicht in seiner neoliberalen Form zeigt.

Ossiblock

Ein langer Artikel in der Jungen Welt. Die Überschrift ist gut.

Die DDR saß bei Tarifgesprächen als unsichtbarer Verhandlungspartner mit am Tisch. Zu manchem Zugeständnis war das Kapital damals bereit. Denn der BRD kam auch eine Schaufensterfunktion zu: Es sollte ein Land präsentiert werden, das »Wohlstand für alle« garantierte und ein schier unerschöpfliches Warenreservoir zu bieten hatte; ein Land zumal, in dem die Integration der Arbeiterklasse großenteils gelingt und die Sozialstaatsillusion weitgehend verfängt.

Ich habe ihn überflogen. Versucht es selbst.

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