Mahnschreiben

In meinen Blogs, bzw. Websites benutze ich Bilder und Texte von verschiednen Medien, selbstverständlich mit Quellenangabe. U.a. auch von der RHEIN-ZEITUNG und und deren für mich zuständigen Heimatausgabe OEFFENTLICHER ANZEIGER. Das tue ich seit Jahren.

Meine Seiten und Blogs sind mein Hobby und ich verdiene kein Geld damit. Doch das wird mir unterstellt. Die zuständige Dame von der RHEIN-ZEITUNG hält es nicht für nötig zu versuchen das im Guten zu klären. Sie kommt gleich mit dem formellen juristischen Schreiben an.

Ich habe hier Beiträge veröffentlicht, wo ich meinen Unmut über Zeitzeugen der DDR-Geschichte geäußert habe, über welche die RHEIN-ZEITUNG berichtet hat. Ich vermute, dass sich diese Leute über mich beschwert haben. Vermutlich können sie nicht anders juristisch gegen mich vorgehen. So wird wohl das Urheberrecht vorgeschoben.

Ich bin seit Jahren Abonnentin der RHEIN-ZEITUNG, bzw. deren Heimatausgabe OEFFENTLICHER ANZEIGER. Auf diesen Vorfall hin habe ich mein Zeitungsabo gekündigt. Ich bezahle nicht mein gutes Geld dafür, dass Mahnschreiben an mich gerichtet werden. Vorab habe ich mich bei der Abo-Verwaltung telefonisch gemeldet. Die Dame war sehr nett und findet das auch nicht in Ordnung mit dem formaljuristischen Mahnschreiben. Allerdings ist sie dafür nicht zuständig, will es aber weitergeben.

13 Gedanken zu “Mahnschreiben

  1. Das Problem liegt nunmal im kapitalistischen Unrecht, das diese Leute immer Recht nennen, aber nie eines gewesen ist. Und zählen auch Lügen, Weglassen und Verdrehen zum sogenannten Recht, was dann als Urherberrecht umgedeutet wird. Trotzdem wird die Zeitung es sehr schwer haben dagegen vorzugehen, da alle Beiträge der Zeitung nunmal für die Öffentlichkeit ausgegeben wurden. Keiner dieser Artikel enthält ein Preisschild, dass dafür der Artikel gelesen und weiter verwendet wird.
    Das die Zeitung lange gewartet hat ist Teil des kapitalistischen Denkchemas so viel wie möglich Geld aus dieser Geschichte zu ergaunern. Auch Vermieter des gleichen Typs handeln so. Es gibt Erwerbslose, bei dem das Jobcenter die Miete direkt an den Vermieter zahlt. Wenn beide sich absprechen, kann so ein Mieter, wenn dieser sich nicht wehrt aus der Wohnung gekündigt werden.
    Es ist das Wesen von Menschen, die nie sozial gedacht und gehandelt haben, eben das des Kapitalismus.

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    • Sehr geehrte(r) sischramme, da muss ich Sie leider enttäuschen: Das Weiterverbreiten von urheberrechtlich geschützten Werken ist ohne ein Einverständnis der Rechteinhaber nicht zulässig. Da geht es erst einmal noch nicht um irgendwelche Zahlungen. Sie dürfen auch Lieder von Musikern nicht bei öffentlichen Veranstaltungen spielen, ohne dass Sie das bei der Gema angemeldet haben. Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, lesen Sie sich doch einmal den Kommentar von Dominik van der Leden (siehe unten) durch.
      Mit freundlichen Grüße, Regina Theunissen, Rhein-Zeitung

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    • Sehr geehrte(r) sischramme, lesen Sie sich doch einfach den aufschlussreichen Post von Dominik van der Leden (siehe unten) durch. Mit freundlichen Grüßen, Regina Theunissen, Rhein-Zeitung

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    • Wir solln uns auch nicht auf Immer und Ewig unterwerfen, denn dazu sind wir nicht geboren sondern um zu Leben. Bis das System des auferzwungenen Schuldenmachens geänderrt ist müssen wir leider damit umgehn und keine übereilten Stunts die einem das Genick brechen. Partisan zu sein ist nicht immer sofort mit Panzer durch die Wand. Les mal was über Kosmodemjanskaja oder Spur und Schatten.

