Ölembargo gegen Nordkorea – die Bevölkerung muss leiden

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„Geisterschiffe vor Japans Küste“ ist eine gefundene Schlagzeile für die „Bild“.

 

Der Spiegel

DER SPIEGEL erklärt es etwas besser.

 

Es ist das Endergebnis der Sanktionen gegen Nordkorea. Die Bevölkerung hat zu leiden, ja es sind sogar Todesopfer zu beklagen. Ja, die Angehörigen können nicht mal die Toten beerdigen, da sie auf See treiben.

Fischerboot / Japan / Nordkorea

Boot vor Japans Küste(Archivaufnahme) 

Entnommen vom „Spiegel online“

 

Nordkorea hat die in der Nähe liegenden Fischgründe an China verkauft, weil die Devisen gebraucht werden. Die Fischer müssen in ungeeigneten Booten fast bis Japan schippern. Sie können nicht genügend Benzin tanken, da ihnen aufgrund des Embargos nicht genügend zur Verfügung steht. Unterwegs geht das Benzin aus und hilflos muss die Besatzung vor Japan im Meer treiben. Ob es nun tatsächlich so ist, dass die Fischer von den Militärs angetrieben werden, ist die Frage. Auf jeden Fall ist es das Ergebnis der bisherigen unzureichenden Menge von Ölprodukten, die Nordkorea importieren darf. Was gibt das erst, wenn die verschärften Sanktionen in Kraft treten?

Der UN-Sicherheitsrat interessiert sich nicht für die Existenz von Fischern und geht über Leichen.

Ungeheizte Wohnungen, Schulen, Krankenhäuser etc.  und dauernde Stromausfälle interessieren die Damen und Herrn vom UN-Sicherheitsrat ebenso wenig.

Man könnte die Liste fortsetzen.

Ob die gesamte Infrastruktur des Landes zusammenbricht die Bevölkerung unter weiterem Notstand leidet, ist diesen Damen und Herren vom UN-Sicherheitsrat auch egal.


 

Das Wichtigste verschweigen die bürgerlichen Medien. Das Großkapital kann es nicht verknusern, dass ein kleiner Teil der Welt 1989/90 nicht wieder in seinen Herrschaftsbereich zurückgefallen ist. Das soll nun nachgeholt werden. Da wird der UN-Sicherheitsrat nun mal instrumentalisiert. Eine leidende Bevölkerung ist schnell eine unzufriedene Bevölkerung. Hofft man doch, dass wie in der DDR und den damals sozialistischen osteuropäischen Ländern, auch in Nordkorea die Bevölkerung gegen ihre Regierung, gegen das System auf die Straße geht. Na, ob das so einfach klappt, wie in Europa, wird sich zeigen. Zumindest ist Kim Jong Un nicht sprachlos, wie die Regierungen in der DDR und den damals sozialistischen osteuropäischen Ländern. Kim Jong Un kämpft. Wenn Nordkorea untergehen muss, dann nicht so würdelos, wie die damaligen sozialistischen Länder in Europa.

 

 

 

 

 

 

 

 

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„Wie die Stasi Westdeutschen die Identität stahl“

Diese Geschichte wird von NDR.de und der BStU(FB-Seite) präsentiert.

 

 

 

Hier geht es um einen BRD-Bürger, der in der DDR seine Frau, eine DDR-Bürgerin kennengelernt hat. Sie darf nicht ausreisen, sondern er muss zu ihr in die DDR übersiedeln.

Da der Mann Seemann ist, kann das MfS sein Seefahrtsbuch und seine Ausweispapiere gut gebrauchen. Soweit der Anfang der Geschichte. Nun ist hier viel Raum für Spekulation und Irreführung.

In dem Artikel des NDR(Beschreibung der Fernsehsendung zum Thema)ist einiges durcheinandergebracht worden.

Diese Geschichte spielte sich im Jahres 1972 ab. Da gab es wohl noch mehr Aufnahmeheime, als das Aufnahmeheim Röntgental, weil da von einem Heim in Schwerin die Rede ist.

