Gelbwesten in Frankreich

Bildquelle: Absatzplus https://www.absatzplus.com/warnweste-fuer-erwachsene-irma-53934-53934.html

Die Franzosen lassen sich nicht alles gefallen. Sie protestieren gegen Neoliberalismus, bzw. Sozialabbau. Ihr Erkennungszeichen ist eine gelbe Warnweste, wie man sie überall  kaufen kann. Darum nennt man die Leute, die in Frankreich demonstrieren „Gelbwesten“.

Das ist ein echtes Aufstehen, während das „Aufstehen“ in Deutschland ein künstliches Gebilde ist, wo sich einige profilieren wollen, aber für die Bevölkerung  nichts bringt.

Die Deutschen tun sich ohnehin schwer mit echtem Protest.  Wie heißt es  schön? Wenn die Deutschen einen Bahnhof erstürmen wollen, kaufen sie erst mal eine Bahnsteigkarte.

Einen kleinen Erfolg haben die Gelbwesten in Frankreich schon erreicht.  Doch das sind einige Krumen, die man ihnen hinwirft. Da müssen die Gelbwesten aufpassen, dass sie sich nicht einlullen lassen und zu früh aufgeben.

Allerdings fehlt in Frankreich eine revolutionäre Partei oder Organisation an der Spitze der Protestbewegung der Gelbwesten. Die einstmals große französische kommunistische Partei liegt danieder.

Nun kommt hat es den furchtbaren Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt  in Straßburg gegeben.  Aus einem gewöhnlichen Kriminellen ist nun ein religiös Verblendeter geworden.  Der Anschlag hätte verhindert werden können, wenn man den Täter bereits im Vorfeld geschnappt hätte. Dieser war polizeibekannt und die Verhaftung stand an. Sie konnte aber nicht stattfinden, da der Täter nicht zu Hause war. Eigenartige Logik und schwache Leistung der Strafverfolgungsbehörden

Mit dem Terroranschlag hat sich nun das Thema Gelbwesten erledigt.  Sie verschwinden aus den Medien, wo ohnehin nur kurz und tendenziös über sie berichtet wurde. Dann kommen wieder Sprüche, dass das ganze Land zusammenstehen muss, um die Demokratie gegen Terroristen zu verteidigen usw. Wie praktisch für den Neoliberalismus.

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Diagnose: Psychisch krank Einzige Therapie: Wegsperren

Gastbeitrag von Marcel Schmidt

Das, meine lieben Leser und Leserinnen, Genossinnen und Genossen ist nicht meine persönliche Meinung, sondern die Feststellung, zu der immer wieder DDR-Gegner kommen. Ausgeschmückt wird das meist auch durch eigene Erfahrungen oder was man halt mal von nen Cousin vierten Grades gehört hat.

Heute gibt es ja Möglichkeiten durch spezielle Berufsbildungswerke, die im ganzen Land zu finden sind wie Sand am Meer. Da wird den Leuten auch psychologisch mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Da, wo man in der DDR angeblich in die „Klapper“ gesperrt wurde.

Tja, was soll man dazu sagen?

Vielleicht komme ich zu der Diagnose: Blödheit im Endstadium, Ursache: Fehlinformation durch Medien, DDR-Gegner und sonstige Parasiten mit gefährlicher kapitalistischer Nachwirkung

Denn klar sind folgende Dinge:

Ja, es gab, wie in jedem Land der Welt, freilich auch in der DDR psysisch kranke und Labile Menschen, ohne Frage. Die einen mehr, die anderen weniger. Deswegen gab es auch solche Einrichtungen wo die einen länger und die anderen weniger länger behandelt wurden. Aber gemessen an der Zahl heute waren es in der DDR doch erstaunlich wenig. Dafür gibt es Gründe, die ich erläutere:

Die Ursachen für psychische Krankheiten heute sind in erster Linie Druck im Beruf, Druck vom Amt, Existenzängste, Hilflosigkeit. Das alles gab es in der DDR in den Dimensionen nicht. Da lasse ich auch nicht mit mir streiten.

