Die Bundeszentrale für politische Bildung

Die Bundeszentrale für politische Bildung(kurz: bpb)wurde am 25. November 1952 als Bundeszentrale Heimatdienst in der BRD gegründet. Den heutigen Namen trägt sie seit 1963. Die bpb ist eine nachgeordnete Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern mit Sitz in Bonn. Die bpb unterhält Medienzentren in Bonn und Berlin. Seit Juni 2000 ist Thomas Krüger Präsident(Mitwirkender bei der Konterrevolution in der DDR)(SDP)der bpb.

Eine Art Vorläufer bildete während der Weimarer Republik die „Reichszentrale für Heimatdienst“. Diese ist aus der im Frühjahr 1918 gegründeten „Zentralstelle für Heimatdienst“ hervorgegangen. Während des ersten Weltkrieges war diese Institution ein Propagandainstrument, um die Bevölkerung zum Durchhalten und Befürwortung des Krieges zu animieren.

1919 bekam die Reichszentrale den Auftrag, bürgerlich-demokratisches Bewusstsein zu fördern und Kenntnisse über die parlamentarische Demokratie zu vermitteln.

Eine Institution in der Funktion als Propagandainstrument im Wandel der Zeit.

Die Thematik der Bundeszentrale ist das Ergebnis des Dialogs mit  der bürgerlichen Gesellschaft und Politik unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten. Nach wie vor ist die Bundeszentrale ein Propagandainstrument. Es werden die höheren Ansprüche intelligenter Menschen bedient. Auch an Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte richtet sich die Bundeszentrale.

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Das Gebäude der Bundeszentrale in Bonn

Bildquelle:
Von Commons:Sir James or german WP:Sir James – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Bild ist entsprechend verlinkt

 

Am 28. November 1957(Erlass) wurde auf Initiative des Innenministeriums der BRD das „Ostkolleg“ in Köln gegründet, das später nach Brühl verlegt wurde. Im Erlass wurde das Kolleg beauftragt „durch Studientagungen zur geistig-politischen Auseinandersetzung mit dem internationalen Kommunismus“ beizutragen. Später wurde die Einrichtung in „Ost-West-Kolleg“ umbenannt und diente vor allem dem sogenannten Dialog mit den mittel- und osteuropäischen Staaten. Das heißt im Klartext: Innere Aufweichung der sozialistischen Staaten. 2003 wurde das „Ost-West-Kolleg“ in „KonferenzCentrum Brühl“ umbenannt. Am 01. September 2004 wurde es aufgelöst, denn es hatte seine Aufgabe erfüllt.

Zur Finanzierung ihrer Aufgaben standen der Bundeszentrale im Haushaltsjahr 2013 37,8 Millionen Euro zur Verfügung. Für Printprodukte(Druckerzeugnisse) gab sie 9,3 Millionen Euro aus, für Veranstaltungen 7, 2 Euro, für Online- und Multimediaprodukte 5,7 Millionen Euro.

Trotz der Themenvielfalt und auch des vorübergehenden Verbots eine kapitalismuskritische Publikation herauszugeben(näheres siehe Wikipedia unter „Kontroversen“), ist die Bundeszentrale für politische Bildung eine Institution für antikommunistische Propaganda.

 

 

Zahlen und Fakten aus Wikipedia entnommen, bearbeitet von Petra Reichel

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