Fälschlicherweise wird behauptet, das Manfred Ebner(um den geht es hier) kurz nach seiner Übersiedlung im Oktober 1972 verhaftet worden wäre und dann ins Aufnahmeheim Pritzier in der Nähe von Schwerin gebracht worden wäre. Faktisch war der Aufenthalt in einem Aufnahmeheim haftähnlich, aber das war keine Haft, bzw. Gefangenschaft im juristischen Sinne. Auch die Verbringung dorthin war keine Verhaftung im juristischen Sinne. Das ist irreführend für die Menschen, die das lesen, bzw. die Fernsehsendung sehen.

Da man während des Aufenthaltes im Aufnahmeheim die persönlichen Papiere abgeben musste, ist es durchaus möglich, dass, wie im Fall von Manfred Ebner, dessen Pass u.a. Papiere vom MfS benutzt wurden.

Es wird auch behauptet, dass Manfred Ebner während der „Haft“ Ausreiseanträge stellte. Das war während des Aufenthalts im Aufnahmeheim. Humbug, denn er war ja kein DDR-Bürger. Jederzeit konnte er aber den Antrag auf Rückführung stellen. Seine Familie hätte er aber nicht mitnehmen können, da diese DDR-Bürger waren. Die Frau mit dem Kind hätte dann einen Ausreiseantrag stellen müssen.

Herr Ebner ist dann doch DDR-Bürger geworden. Wie soll es anders gehen, wenn das MfS seine BRD-Papiere gebraucht hat? Außerdem wollte er zu seiner Familie.

mfs beobachte die Ebners

Das MfS beobachtete die Familie Ebner

Bild entnommen von NDR.de(bitte auf´s Bild klicken)

 

 

1984 darf die Familie ausreisen.

Der Kundschafter der die Papiere des Herrn Ebner benutzt hatte, ist nicht aufgeflogen.

Diese Geschichte stützt sich auf die „Rosenholzdateien“, die ja nach dem Sturm auf die Dienststellen des MfS während der Konterrevolution in den USA gelandet sind und später an das heutige Deutschland zurückgegeben worden sind.

 

Aktuelle Propagandaaktion

Stellvertretend für die aktuelle Propagandaaktion und Spekulationen stelle ich hier den Artikel von „Focus Online“ vor.

Bitte auf das Logo klicken.

Logo Focus Online

 

 

 

 

Das ist genauso eine Propagandaaktion, wie damals während der Existenz der DDR sowie heute im Nachhinein. Da war und ist für Normalbürger/innen unmöglich zu kontrollieren, ob solche Meldungen wahr sind. Heute ist Nordkorea dran. Da ist es erst recht unmöglich den Wahrheitsgehalt dieser Meldungen zu überprüfen. Hinzu kommt die fremde Kultur und dass es ein z. B. für Europäer/innen ein fremdes Land ist. Nun passt diese Meldung ins Schema, wo die Amis Nordkorea angreifen wollen, obwohl Nordkorea die Atombombe hat. Um Nordkorea mit weiteren Embargos zu überschütten, kommt diese Meldung gerade recht. Erst Embargos verhängen und dann die Not in dem Land beklagen. Was für eine eine Logik. Ich denke der US-Bürger hat nicht nur wegen diesem dummen Plakat so viele Jahre Knast bekommen. Selbst wenn es ein für ein Bild von Kim gewesen wäre, hätte man einen Ausländer eher abgeschoben, falls er dies abgehängt und zerdeppert hätte. Vermutlich ist es um mehr, als nur darum gegangen. Möglicherweise hat er auch spioniert und das Plakat abreißen war eine Nebensache.

Wie dem auch sei, mir tut es für seine Eltern, bzw. seine Familie leid. Für sie ist es ein großer Schmerz.