Natürlich kann auch der Verlust eines geliebten Menschen oder persönliche Erlebnisse wie Missbrauch dazu führen, dass man seelisch von einem Tag auf den anderen aus der Bahn gerät. Mit Kussmund werden die Leute aber auch heute fallen gelassen, wie eine heiße Kartoffel. In der DDR hat man sich um solche Leute gekümmert. Außerdem war da der Zusammenhalt stärker und nicht das Gegeneinander, was einen ja auch zusetzen kann.

Dazu kommt noch, dass heute Diagnosen als Krankheit gestellt werden, was in der DDR nicht der Rede wert war. So wird aus einem „lebhaften“ Kind ein „krankhaft hyperaktives“. Grüße von der Pharmaindustrie.

Freilich wurde sich medizinisch um die schweren Fälle gekümmert. Ich bin kein schwerer Fall, war aber auch zu DDR-Zeiten in der Kinderpsychologischen Klinik in Jena. War aber eine offene Einrichtung. Und in der Nähe meiner Schule war eine geschützte Werkstatt. Da waren Behinderte auf Arbeit. Und fand ich auch gut so.

Die heutigen Ausbildungseinrichtungen wie der IB oder das Berufsbildungswerk (BBW) sorgen vielleicht dafür, dass Du leichter Deine Lehre machen kannst, aber ne gute Arbeitsstelle danach aufm ersten Arbeitsmarkt finden nur die wenigsten.

Da ist es doch besser gewesen, dass solche Leute in der DDR normal gelernt haben, begleitend im Bedarfsfall zu nem Psychologen gegangen sind und danach eine ordentliche Arbeit gefunden haben. Auch sowas trug zweifellos dazu bei, dass es in der DDR weniger psychisch kranke gab als in der alten und neuen BRD.

In diesem Sinne in bester Gesundheit!

Transitzentren – keine Gefängnisse

Transitzentren keine Gefängnisse

 

Dies hat sich der hier zitierte CSU-Politiker nicht ausgedacht. Es ist tatsächlich die Rechtslage.

 

Als Zeitzeugin des Aufnahmeheims Röntgental kann ich das bestätigen. Das war eine geschlossene Einrichtung. Die Insassinnen und Insassen waren keine Gefangenen im juristischen Sinne. Man war freiwillig dort und konnte jederzeit in die BRD, bzw. nach Westberlin zurückkehren.

Jahrzehntelang, sei es während des Bestehens der DDR  oder im Nachgang, ist das Interesse nicht allzu groß, was das Aufnahmeheim Röntgental betrifft.

Jetzt, wo aktuell die Einrichtung von Transitzentren auf dem Tapet steht, ist das Geschrei groß. Man zieht sogar Vergleiche mit den KZs der Faschisten.  Durch diese Kampagne werden die KZs der Faschisten verharmlost.

Verweist man in entsprechenden Diskussionen auf das Aufnahmeheim Röntgental und erwähnt dabei, dass dieses wohl Vorbild für die heutigen Transitzentren ist(auch wenn man das natürlich nicht zugibt), dann stößt man gelinde gesagt auf Unverständnis.

Es ist doch schon genug Unheil passiert mit Mördern und anderen Kriminellen unter den Migranten. Zu leiden haben die Migranten, welche sich ordentlich benehmen und Rechte, wie die AfD bekommen da Aufwind. So ist es doch legitim, dass ein Land sich vor gefährlichen Leuten schützt, um Unheil zu vermeiden.  Doch davon will niemand etwas wissen.

siehe auch Kontrollierte Zentren

 

Kontrollierte Zentren

Über den Ausdruck „Kontrollierte Zentren“ wird sich aufgeregt. Es ist die deutsche Bezeichnung. In der Tat unglücklich gewählt, da die Abkürzung tatsächlich „KZ“ ist und suggeriert, das hätte Ähnlichkeit mit den KZ der Faschisten. Aber wie lautet die Bezeichnung in anderen europäischen Sprachen? Davon hört man nichts.

Mit dem Vergleich mit den KZs der Faschisten verharmlost man diese. Denn damit haben die geplanten Kontrollierten Zentren nichts zu tun.

