Wie dachte die Bevölkerung der BRD seinerzeit über die Schleyer-Entführung? Achtung, das Dokument ist eine Fälschung!

Achtung Fälschung

Ein Freund, der sich damit auskennt hat mir erklärt, dass das untenstehende Dokument gefälscht ist. Über das Thema an sich kann ja nachgedacht und diskutiert werden. Darum belasse ich diesen Beitrag im Blog.

 

Als Alt-BRD-Bürgerin kann die Bloggerin(Petra Reichel) den Inhalt dieses Berichts bestätigen. Auch wenn die Bloggerin damals sehr jung war, erinnert sie sich an die Sprüche der Älteren, wie „An die Wand stellen..“ „Die Todesstrafe muss wieder her..“ u.ä..So war die Atmosphäre damals in der BRD während der aktiven Zeit der RAF.

Das hier vorgestellte Papier ist eine Fälschung.

im-bericht-aus-bw-15-10-1977-zur-schleyer-entfuhrung-durch-die-raf

 

Die Antwort der BStU. Wie man es sich denken kann, wieder die altbekannte Standard-Antwort.

antwort-der-bstu-zu-falschung-angebot-vom-14-10-2016

 

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Bestandsaufnahme des MfS vom 13.10.1989 zum NEUEN FORUM

Leider ist das Dokument unvollständig.

 

Zu diesem Zeitpunkt war bereits alles zu spät. Die Politik war handlungsunfähig. So erfolgten keine Konsequenzen. Die Partei der Arbeiterklasse war keine solche mehr und konnte folglich die Arbeiterklasse nicht mehr vertreten. Die alten Kämpfer wurden später ausgeschlossen. Und was dann für Personal folgte, kennen wir ja alle. Viele kritisieren, dass die „Alten“ solange an der Spitze waren. Wären die „Alten“ früher in den wohlverdienten Ruhestand gegangen, wäre nichts besser geworden. Man muss auch sehen, dass in der „zweiten Reihe“ mehr oder minder Karrieristen vertreten waren, denen das Wohl der DDR nicht am Herzen lag. Das MfS konnte nur Bestandsaufnahmen anfertigen. Die Politik hat nicht reagiert.

 

Diesen Umstand nutzte das NEUE FORUM für sich aus. So setzten viele ehrliche Leute ihre Hoffnung in das NEUE FORUM, da die SED und ihre befreundeten Parteien handlungsunfähig geworden sind.

Nach dem Sieg der Konterrevolution ist das NEUE FORUM nicht mehr gebraucht worden.

Näheres zum NEUEN FORUM: siehe in DIE TROMMLER-ARCHIV.

 

 

Aktion Festigung, Gera 10.10.1961 (wöchentliche Berichterstattung nach Abschluss der Aktion „Festigung“)

Dieses Papier beinhaltet den Bericht über die Stimmung der Betroffenen. Einige haben sich mit abgefunden. Die gute Wohnungen erhalten haben, sind positiv gestimmt. Einige organisieren eine Zusammenkunft, um ein Schreiben zu formulieren mit dem Ziel, dass die Umsiedlung der Betroffenen rückgängig gemacht wird.

Außerdem enthält dieses Papier den Bericht über die Stimmung der Bevölkerung im Grenzgebiet.

Einige befürworten die Umsiedlung der Betroffenen. Dann meinen Welche, dass man mehr Personen hätte umsiedeln müssen. Die Arbeit der staatlichen Organe(Institutionen) wird gelobt.

Negative Stimmungen sind die Befürchtung, dass die Sperrzone erweitert wird, ein neuer Krieg bevorsteht und die Frage was mit den leerstehenden Häusern geschieht.

Nun noch ein Bericht über die Stimmung der Bevölkerung in den Kreisen, wo die Betroffenen nun angesiedelt werden.