Fred Warmbier, Vater des 22 Jahre alten US-Studenten Otto Warmbier

Fred Warmbier, Vater des 22 Jahre alten US-Studenten Otto Warmbier

Bild entnommen von Focus Online

 

Eine unabhängige gerichtsmedizinische Untersuchung wäre angebracht. Das wäre auch im Sinne der Angehörigen. Die Todesursache wäre dann klar und für Spekulationen kein Raum mehr.

Nachtrag:

Die Familie von Otto Warmbier lehnt eine Obduktion ab. Schade, nun wird der Tod von Otto Warmbier niemals aufgeklärt.

siehe (bitte auf´s  Logo klicken)Logo DIE WELT N24

 

 

Der Fall Sylke Glaser

Sylke Glaser ist eine DDR-Gegnerin. Gnadenlos hat sie tatsächliche Schwachpunkte ausgenutzt, um gegen die DDR und den Sozialismus als System zu hetzen. Durch Leute, wie sie, konnten ehrliche Bürgerinnen und Bürger berechtigte Kritik nicht anbringen.

  • A, um nicht in den Verdacht zu geraten zu diesen Leuten zu gehören und
  • B, die Kritik nicht ernstgenommen worden wäre, da diese von diesen Leuten missbraucht wurde, um gegen die DDR und den Sozialismus als System zu agieren.

Frau Glaser hat einen Brief an den Bürgermeister von Rostock geschrieben.

Brief an Bürgermeister von Rostock

Recht hat Frau Glaser mit folgenden Punkten:

  • Leute, die bereits in die BRD, bzw. Westberlin übergesiedelt waren durften nicht wieder in die DDR zurückkehren. Mit ihrer Bemerkung, dass das die beste Anti-Westen-Propaganda wäre, hat sie allerdings auch Recht.
  • Dass Qualitätsprodukte in den Westen exportiert wurden und für die Bürgerinnen und Bürger der DDR die Mangelwirtschaft alltäglich war.
  • Die verfehlte Medienpolitik der DDR ist ein „gefundenes Fressen“ für Frau Glaser und ihre Kumpels. Die Kirchen haben da eingehakt, da sie Sonderfreiheiten hatten. So waren sie ein Vehikel für die Gegnerschaft der DDR und der späteren Konterrevolutionäre.

Widersprüche und Unsinn sind folgende Punkte:

  • Frau Glaser bemängelt, dass Losungen für den 1. Mai vorgegeben waren. Nun ja, in der DDR gab es zumindest mehrere Losungen, während es heute nur, jährlich wechselnd, eine Losung gibt. Vermutlich interessiert sich Frau Glaser heute nicht mehr für den 1. Mai.
  • Das pauschale „Keine Meinungsfreiheit“. Natürlich kann man darüber streiten, was mit der Meinungsfreiheit abgedeckt ist und wo Beleidigungen und Drohungen anfangen. Man kann kritisch sehen, dass in der DDR der Rahmen eng abgesteckt war. Doch was heute unter die Meinungsfreiheit fällt, ist manchmal grenzwertig, wie z.B. rückdatierte Todesdrohungen.
  • Einerseits beklagt Frau Glaser, dass es zu wenig Ärzte in Wismar gab. Anderseits erklärt sie, dass die Ärzte auswandern wollten. Na warum beklagt sie nicht, dass die Ärzte nicht an ihre Patienten dachten? Dass es heute, insbesondere auf dem Land, zu wenig Ärzte gibt, interessiert Frau Glaser wohl nicht mehr.
  • Das alte Dilemma mit der fehlenden Reisefreiheit. Aber mit welchem Geld wollte Frau Glaser u.a. reisen? Es war nicht möglich die Reisenden mit genügend Devisen auszustatten. Leute im Rentenalter die reisen durften bekamen nur ein Wegegeld von 15.- Mark umgetauscht. Sie waren dann auf die Gastfreundschaft ihrer Verwandten angewiesen. Wer keine Verwandten im Westen hatte konnte auch im Rentenalter aus finanziellen Gründen nicht reisen. Frau Glaser bemängelt auch angebotene Reisen, die für „Otto Normalo“ und „Lieschen Müller“ zu teuer waren. Nun ja, dass sich heute viele Menschen keinen Urlaub leisten können, interessiert Frau Glaser vermutlich auch nicht mehr.
  • Frau Glaser beklagt, dass die Bürgerinnen und Bürger der DDR nicht früher in Rente gehen können. Nun sind andere sozialistische Länder gut genug, um als Beispiel zu dienen. Heute, da das Rentenalter hoch geschraubt worden ist und es in Zukunft vermutlich noch höher geschraubt wird, die gesetzliche Rente immer mehr auf ein Minimum heruntergefahren oder womöglich ganz abgeschafft wird, interessiert Frau Glaser wohl auch nicht mehr.

Handschriftenvergleich Sylke Glaser

Handschriftenvergleich Sylke Glaser

Frau Glaser gibt dies als Eigendichtung aus und verwendet dies gegen die DDR. Der Text stammt aber von Rio Reiser und ist Kritik am Kapitalismus und der BRD.

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Flugblätter

Viel Arbeit und Energie hat Frau Glaser in diese Flugblätter gesteckt. Alle per Hand verfasst und mangels Kopiermöglichkeit alle immer wieder abgeschrieben. Wenn man so viel Zeit, Arbeit und Energie da hineinsteckt, muss der Hass auf die DDR groß gewesen sein.

Brief an das MfS

Brief an das MfS

Na da hat Frau Glaser sich was getraut und fühlte sich sehr sicher. Sie schrieb direkt an das MfS. Glaubte sie, man könnte sie nicht ausfindig machen. Da hat sie sich aber geirrt.

Zum Inhalt des Briefes:

  • Gnadenlos nutzt sie hier die verfehlte Medienpolitik der DDR aus. Sie hat nun Verbindungen mit Leuten aus der BRD aufgenommen. Sie führt Kirchenzeitungen an, die nun unter Ausnutzung der diesbezüglichen Schwäche der DDR, dies im Sinne der späteren Konterrevolutionäre ausnutzen und den Leuten vormachen die Lücke zu schließen, die in der offiziellen Medienlandschaft der DDR klafft.
  • Neben denen, die ausreisen durften, führt Frau Glaser diejenigen an, die in der DDR bleiben wollten, um weiter zu agieren. Schließlich hatten diese Leute Erfolg. Diese Tatsache hat das MfS als zu harmlos angesehen und dies nur als Hirngespinste einer, bzw. einzelnen Personen gehalten.

Haftbefehl Sylke Glaser

Haftbefehl Sylke Glaser

Zunächst kommt Frau Glaser mit einer Verwarnung, bzw. Ordnungswidrigkeit und einer Geldstrafe davon. Doch sie macht unbeirrt weiter. Dann erst greift das Strafrecht und sie ist aus dem Verkehr gezogen worden, damit sie nicht weitermachen kann.

Kassiber

Kassiber

Ein Kassiber aus der Untersuchungshaft. Ob es sich so zugetragen hat ist fraglich.

GErichtsurteil Sylke Galser

Frau Glaser ist wegen „öffentlicher Herabwürdigung“ verurteilt worden. Diese Bezeichnung für diesen § ist aus heutiger Sicht unglücklich und „Futter“ für die „Aufarbeiter“ und die offizielle Geschichtsschreibung. Das klingt so ähnlich wie „Majestätsbeleidigung“. So entsteht der Eindruck, dass die Leute wegen einer relativ harmlosen Sache unverhältnismäßig hohe Strafen bekommen hätten. „Staatsgefährdung“, „Staatsgefährdende Aktivitäten“ u.ä. würden solche Taten besser erfassen.

Das Leben der Frau Glaser wird kurz beschrieben. Sie war in der Ausbildung zur Kindergärtnerin, wollte aber abbrechen, da sie ein anderes Erziehungsziel sah, als gelehrt wurde. Man ließ sie erst nicht abbrechen, aber dann flog sie aus disziplinarischen Gründen von der pädagogischen Fachschule. Sie ging keiner geregelten Arbeit nach. Eine Bewerbung als Kassiererin bei der Kreisfilmstelle scheiterte, weil Papiere fehlten.

Dann wird die ablehnende Haltung zur DDR genannt und dass sie Verbindungen zu Bekannten in der BRD hat. Auch ein Heiratskandidat ist darunter, so dass sie einen Ausreiseantrag über Heirat anstrebt.

Frau Glaser wollte eine Straftat begehen, um vom Gefängnis aus einen Ausreiseantrag zu stellen. Sie glaubt, so schneller in die BRD zu gelangen. Doch sie bekommt nur eine Ordnungsstrafe. Daraufhin macht Frau Glaser weiter, um nun wirklich straffällig zu werden, um ihr Vorhaben doch noch durchzusetzen.

Nun werden die Schreiben der Frau Glaser in der Urteilsbegründung genannt. Das Gedicht des „Veränderns der Welt“ hat Frau Glaser als Eigendichtung ausgegeben. In Wahrheit handelt es sich um einen Liedtext von Rio Reiser, den Frau Glaser geklaut hat. Das hatten das Gericht und zuvor die Ermittlungsbehörden nicht bemerkt. Auch heute, wo das Urheberrecht so wichtig genommen wird, beachten das die „Aufarbeiter“, bzw. die offizielle Geschichtsschreibung nicht.

Heute dient der Fall Sylke Glaser als Lehrmaterial im Sinne der heutigen offiziellen Geschichtsschreibung. Volksverdummung anstatt Volksbildung.

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Sylke Glaser als Lehrthema heute


Der Beitrag im Schwesterblog „Keine Eigendichtung“ gibt den ersten Eindruck nach der unvollständigen Präsentation der BStU auf ihrer Facebook-Seite wieder.

Dokumente entnommen aus der „Stasi“-Mediathek der BStU

Rowdytum als Widerstand verherrlicht

Da hat sich die BStU wieder was geleistet…..

Kalter Krieg und "Entspannungspolitik"

Die BStU, als staatliche Behörde, verherrlicht Rowdytum als Widerstand.  Nichts wird ausgelassen, um Geschichtsfälschung zu betreiben.

Rowdytum als Widerstand verherrlicht

Bildunterschrift der BStU:

„Zwei Jugendliche brachten 1962 systemkritische Losungen in einer Schule in Gnoien an und drapierten ein Skelett mit dem Bild des SED-Chefs Walter Ulbricht. Sie wurden verhaftet und zu je 16 Monaten Haft verurteilt.Quelle: BStU, MfS, BV Neubrandenburg, AU, Nr. 1934/62, Bl. 73“

Bildquelle BStU, Bild ist entsprechend verlinkt

Wir schimpfen über Zerstörungswut, insbesondere von Jugendlichen. Hier wird Zerstörungswut als Widerstandshandlung hochstilisiert, weil sie seinerzeit in der DDR stattfand. Dort war man zumindest in der Lage solche Randalierer dingfest zu machen, während in westlichen Ländern und nun heute fast überall das nur noch ein Fall für die Versicherung ist und nicht mehr ernsthaft verfolgt wird.
Es wäre interessant zu wissen, was passiert, wenn man in einer Schule ein Skelett mit einem Bild von Merkel aufstellt. Schulverweis ist auf jeden Fall sicher. In einem solchen Fall würde auch das Strafrecht greifen. Böhmermann…

Ursprünglichen Post anzeigen 93 weitere Wörter

Geschlossene venerologische Stationen für Frauen in der DDR : Was sagt die Bundesregierung dazu?

