Schreiben eines Gründungsmitglieds der Roten Hilfe an mich per Facebook

Hallo Petra,

wenn ich dich wettern lese bekomme ich ein Scheißgefühl. Du betrachtest dich als linke Person und handelst so unsolidarisch und unerfahren wie es nur geht. Wenn Du als bisheriges Nichtmitglied der RH Hilfe erwartest, dann schaue dir die Statuten an und gucke ob es für dein Fall zutrifft. Wenn Du Kritik an einer Entscheidung hast und meist das sie falsch ist, dann trage die Kritik dort vor, suche das Gespräch und versuche zu überzeugen. So wäre es korrekt.
Du hingegen schürst Hass und spaltest, indem Du dich hier auslässt und deine subjektiven Beurteilungen verkündest. Was Du schon erreicht hast, wie weit deine Spaltung schon fortgeschritten ist, siehst Du oben: Vier dumme unqualifizierte Äußerungen die wiederum dazu beitragen zu spalten.
Deine Hetze verbreitest Du auch über deinen Blog „Was war die DDR“ und benutzt dafür auch noch ungefragt das Emblem der Roten Hilfe. Frecher geht’s wohl nicht.
Nur mit linker Solidarität hat das nichts zu tun.

Nico  
(Gründungsmitglied der RH 1975)

 

Meine Gedanken dazu:

Plausibel als Begründung der Ablehnung der Hilfe wäre meine Nichtmitgliedschaft. Das ist in allen Verbänden so, die Rechtshilfe gewähren. Sei es der Mieterschutzverein, die Gewerkschaft, eine Rechtsschutzversicherung u.a.. Eine Beratung, Solidarität hätte drin sein können, wenn auch aufgrund der Nichtmitgliedschaft finanzielle Hilfe nicht möglich gewesen wäre. Doch was passiert? Es wird im Sinne des Staatsanwalts geredet. Das tut übrigens auch ein Vertreter der LINKEN vor Ort. Außerdem wird man niedergemacht. Die Spaltung geht von der Roten Hilfe aus, nicht von mir. Ich werde ausgegrenzt und ein Keil getrieben, damit diejenigen, die mir beistehen sich auch noch von mir entfernen. Das ist ganz im Sinne des Staatsanwalts, der ja dieses System vertritt. Die Rote Hilfe ist ein riesengroßer Schwindel. Sie gibt sich pseudorevolutionär, handelt aber im Sinne des nun bestehenden Staates und des kapitalistischen Systems.

Dieses Schreiben ist ein weiteres Dokument, dass den Beweis liefert, dass die Rote Hilfe nichts taugt, ja dass man sogar vor ihr warnen muss. Es ist ein antikommunistischer Verein, der sich links, gar Kommunisten nennt, aber letztendlich im Sinne des bestehenden Systems agiert. Vermutlich werden ein paar Revoluzzer, die voraussichtlich später Karriere machen, vertreten, bzw. beraten. Mir wird Unerfahrenheit vorgeworfen. Soll die Rote Hilfe nicht den Unerfahrenen beistehen? Anscheinend nicht. Wieder ein Beleg der eigenartigen Logik der Roten Hilfe.

Petra Reichel

 

Advertisements

4 Gedanken zu “Schreiben eines Gründungsmitglieds der Roten Hilfe an mich per Facebook

  1. Argumentation und Vorgehensweise der Roten Hilfe erinnern mich an den MSB Spartakus…. eine vermutlich unterwanderte Organisation, deren Ziele Zersetzung und Selbstzerfleischung sind.

    Gefällt mir

  2. Wie ich schon an B.S schrieb:

    Wir müssen uns halt selber zusammentun und für solche “Fälle“, in dem ein(e) einzelne(r) Genosse/Genossin von der BRD “herausgepickt“ wird, einen eigenen Fonds haben, aus dem dann ein solcher Prozess, der der Petra droht, bezahlt werden kann, so dass im Falle, wenn ein solches Verfahren “verloren“ wird [was ja “in der BRD-“Justiz“ jetzt schon feststeht!!], die/der Genossin/Genosse nicht wirtschaftlich ruiniert ist und mit ein paar tausend Euro in der Schuldenfalle dieses widerwärtigen System steckt!