Eher kann da das Aufnahmeheim Röntgental Vorbild gewesen sein. Aber man hütet sich selbstverständlich zu benennen, dass gerade die Einwanderungsbehörde der DDR, die den wohlklingenden Namen „Aufnahmeheim“ trug, nun Vorbild für die geplanten Kontrollierten Zentren oder der Anker-Zentren ist.

Im Aufnahmeheim Röntgental war Abschiebung und nicht Aufnahme die Regel. Nun ja eine wohlklingende Bezeichnung war es eben. Aber der Streit um den richtigen Namen dieser Institution ist doch nicht das wichtigste.

Der Sinn des Aufnahmeheims Röntgental war doch, dass die DDR vor Spionen, Saboteuren und Kriminellen beschützt wurde. Dass dies aus dem Ruder lief, es den Unterschied zwischen den ausführenden Beamten, die korrekt arbeiteten und den Vorgesetzten, bzw. den Entscheidungsbefugten gab, ist eine andere Sache. So ist, was gut gedacht war schlecht gemacht worden.

Das Geschrei gegen die nun geplanten Kontrollierten Zentren bringt gar nichts. Wir haben es doch erlebt, dass gefährliche Leute in der Masse der Flüchtlinge ankamen. Sie verübten Anschläge, waren gewöhnliche Mörder oder Kriminelle anderer Art. So ist es doch legitim, dass das Einwanderungsland sich vor solchen Leuten schützt.  Nur müssen die Zentren reell geführt und auch kontrolliert werden, damit es nicht zur Willkür kommt, wie damals in der DDR beim Aufnahmeheim Röntgental.

Die neuen Zentren sollen geschlossene Einrichtungen sein. Aber allen Behauptungen zum Trotz sind sie keine Gefangenenlager im juristischen Sinne. Das Aufnahmeheim Röntgental war eine geschlossene Einrichtung. Die dort untergebrachten Leute waren keine Gefangenen, denn sie waren ja freiwillig da. Sie konnten jederzeit wieder in die BRD, bzw. Westberlin  zurückreisen. Im heutigen Falle würde es heißen, dass die dort untergebrachten jederzeit in ihre Herkunftsländer zurückreisen könnten .

Wer psychisch oder aus anderen Gründen mit den Bedingungen in den Zentren nicht klarkommt, bzw. sich nicht wohlverhält, wird sofort abgeschoben. So war es in Aufnahmeheim Röntgental.

Nachtrag:

Nun heißen diese Institutionen Transitzentren.

Mein Hilfeersuchen an die Rote Hilfe

 

 

Text Hilfegesuch an die Rote Hilfe:

 

„Am 19.07.2017 um 20:35 schrieb Petra Reichel:

Hallo,

mein Name ist Petra Reichel, geb. am 05.06.1958. Ich wohne in Bad Kreuznach und habe ein geringes Einkommen(Hartz IV/Witwenrente).

Unvermutet stecke ich aus politischen Gründen in einem Strafverfahren. Hauptvorwurf ist, dass ich im Jahre 2015 auf der Facebook-Seite des DDR-Museums Berlin sinngemäß folgendes zum Thema Staatsgrenze der DDR und Grenztruppen der DDR kommentiert habe. Und zwar, dass Unbefugte im Grenzgebiet nichts zu suchen hatten und selbst schuld waren, wenn sie dann tot oder verletzt waren. Ich glaube der Spruch „Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.“ ist auch enthalten. Das ist solange her und ich habe es nicht aufgehoben. Das entspricht nicht der offiziellen Geschichtsschreibung. Da werden die Grenztruppen der DDR als Mörder hingestellt und ihnen im Nachhinein vorgeworfen Straftaten begangen zu haben. Das bestreite ich entschieden.

