Was ist eigentlich ein Kollektiv?

Nach ein wichtiger Beitrag von Sascha:

Sascha's Welt

Hochofenarbeiter EKO Ein Arbeitskollektiv im VEB Eisenhüttenkombinat Ost

„Kollektiv“ – das ist so ein typisches DDR-Wort. Die Kollektivität spielte in unserem Leben, in unserem Land eine wichtige Rolle. Häufig wurde in der Zeitung oder im Fernsehen der DDR über vorbildliche Arbeitskollektive, Brigaden oder Hausgemeinschaften berichtet. Auch in der Literatur ist viel über die zwischenmenschlichen Beziehungen im Sozialismus geschrieben worden. Es waren völlig neue, völlig andere Beziehungen als die im Kapitalismus. In einem Kollektiv ging man ehrlich miteinander um, und auch kritisch. Gegenseitige Hilfe und Kameradschaft waren eine Selbstverständlichkeit. Die Kollegen konnten sich aufeinander verlassen, und auch der Betriebsdirektor gehörte zum Kollektiv. Willi Bredel, Hermann Kant, Dieter Noll, Erwin Strittmatter (um nur einige der DDR-Schriftsteller zu nennen) haben darüber eindrucksvoll berichtet. Auch in alten DEFA-Filmen kann man es noch sehen – da gibt es schon ganz grundsätzliche Unterschiede im Vergleich zur BRD…

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