    (Ich rede hier als Mensch, der es in seinem Leben dazu brachte, einen Umsatz von 100 Millionen zu “bringen“ und jedes Jahr allein für Anwälte 50.000,- zu bezahlen, deren “gewonnene Prozesse“ fast immer so aus liefen: Forderung gewonnen: 1/3 Anwalt, 1/3 Gericht und 1/3 Gegenanwalt: Mit einem Wort: Das System hat sich die ausgeklagte Forderung letztendlich in die Tasche gefüllt!

    … Gott sei Dank habe ich das wenigstens 1995 erkannt und habe “mein“ Unternehmen zugemacht! und dabei hingenommen, dass meine Frau eine Millionen verloren hat! … Aber was soll dieser Geiz!!! ???

    Jeder DDR Bürger verlor ja auch eine Millionen FÜR die die Kapitalisten von der BIZ einen Kredit von jeweils 10 Millionen bekamen, um das Kapitalistische System überhaupt noch retten zu können!
    — Allein die “englischen“ Banken erhielten für die ***internen*** Verpflichtungen unter den Behörden der DDR, die sich auf vier Milliarden DM belaufen haben:

    400 Milliarden Pfund Schuldverschreibungen zum ZIns von 10%!

    Wer würde denn schon solche Kredite geben, wenn es in der DDR nichts zu holen gegeben hätte?

    Für die erfolgreiche Übernahme der DDR wurden mindestens 20 BILLIONEN Kredit gegeben! … Meine Güte! wie viele Menschen kann man davon mit einem Bruchteil bestechen oder DROHEN zuzustimmen, weil die Macht des Volkes nicht mehr gelehrt wurde!!!

    Ich setze mal hinzu, dass ich über das allgemeine Verhalten unserer Genossen “entsetzt“ bin:

    Für mich ähnelt dieses “Nichtstun“ dem Verhalten der Genossen zur Zeit von Marx:
    Obwohl er ja selber alles tat, um sich und seine Familie zu ernähren, ist ihm immer nur Engels “beigesprungen“; sei es wirtschaftlich konkret, weil mal wieder jemand Marx‘ Arbeit nicht bezahlte, sei es um eine seiner Publikationen überhaupt drucken und verbreiten zu können!

    (Was ich selber darauf zurückführe, dass Marx schlichtweg unfähig des Schacherns war und sich in diesen IRREN Sumpf des Geschäftemachens nicht begeben konnte und wollte, weil er eben kein Kaufmann war.
    Dennoch muß man oder wenigstens ein paar müssen wissen, was kaufmännisch zu tun ist, solange uns der Kapitalismus knechtet …

    … und dies kann sehr wohl in der Form erfolgen, wie Lenin und Stalin es von 1897 bis 1953 praktizierten!

    Bitte seht mir “anscheinend“ den Themenwechsel nach:

    Das Medium, das den Kapitalismus aufrecht erhält, ist:

    “Geld“ in der Form von ‚Gesetzlichen Zahlungsmitteln‘, die im Kapitalismus in den Umlauf gezwungen werden, so dass der “einfache“ Mensch Gezwungen ist, dieses “Zahlungsmittel“ ausgeben zu müssen:
    SPRICH er kann nicht sparen!!! = “WEIL Sparen “keinen Profit“ erwirtschaftet — WAS GAR NICHT der Sinn von Sparen IST!!! (Dieser von Mathematik und Geld nichts verstehende Herr Gesell predigte: “Wir müssen das Horten von Geld verhindern“ … und die Kapitalisten KLATSCHEN, weil sie gerade damit die Leute für Dumm verkaufen können!

    Das System des Kapitalismus BERUHT darauf, dass EIN EINZIGER Euro oder wie grad die Währung genannt wird: Zirkuliert!

    Diese Zirkulation einer Einheit Währung IST das Maß aller Dinge im Kapitalismus!

    … und der Mensch — dumm und uninformiert er ist — KANN das überhaupt nicht nachvollziehen! … denn er sieht ja nur den Tag, die Woche, den Monat: Dann erhält er “Geld“ und ist gezwungen dieses “Geld“ SOFORT in Miete oder Lebensmittel auszugeben!!! … Und? WAS bleibt ihm zum Sparen??? NICHTS!!!
    Denn, wenn er auch spart, daß System, dem er unterworfen ist, sorgt dafür, daß aus 100 Euro Gespartem in dreißig Jahren noch ein Euro bleibt!!