Am 06.07. 2017 bin ich in Bad Kreuznach von der Kriminalpolizei vorgeladen worden. Zur Sache habe ich keine Angaben gemacht. Nur zur Person. Der Kriminalbeamte hat meine Einkommensverhältnisse aufgenommen. Für die Staatsanwaltschaft hat er zu meinen Gunsten vermerkt, dass ich bislang eine unbescholtene Bürgerin war und dass ich ehrenamtlich beim Katzenschutzverein Bad Kreuznach arbeite. Er hat mir auch das Aktenzeichen mitgegeben, falls ich einen Anwalt aufsuchen will. Bei diesem Termin habe ich erfahren, dass ich von einem hasserfüllten Menschen aus München angezeigt worden bin, der Cybermobbing gegen mich betreibt.

Ich war der Meinung, dass das Verfahren wegen Geringfügigkeit eingestellt wird. Dem ist nicht so. Am 18.07. 2017 habe ich ein Schreiben der Staatsanwaltschaft erhalten. Ich soll 600 Euro Strafe zahlen, damit sie das Verfahren eingestellt. Mir ist eine Ratenzahlung von 100 Euro pro Monat angeboten worden. Doch ich werde weiterhin verdächtigt. Abgesehen davon, dass ich die 600 Euro nicht aufbringen kann, auch keine monatlichen Raten von 100 Euro, wäre das ein Schuldeingeständnis, wenn ich mich darauf einließe. So habe ich am 19.07. 2017 das Formblatt zurückgeschickt, dass ich mit dieser Maßnahme nicht einverstanden bin.

Ich wollte einen Anwalt aufsuchen und habe mich um einen Beratungsschein bemüht. Zufälligerweise hat die Auskunft des Gerichts die Tage der Rechtsberatung im Gericht und der Ausgabe der Beratungsscheine verwechselt. Das war zufällig gut, denn ich habe die Beratung im Gericht wahrgenommen. Dort wurde mir erklärt, dass im Gegensatz zum Zivilprozess die Beratungsscheine minderwertig sind und von den Anwälten nicht angenommen werden. Im Strafprozess gibt es ja auch keine Prozesskostenhilfe. Wie soll ich die Prozesskosten bezahlen? Einen Pflichtverteidiger gibt es nur bei größeren Strafverfahren, wo Knast droht.

Nun stehe ich alleine da. Internetbekanntschaften und ein Kumpel vor Ort haben mir geraten mich an Euch zu wenden. Mein Kumpel hat auch gemeint, ich solle die Staatsanwältin anrufen, um sie um eine Kopie der Akte zu bitten, bzw. um den Teil, wo vermerkt ist,, was mir vorgeworfen wird.

Ich hoffe, dass Ihr mir helfen könnt. Wenn ja, macht einen Termin mit mir. Ich muss aber mit der Bahn nach Mainz kommen.

Im Anschluss meine Adresse und Telefonnummer und die bisherigen Papiere im Anhang.

Viele Grüße

Petra Reichel“

Mein Hilfeersuchen ist abgelehnt worden. Siehe Antwortschreiben.

Vergleich: Geplante Ankerzentren – Aufnahmeheim Röntgental

Besser lesbar als PDF-Datei:

Vergleich geplante Ankerzentren mit Aufnahmeheim Röntgental

 

Vergleich geplante Ankerzentren mit Aufnahmeheim RöntgentalVergleich 2Vergleich 3Vergleich 4Vergleich 5Vergleich 6Vergleich 7Vergleich 8Vergleich 9Vergleich 10Angaben zu den geplanten Ankerzentren:

 

Max Klöckner, Pro Asyl

 

Angaben zum Aufnahmeheim Röntgental

Petra Reichel(Zeitzeugin)

 

Beitrag als PDF-Datei:

Vergleich geplante Ankerzentren mit Aufnahmeheim Röntgental

Syrien im Fadenkreuz: Vorgeschobene und tatsächliche Kriegsgründe — Sascha Iwanows Blog

Syrien im Fadenkreuz: Vorgeschobene und tatsächliche Kriegsgründe 14. April 2018 Ein Kommentar von Ernst Wolff Der bekannte Ausspruch „Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit“ müsste eigentlich „Das erste Opfer vor dem Krieg ist die Wahrheit“ lauten. Vor allem die USA haben sich als erfinderisch erwiesen, wenn es darum ging, die Welt über […]

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