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  2. Was vermutlich dahintersteckt: Seit Jahren verwende ich Artikel und Bilder aus der RHEIN-ZEITUNG und der für mich zuständigen Heimatausgabe OEFFENTLICHER ANZEIGER mit Quellenangabe. Warum jetzt auf einmal dieser Mahnbrief? Ich habe über eine in Koblenz ansässige Frau Schlegel und einen in Bingen ansässigen und Mitinhaber eines Architektenbüros in Oestrich-Winkel, Herrn von der Weiden, Beiträge geschrieben. Sie sind als Zeitzeugen zur Geschichte der DDR aufgetreten und die RHEIN-ZEITUNG hat darüber berichtet. Herr von der Weiden ist in einer Schule in der Nähe von Bad Kreuznach aufgetreten und die Heimatausgabe OEFFENTLICHER ANZEIGER hat darüber berichtet. Beide sind ehemalige DDR-Bürger, die nun gegen die DDR hetzen. Über diese Leute habe ich auf WordPress meinen Unmut geäußert. Detlef Wengel hat sich da eingeschaltet und angekündigt, dass er mit diesen Leuten in Kontakt treten will und ich von deren Seite juristische Schritte zu erwarten hätte. Es kam aber nichts. Strafrechtlich sind sie wohl nicht weitergekommen. So haben sie sich vermutlich bei der Zeitung beschwert und nun wird auf diese Weise gegen mich vorgegangen.

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    • Sehr geehrte Frau Reichel, wer eine Webseite betreibt und in seinem Impressum auf die Einhaltung von Urheberrechten hinweist, sollte sich auch selbst an die Regeln halten – und nicht nach Jahren darauf aufmerksam gemacht werden müssen. Leder waren Sie ja auch nicht unter Ihren angegebenen Nummern telefonisch erreichbar. Mit freundlichen Grüße, Regina Theunissen, Rhein-Zeitung

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      • Sehr geehrte Frau Theunissen,

        ich betreibe meine Websites, bzw. WordPress-Blogs als Privatperson. Ich erziele damit keinerlei Einnahmen. Bei den Websites habe ich sogar Kosten für die Vorlage. Meine Seiten und Blogs sind ausschließlich mein Hobby und dienen keinerlei kommerziellen Zwecken.

        Die Artikel und Bilder aus Ihrer Zeitung habe ich stets mit Quellenangaben versehen.

        Eigentlich müsste es doch auch in Ihrem Interesse liegen, wenn ich aus Ihrer Zeitung zitiere und meine eigenen Gedanken dazu schreibe. Das müsste doch Werbung für Ihre Zeitung sein und möglicherweise könnten Sie Leserinnen und Leser gewinnen. Doch die formelle Rechtslage ist Ihnen anscheinend wichtiger.

        Das Impressum habe ich anhand eines Impressum-Generators der Form halber erstellt. Ich habe mich dann nicht mehr damit befasst. So ist auch die Telefonnummer veraltet. Im Januar habe ich einen neuen Internet- und Telefonvertrag abgeschlossen. So hat sich die Telefonnummer geändert. Meine aktuelle Telefonnummer ist:

        0671 21033360

        Man erreicht mich auch unter:

        0152 55443415

        Ich habe alles, was sich auf die RHEIN-ZEITUNG und deren Heimatausgabe OEFFENTLICHER ANZEIGER bezieht aus meinen WordPress-Blogs herausgenommen. Ihr Schreiben habe ich, Ihrem Wunsch entsprechend auch herausgenommen.

        Sie hätten mir ein nett formuliertes Schreiben schicken und mich nach meiner Telefonnummer und einem Gesprächstermin fragen können. Stattdessen schicken Sie mir formelle Schreiben. Das ist für mich abschreckend und nicht kundenfreundlich.

        Auf Ihr derart formuliertes Schreiben hin, habe ich das Abo Ihrer Zeitung gekündigt.

        Mit freundlichen Grüßen

        Petra Reichel

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  3. na Petra,

    mußt du mal mit deren schriftlichen Bedingungen vergleichen.
    unentgeldlich und für gute Zwecke is das Eine.
    Urheberrecht (das is ja in gewisser Hinsicht „neutral“)… is das Andere…

    was auch immer du unentgeltlich VERÖFFENTLICHST untersteht leider auch trotz allem dem Urheberrecht – wenn du Geld dafür kassiert hättest wäre das dir unter Umständen teuer gekommen (hängt immer von der ‚Laune‘ der „Urheber“ ab.. hahaha).

    in der DDR war das anders, aber das hier, heute is nich mehr die DDR, leider
    DDR Urheberrecht (das is glaub ich auch nur ein Teil vom Ganzen) lies dir mal durch

    https://beck-online.beck.de/?vpath=bibdata/komm/WandtkeBullingerUrhRKO_3/ges/Dummy1/cont/WandtkeBullingerUrhRKO.Dummy1.htm

    so lange es die bei diesem Schreiben lassen, schreib ne Entschuldigung und frag mal nach ob die dir ne NGO Genehmigung ausstellen für den guten Zweck zur Aufarbeitung der DDR Geschichte (obwohl eigentlich die Geschichte der BRD Aufarbeitung bedarf.. aber, der Sieger schreibt Geschichte und Gesetze…)

    sozialistische Grüße

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