    Gefällt 2 Personen

  3. Wenn hier ein gewisser „Nico“, der sich als „Grundungsmitglied der RH 1975“ bezeichnet, Petra auch noch „unsolidarisches Handeln“ und „Unerfahrenheit“ vorwirft, so ist geradezu zynisch. Petra hätte sich wohl kaum an die „Rote Hilfe“ gewandt, wenn sie nicht von dort ebendiese Solidarität erwartet hätte, was man ihr jetzt vowirft. Und auch nicht, wenn sie selbst genügend juristische Erfahrungen in solchen heiklen Strafverfahren gehabt hätte. Aber es kommt noch schlimmer, noch bösartiger: Dieser Nico schreibt weiter: „Du …schürst Hass und spaltest.“ – Ja, wieso denn das?

    Mit keinem Wort hat Petra eine gehässige Bemerkung gemacht. Sie hat ihren Standpunkt begründet – und das ist alles. Das ist doch wohl auch ihr gutes Recht! Subjektiv, sowie auch objektiv: Doch wen, bitte, hätte sie spalten wollen? Wenn die „Rote Hilfe“ nicht schon durch eine ihrer Mitarbneiterinnen verkünden läßt, man wolle „eine militärische Verteidigung nationaler Grenzen keinesfalls befürworten“? Was ist denn das anderes, als ein bürgerlicher Standpunkt. Vielleicht war diese Äußerung auch unüberlegt. Doch wenn bürgerliche Positionen hier in einem sich als „links“ bezeichnenden Verein ebenso ihren „pluralistischen“ Platz haben – wo ist denn dann bitte die Spaltung, wenn nicht gerade in diesem Verein? Ein übler Vorwurf ist das, Herr Nico!

    Aber es geht wohl um etwas anderes. Dieser Verein hat offenbar gar kein Interesse an der Klärung des juristischen Streits. Denn es geht hier schließlich nicht um einen beliebigen Zank verfeindeter Nachbarn, wo der eine dem anderen die Zwiebeln aus dem Gartenbeet geklaut hat, sondern um eine handfeste politische Angelegenheit – wie Petra schreibt – ein „Strafverfahrens zu meinen Äußerungen zur Staatsgrenze der DDR“. Mit derlei „privaten“ Prozessen wurden (völlig richtig, Petra!) auch schon 1933 die Kommunisten vor Gericht gezerrt. Ja, und der Vorwurf der „Hetze“ wurde den Kommunisten damals auch schon gemacht…

    Und da ist der Verein nicht zuständig. Klar, in einem Strafprozeß gibt es keine Prozeßkostenhilfe, und die Anwaltskosten will der Verein sich sparen, die Sache also abwimmeln, nicht wahr? „Linke Solidarität“ – ja mit wem denn, bitte? Mit der „Roten Holfe“ etwa? Auf welcher Seite steht denn dieser Verein?

    Gefällt 4 Personen

  4. Ich denke auch, wenn man sich links nennt, sollte man auch in diesem Sinne handeln: den betroffenen Linken helfen, oder ist hier jemand noch mehr links? DAS geht doch sicher nicht! Ich habe in der DDR gelebt, habe kein Problem damit zu benennen, was ich gut fand,was ich nicht gut finde. In der DDR habe ich keinerlei finanzielle oder sonstwie Not erlebt. Bitte genaustens überlegen, was das Wort Demokratie aussagt. Ich hoffe für Petra das Beste, sie benötigt vor Gericht ganz viel Hilfe. Auch ich habe schon erlebt, wie es so ist: Beitragsservice, wenn der was nicht bekommt, versucht er es sich zu holen, auch mit Hilfe von Gerichtsvollziehern. Aber was geht da vor? „Von allen – für alle!“ ? Slogan auf der Webseite, wer ist denn alle? Ich kenne unzählige Menschen,die eben ARD usw. nicht sehen wollen, nicht benötigen,dennoch zahlen müssen…In einer Demokratie muß es möglich sein,genau auswählen zu dürfen, für was man zahlen soll,für was nicht…Und es muß möglich sein, das man Menschen hilft, die in einer für sie schwierig gewordenen Gesellschaftsordnung (? kann man so sagen?) zurecht kommen müssen!

    Gefällt 5 Personen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s