Im Großen und Ganzen positiv und die Notwendigkeit der Maßnahme wird eingesehen. Die gute Organisation wird gelobt.                                                                                           Andererseits wird die Rechtsgrundlage der Aktion angezweifelt.                                                 Z.B. Angestellte beim VEB Carl Zeiss Jena meinen, es hätte der Verteidigungszustand erklärt werden müssen.                                                                                                                           Teile der Gerüchte und Meinungen werden in diesem Papier detailliert aufgeführt.

Es wird über eine Festnahme im Zusammenhang mit der Aktion im Kreis Saalfeld berichtet. Der Beschuldigte verbreitet Panik, indem er erzählt, dass die Betroffenen in die Haftanstalt Bautzen kämen und ihre Möbel verkauft würden und dass es schlimmer, wie bei den Nazis wäre.

Am Schluss wird vermerkt, dass es auf der westlichen Seite der Staatsgrenze keine besonderen Erscheinungen gibt.

 

Kim Jong Un Über die Hauptaufgabe der Kim-Il-Sung-Universität im neuen Zeitalter der koreanischen Revolution Schreiben an die Lehrer, Mitarbeiter und Studenten der Kim-Il-Sung-Universität zu ihrem 70. Gründungstag September Juche 105 (2016) In der historischen Zeit, in der nach dem vom VII. Parteitag der Partei der Arbeit Koreas dargelegten glänzenden Projekt die tatkräftige Generalaktion für […]

über Kim Jong Un: Über die Hauptaufgabe der Kim-Il-Sung- Universität im neuen Zeitalter der koreanischen Revolution —

Ereignisse um das Montagsgebet am 02.10.1989 in Leipzig

Auswertung eines Dokuments des MfS

 

ausschnitt-mo-gebet-leipzig-beilage-1

1. Ausschnitt aus dem Dokument 

mo-gebet-leipzig-89-beilage-2

2. Ausschnitt aus dem Dokument 

 

Hierbei handelt es sich um eine Bestandsaufnahme. Diese Bestandsaufnahme dokumentiert die Schwäche der Staatsmacht. In anderen Ländern, auch in „freiheitlich-demokratischen“ Ländern wäre in ähnlichen Situationen hart durchgegriffen worden.

In Leipzig war man am 02.10.1989 nicht in der Lage den Kirchvorplatz zu räumen. Oh Mann die Kampfgruppen und Volkspolizei konnten die illegale Demo nur zeitweilig stoppen. Wüste Beschimpfungen und teilweise Angriffe auf die Polizisten werden erwähnt. Allein das ist in jedem Land dieser Erde ein Grund zu Bestrafung. Was ist das für ein Eingeständnis von Schwäche? Hatte man bereits zu diesem Zeitpunkt aufgegeben?

Man bedenke die besondere Erwähnung der Sonderausrüstung der Volkspolizei. Woanders wäre eine solche Ausrüstung in solchen Situationen normal und der Schlagstock würde da nicht nur zur eigenen Sicherheit der Polizisten eingesetzt.

Blockade des Straßenverkehrs, na in anderen Ländern hat sowas ein Nachspiel. Nun ja in der DDR wäre ohnehin nicht mehr die Zeit dazu gewesen. Doch wissen wir, wie lange sich Friedensaktivisten aus der BRD, die an Blockadeaktionen teilgenommen haben, sich mit der Justiz herumschlagen mussten. Aber das interessiert ja nicht.

Bei den damaligen Ereignissen in Leipzig wurden die Bewegungen der Blockierer, bzw. Störer von der Volkspolizei und den Kampfgruppen nur verfolgt. Was immer das heißen mag.

Nun ja, bei aller Schwäche, es wurden bei den Ereignissen am 04.10. in Leipzig doch Einige festgenommen.

Ahh, es wurden differenzierte rechtliche Entscheidungen vorbereitet. Zu deren Vollzug kam es vermutlich nicht mehr. Außerdem wurden die Kampfgruppen bald aufgelöst.

 

Hier das vollständige Dokument: