Rowdytum als Widerstand verherrlicht

Da hat sich die BStU wieder was geleistet…..

Kalter Krieg und "Entspannungspolitik"

Die BStU, als staatliche Behörde, verherrlicht Rowdytum als Widerstand.  Nichts wird ausgelassen, um Geschichtsfälschung zu betreiben.

Rowdytum als Widerstand verherrlicht

Bildunterschrift der BStU:

„Zwei Jugendliche brachten 1962 systemkritische Losungen in einer Schule in Gnoien an und drapierten ein Skelett mit dem Bild des SED-Chefs Walter Ulbricht. Sie wurden verhaftet und zu je 16 Monaten Haft verurteilt.Quelle: BStU, MfS, BV Neubrandenburg, AU, Nr. 1934/62, Bl. 73“

Bildquelle BStU, Bild ist entsprechend verlinkt

Wir schimpfen über Zerstörungswut, insbesondere von Jugendlichen. Hier wird Zerstörungswut als Widerstandshandlung hochstilisiert, weil sie seinerzeit in der DDR stattfand. Dort war man zumindest in der Lage solche Randalierer dingfest zu machen, während in westlichen Ländern und nun heute fast überall das nur noch ein Fall für die Versicherung ist und nicht mehr ernsthaft verfolgt wird.
Es wäre interessant zu wissen, was passiert, wenn man in einer Schule ein Skelett mit einem Bild von Merkel aufstellt. Schulverweis ist auf jeden Fall sicher. In einem solchen Fall würde auch das Strafrecht greifen. Böhmermann…

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„RT“ und „Arafat“

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Blick in ein Erzieherzimmer mit Schreibmaschine, Telefon, Tischlampe, Stempel und Stiftanspitzer im ehemaligen DDR-Gefängnis der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus vom Verein Menschenrechtszentrum in Cottbus (Brandenburg). (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)
Bildquelle: Deutschlandradio Kultur logo-deutschlandradio-kultur
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Tatsache ist, dass die damaligen Gefängniswärter des DDR-Knastes Cottbus,„RT“(„Roter Terror“) und „Arafat“, die Gefangenen drangsaliert haben. So veranstalteten sie z.B. die „mexikanische Würfelbude“. Das war die Zellendurchsuchung mit anschließendem auf einen Haufen durcheinandergeworfenes Privateigentum der Gefangenen. Diese Durchsuchungen fanden statt, wenn die Gefangenen auf der Arbeit waren und zwar vorwiegend in der Nachtschicht. Wenn die Gefangenen morgens übermüdet von der Nachtschicht in ihre Zelle zurückkehrten, fanden sie die „mexikanische Würfelbude“ vor. Da mussten sie ihr jeweiliges Privateigentum aus dem großen Haufen herausklamüsern und akkurat wieder weg- und aufräumen.

„RT“ war Zugangsoffizier, zuständig für die übergangsweise Neuaufnahme von Häftlingen. Er verlangte übertriebene Ordnung, wie z. B. dass die Zahnbürsten nach Rechts ausgerichtet sein mussten und die Karos des Bettzeugs akkurat ausgerichtet sein mussten.

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Figuren, die damalige DDR-Häftlinge darstellen sollen, sind in einer rekonstruierten Gefängniszelle in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus vom Verein Menschenrechtszentrum in Cottbus (Brandenburg) zu sehen. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)
Bildquelle: Deutschlandradio Kultur  logo-deutschlandradio-kultur
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Die übertriebenen Maßnahmen von „RT“(„Roter Terror“) und „Arafat“ sind nicht akzeptabel. Doch man konnte nicht rechtlich gegen die beiden Wärter vorgehen, da sie trotz aller Drangsalierungen im gesetzlichen Rahmen handelten. Solche Mieslinge, die von ihnen abhängige Menschen drangsalieren, gibt und gab es zu allen Zeiten in allen Ländern dieser Welt. Seien es Gefängniswärter, Heimerzieher, Lehrkräfte u.ä..

Diese Drangsalierungen wirkten sich auf die Psyche der Gefangenen aus. Insbesondere die politischen Gefangenen hatten das Gefühl erniedrigt zu werden. Wenn die politischen Gefangenen von der BRD freigekauft oder aus anderen Gründen abgeschoben wurden, dann ist es ihnen nicht zu verdenken, dass ihnen ihre Phantasie einen Streich spielte und dann einiges hinzugedichtet worden ist, das „RT“ und „Arafat“ nicht getan haben.

Trotzdem ist es verwunderlich, dass zu DDR-Zeiten z.B. die BLÖD das nicht aufgegriffen hatte und es auch sonst keinen Medienrummel zum Thema gab. Das fand erst nach 1990 statt. Besonders aktiv war da ein DDR-Hasser, der aber schon länger in der BRD gelebt hat.

Scheinaufhängungen und sonstige Gefangenenmisshandlungen gab es nicht(siehe Artikel „Berliner Zeitung“)  , ganz gleich, was für Mieslinge „RT“ und „Arafat“ waren.

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Nach 1990 waren die Prozesse gegen frühere Amtsträger der DDR nicht fair. Es war in der Tat eine Siegerjustiz. Es wurde nun der Medienrummel betrieben, der während des Bestehens der DDR ausblieb. Das Gericht legte wohl mehr Gewicht auf die Seite der damaligen politischen Gefangenen und weniger auf die anderen damaligen Gefängniswärter u.a. Bedienstete sowie den Gefängnisdirektor des DDR-Knastes Cottbus.


In diesem Video (bitte auf das Wort „Video“ oder Vorschaubild klicken)ist die Sammlung der Nachrichtensendungen nach 1990 interessant.

 

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Vorschaubild Video


„Deutschlandradio Kultur“ verbreitet nun die Darstellung des DDR-Knastes Cottbus durch einen Verein namens „Menschenrechtszentrum“. Das hier nicht die sozialen Menschenrechte gemeint sind, liegt auf der Hand.

Zur Auflockerung habe ich diese Bilder eingefügt. Um nicht mit dem Urheberrecht in Konflikt zu kommen, sind die Bilder mit der Darstellung von „Deutschlandradio Kultur“ verlinkt worden.“Deutschlandradio Kultur“ muss nun mal als Urheber der Bilder genannt werden. Das ist keine Werbung für „Deutschlandradio Kultur“.logo-deutschlandradio-kultur

Gefängniswärter „aufgemischt“

Dieser vom Hass zerfressene DDR-Hasser hat es tatsächlich fertiggebracht, die Gefängniswärter derart „aufzumischen“, dass sie mit ihrem Dienstplan nicht mehr klarkamen.

Dieser bekannte „Pappenheimer“ hat sich geweigert zu arbeiten. Er begründete dies damit, dass er dem Staat DDR seine Arbeitskraft nicht zur Verfügung stellen möchte.  So beantragten die damaligen Knast-Verantwortlichen, dass dieser „Pappenheimer“ verlegt wird.

Nun ja, man hätte es einfacher haben können. Warum hat man diesen Menschen nicht abgeschoben? Oder wollte er auch den Kapitalisten seine Arbeitskraft nicht zur Verfügung stellen? Oder gab es für so einen Taugenichts schlichtweg kein Geld von der BRD zum Freikauf?

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Zur Selbstverbrennung des Pfarrers Brüsewitz:

Nun wird wieder in die Mottenkiste der antikommunistischen Propaganda gegriffen und der Fall der Selbstverbrennung des Pfarrers Brüsewitz herausgeholt.

Schon damals meinte Viele in der alten BRD, dass es sich bei Pfarrer Brüsewitz um einen Geisteskranken handeln müsste, denn zum Selbstverbrennen gehört schon Einiges und das macht kaum ein geistig gesunder Mensch.

Wenn man den Bericht des MfS liest, findet man einige Punkte, die den Verdacht verstärken, dass Pfarrer Brüsewitz geistig nicht gesund war. Allerdings wurden die politischen Aussagen seitens des MfS zu ernst genommen. Wer geistig nicht gesund ist, kann keine politischen Aussagen treffen.

Es wurde versäumt Pfarrer Brüsewitz rechtzeitig einem Facharzt vorzustellen. Falls dieser den Verdacht auf die Geisteskrankheit bestätigt hätte, wäre es notwendig gewesen entsprechende Maßnahmen einzuleiten, damit Pfarrer Brüsewitz nicht sich und Andere gefährdet und er könnte noch leben.

Für die antikommunistische Propaganda war dieser Fall ein „gefundenes Fressen“.

 

Bericht des MfS

 

Bericht Selbstverbrennung Pfarrer BrüsewitzBericht Selbstverbrennung Seite 2Bericht Selbstverbrennung Seite 3Bericht Selbstverbrennung Seite 4Bericht Selbstverbrennung Seite 5Bericht Selbstverbrennung Seite 6Bericht Selbstverbrennung Seite 7Bericht Selbstverbrennung Seite 8Bericht Selbstverbrennung Seite 9

weitere Unterlagen findet man in der Mediathek der Aktenverwaltungsbehörde.

Logo Aktenverwaltungsbehörde

 

 

Geld und Potenzial in die falschen Leute gesteckt

Teil-Dokument Jürgen Brand2. Teil-Dokument  Jürgen Brand

Es wurde Geld und Potenzial in Leute hineingesteckt, die sich permanent verweigerten. Trotzdem wollte man sie in die sozialistische Gesellschaft eingliedern.
Es standen genügend Menschen bereit, die in der DDR leben wollten. Sie wurden mehrheitlich abgeschoben.
Solche permanenten Verweigerer hätte man ziehen lassen sollen und stattdessen Menschen aufnehmen und integrieren, die in der DDR leben wollten.

Wenn wir heute solche Ergüsse an die Behörden schreiben würden, dann wäre die Existenz gefährdet.

Michael Gartenschläger

In den 1960er Jahren in der DDR wegen Staatsgefährdender Hetze und Diversion(Brandstiftung in einer LPG) zu lebenslanger Haft verurteilt und nach Verbüßung von 9 Jahren und 10 Monaten am 05. Juni 1971 in die BRD entlassen worden.
Er betätigte sich in der BRD 1973/74 gemeinsam mit ebenfalls aus der Strafhaft der DDR entlassenen Personen als „Fluchthelfer“.
1973 und 1975 liefen gegen ihn mehrere Ermittlungsverfahren in der BRD, darunter wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Anfang 1976 bot er der Illustrierten „Quick“, dem Landesamt für Verfassungsschutz in Hamburg, sowie dem BND an, eine an den Grenzsicherungsanlagen der DDR befestigte Splittermine vom Typ SM-70 zu beschaffen.
Der BND bot 2500 DM. Dies lehnte Gartenschläger als unzureichend ab.
Er schloss einen Vertrag mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.
In der Nacht zum 1. April 1976 drang Gartenschläger am „Großen Grenzknick“ im Sicherungsabschnitt 12 des III. Grenzbataillons, Grenzregiment 6. Schöneberg, ca. 30 bis 40 Meter in das den Sicherungsanlagen vorgelagerte Gebiet der DDR ein. Der ebenfalls aus der DDR-Haft in die BRD entlassene Lothar L. sicherte ihn vom BRD-Territorium aus mit einer Signalleine.
Gartenschläger schlich sich mit entsprechendem Werkzeug und einer zusammensteckbaren Leiter bis zum Grenzsicherungszaun und baute eine Splittermine vom Typ SM 70 vom Zaun ab.
Vom „Spiegel“ erhielt Gartenschläger, einschließlich seiner Lebensgeschichte, dafür ein Honorar von 12000 DM. Die Veröffentlichung erfolgte in der „Spiegel“-Ausgabe Nr. 16 vom 12. April 1976.
Am 22. April 1976 erhielt Gartenschläger ein Schreiben von der „Arbeitsgemeinschaft 13. August e.V.“ -Vorsitzender Dr. Rainer Hildebrandt.Diese bekundete ihr Interesse an einer SM-70 und stellte eine größere Geldsumme in Aussicht.
In der nächsten Nacht begab sich Gartenschläger mit seinem Helfer Lothar L. zu dem ihm bekannten Grenzabschnitt. Dort demontierte er zwischen 22 und 24 Uhr eine Splittermine SM-70. Als auf dem Rückweg ein Streifenfahrzeug der Grenztruppen auftauchte, ließ Gartenschläger alles fallen und flüchtete. Er kehrte später zurück und holte die SM -70, die er nach Hamburg auf sein Grundstück brachte.
Am 26. April 1976 flog er nach Berlin zur „Arbeitsgemeinschaft 13. August e.V.“ und schloss mit Dr. Hildebrandt einen Vertrag über den Verkauf der SM-70. Er erhielt dafür 3000 DM und die Erstattung der Reise- und Transportkosten.
Gartenschläger wollte in der Nacht zum 1. Mai 1976 eine dritte SM-70 abbauen und vor der Ständigen Vertretung der DDR in Bonn aufstellen.. Mit dieser Aktion wollte er Druck ausüben, um die Freilassung des Bruders seiner Freundin Birgit M. und des „Fluchthelfers“ Hartmut D. aus der Strafhaft der DDR zu erzwingen. Er hatte wegen dieser Forderung bei der Ständigen Vertretung in Bonn angerufen und außerdem die Zahlung eines Geldbetrages von 15000 DM verlangt. Laut Rainer Hildebrandt hatte Gartenschläger überdies „von einer anderen Stelle“ ein Angebot in fünfstelliger Höhe für eine SM-70 der Grenzsicherungsanlagen der DDR.
Am 30. April fuhr Gartenschläger in Begleitung zweier Helfer (Lothar L. und Wolf-Dieter U.) mit dem BMW seiner Freundin nach Bröthen bei Lauenburg/Elbe und stellte das Fahrzeug in einer Waldschneise in der Nähe des „Großen Grenzknicks“ ab. Er war mit einer mit einer Pistole „Espana Star“ Kal. 7,65 mm, L. mit einer Pistole „Bernadelli“ Kal. 7,65mm und U. mit einer abgesägten Schrotflinte „Savage“ bewaffnet. Nachdem sich alle drei Gesicht und Hände geschwärzt hatten und Gartenschläger die in der Nähe versteckte Leiter geholt harte, begaben sie sich zu der Stelle, wo sie bereits zwei SM-70 abgebaut hatten.
In Kenntnis des Vorhabens, ohne jedoch Ort und Zeit zu wissen, waren auf DDR-Seite weiträumige Sicherungsmaßnahmen durch Kräfte der Einsatzkompanie der HA I/Äußere Abwehr im Bereich des „Großen Grenzknicks“ angelaufen. Gartenschläger und seine Helfer sollten bei Betreten des DDR-Territoriums festgenommen werden. Doch es kommt anders. Als Gartenschläger an einer SM-70 hantiert, hört er ein Geräusch. Er schießt sofort mit seiner Pistole. Es kommt zu einem Feuerwechsel, wobei er tödlich getroffen wird.
Die 3. Große Strafkammer des Landgerichts Schwerin kommt nach einem fünfmonatigen Prozess im Jahre 2000 zur Auffassung, dass die drei angeklagten ehemaligen Angehörigen der Sicherungskompanie der HA I freizusprechen sind. Der Staatsanwalt zieht später seinen Revisionsantrag zurück.

Entnommen aus dem Buch: „Im Visier die DDR.Eine Chronik“, Autor Robert Allertz, Text von mir geringfügig gekürzt