Gastbeitrag von Xon A Tas

 

Vielleicht interessiert ja auch noch, was die Bundesregierung dazu schrieb. Nachfolgend Auszug aus Frage-Antwort -Spiel: Frage einiger Abgeordneter:: „Hat die Bundesregierung Kenntnisse über Personen, die sich an Misshandlungen in den geschlossenen venerologischen Stationen der DDR beteiligt haben sollen, und sind Behandlungs- und andere Unterlagen gesichert?“

Antwort der Regierung: „In der Außenstelle Halle des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik existiert eine vom Staatssicherheitsdienst angelegte Akte, in der von einem inoffiziellen Mitarbeiter über medizinisch nicht gerechtfertigte Behandlungen durch einen Arzt der geschlossenen venerologischen Station der Poliklinik Mitte in Halle berichtet wird. Dass das MfS diese Behandlungen veranlasste, ist nicht ersichtlich. Gegen den betreffenden Arzt wurde bei Bekanntwerden der Vorgänge ein Disziplinarverfahren geführt, und er wurde von seiner Dienststellung entbunden“ 

Ausschnitt dokument der Bundesregierung

Ausschnitt aus Dokument der Bundesregierung

 

…….. ….. Die Volksverhetzung ihr Ziel also ganz offenbar noch immer nicht erreicht. Mit weiteren Kapiteln der „Tripperburg“-Story darf gerechnet werden.

Link zum Dokument der Bundesregierung:

‪http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/091/1809189.pdf

 


 

Dokument der Bundesregierung zu geschlossenen Kliniken für Frauen in der DDR

 


Nachbemerkung von Petra Reichel:

Da kann Frau Bohley noch soviel durchs Schlüsselloch gucken, soll sie doch mal ihren Kameraden Jahn nach dem im Gastbeitrag genannten Dokument fragen.

Heidi Bohley guckt durchs Schlüsseloch

Heidi Bohley guckt durchs Schlüsselloch

 

Foto: dpa
Bildquelle:
Mitteldeutsche Zeitung, Bild ist entsprechend verlinkt

 

Vergleich Verhör DDR – USA

Die antikommunistische Propaganda greift auf neue Methoden und Medien zurück. Hier geht es um Verhörmethoden des MfS.

Auf der ganzen Welt sind die Verhörtricks und die entsprechende Psychologie gleich. Klar, dass betroffene Personen in einer misslichen Situation sind und selbstverständlich Angst haben. Aber hier wird ja so getan, als wäre das in der DDR einzigartig gewesen.

Vergleicht man die Bilder eines Verhörs in den USA http://www.tvspielfilm.de/…/the-first-48-am-tatort-mit-den…/

und in der DDR

http://www.deutschlandradiokultur.de/verhoere-als-virtual-r…

erkennt man einen entscheidenden Unterschied.

Verhör DDR

Verhör in der DDR

Bildquelle: 
Deutschlandradio Kultur- Bild ist entsprechend verlinkt

 

Verhör USA

Verhör in den USA

Standbild aus der Fernsehserie „The First 48 – Am Tatort mit den US-Ermittlern“

Bildquelle:
TV-Spielfilm, Bild ist entsprechend verlinkt

 

Das Bild aus den USA zeigt ein Standbild der Fernsehserie „The First 48“. Diese ist nicht von einem Krimiautor ersonnen, sondern basiert auf Tatsachen. Das Bild aus der DDR ist von Deutschlandradio Kultur. Dieser Beitrag ist von der BStU angeboten worden.

Jede/r mag selbst vergleichen und urteilen.

Nicht Hohenschönhausen, aber Röntgental ist mir bekannt. Ich erinnere mich, dass am Anfang erklärt wurde, dass der/die Betroffene in einem gewissen Abstand zum Vernehmer sitzt. Das war in der DDR Vorschrift, um Übergriffe zu verhindern. Außerdem musste das Fenster stets einen Spalt aufbleiben. Nun ja, und weniger Angst musste man da auch haben, im Gegensatz zu den USA, wo die Vernehmer den Betroffenen auf die Pelle rücken.

Zu Röntgental muss ich sagen, dass die Vernehmer korrekt und fair waren. Sie haben auch Entlastendes zusammengetragen. Dass die Vorgesetzten das Entlastende ignorierten, steht auf einem anderen Blatt.