Erinnerungsstück an Erich Mielke gestohlen

Polizei Berlin

 

Im Zeitraum Sonntag, 22.10.2017, 10.00 h, bis Dienstag, 24.10.2017, 10.00 h entwendete ein bislang unbekannt gebliebener Täter aus einer Ausstellung in einem Museum in Berlin-Mitte den Mitgliedsausweis Erich Mielkes vom Fußballverein BFC Dynamo.
Dieser trägt die Nummer 00379.

Näheres im Fahndungsaufruf der Polizei Berlin.

Polizei Berlin Erinnungsstück Mielke ist weg

 

Polizei Berlin

 

Advertisements

Website: Erich Mielke – Power Point-Vorträge

Es gibt eine neue Website.ERICH MIELKE-POWER POINT-VORTRÄGE. Einige kennt Ihr ja bereits von WORDPRESS oder der Website AUFNAHMEHEIM RÖNTGENTAL.

Die Website ERICH MIELKE-POWER POINT-VORTRÄGE ist eine Sammlung von seinen Texten die zu Power Point-Vorträgen umgearbeitet worden sind. In die Power Point-Vorträge ist die heutige Sicht eingeflossen.

 

Website Erich Mielke 1Website Erich Mielke 2Website Erich Mielke 3Website Erich Mielke 4

 

Michael Koth

Am 02. Januar 2018 habe ich eine Mail von einem Michael Koth bekommen. Diese klingt erst mal positiv. Doch irgendwie habe ich der Sache nicht getraut. Ich habe gegoogelt und bin fündig geworden. Auf jeden Fall will ich ihn nicht kennenlernen und auch sonst nichts mit ihm zu tun haben.

Michael.Koth_ You Tube-Kanal

You Tube-Kanal von Michael Koth

 

 

Siehe folgenden Beitrag:

Michael Koth aus Berlin war 15 Jahre lang Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins(SEW) und längere Zeit als hauptamtlicher Parteisekretär in der Kreisleitung Steglitz tätig. Anschließend war er Funktionär verschiedener kommunistischer Gruppen. Seit 1999 war er führend im 2008 aufgelösten nationalistischen Kampfbund Deutscher Sozialisten (KDS) tätig, deren Webauftritt und Youtubekanal er danach in Eigenregie weiterführte. Heutzutage tritt er als „Antiimperalistische Plattform“ beziehungsweise „Antiimperalistische Plattform Berlin“ in Erscheinung.

Michael Koth wurde in Steglitz geboren. Als Schüler einer Steglitzer Realschule kam er in Kontakt mit der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins (SEW) und wurde Mitglied der Freien Deutschen Jugend Westberlins (FDJW). Seine Berufslehre absolvierte er bei der Deutschen Reichsbahn, die auch die in Westberlin verkehrende S-Bahn Berlin betrieb.

Nach eigener Aussage wurde er 1979 wegen Opposition gegen die Politik Michail Gorbatschows aus der SEW ausgeschlossen. Das ist völliger Humbug, denn seinerzeit war an Gorbatschow noch nicht zu denken. Koth wechselte zur KPD/ML und wurde deren Vorsitzender in Westberlin. Nach der Vereinigung der sich inzwischen „KPD“ nennenden Partei mit der GIM zur VSP führte Koth in Berlin eine sich wieder KPD/ML nennende Splittergruppe an, die beanspruchte, Nachfolger der alten KPD/ML zu sein. Das ist eine K-Gruppe, die nichts mit Kommunist zu tun hat. Im Gegenteil, diese K-Gruppe hat schon immer Antikommunismus betrieben und gegen die DDR gehetzt. Diese Gruppe schloss sich dann im Februar 1994 der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD-Ost) an, wodurch Koth in deren Zentralkomitee aufgenommen wurde. Nach eigener Darstellung wurde er 1996 aus der KPD „gesäubert“. Dass sich diese K-Gruppe der KPD anschloss ist vollkommen unverständlich. Anlass des Parteiausschlusses seien neostalinistische Äußerungen Koths gewesen (die KPD-Ost bezieht sich allerdings selbst positiv auf Stalin).

Nach dem Fall des Antifaschistischen Schutzwalls zog Koth nach Berlin-Weißensee, wo er Kontakt zu Verbänden von ehemaligen MfS-Angehörigen und einigen Repräsentanten der DDR aufnahm.

Koth behauptet häufig, dass er der letzte gewesen sei, der Erich Honecker und seine Frau Margot vor deren Abflug nach Moskau in Beelitz und bis zu Honeckers Ausreise nach Chile im Untersuchungsgefängnis Moabit besucht habe. Koth engagierte sich im „Erich-Honecker-Solidaritätskomitee“ und war darüber hinaus beim Nationalkomitee Freie DDR (NKFDDR), beim Komitee „Freiheit für Erich Mielke sowie im Freundeskreis Sporthaus Ziegenhals tätig. Mussten die armen ehemaligen DDR-Repäsentanten es auf ihre alten Tage, bereits gedemütigt und im Knast sitzend, auch noch am Ende einen „falschen Fuffziger“ ertragen.

Als Vorstandsmitglied eines „Mauerbaukomitees“ trat Koth für den Wiederaufbau des Antifaschistischen Schutzwalls ein. Dass sich dieses Komitee „Mauerbaukomitee“ nennt, muss zu zweifeln Anlass geben. War es doch eine Grenzbefestigung, also der Antifaschistische Schutzwall und nicht irgendeine beliebige Grundstücksmauer.

Dann ist Koth ins rechtsextremistische Lager gewechselt. Er hat sich als „Nationalkommunist, bzw. „Nationalrevolutionär“ bezeichnet.

Er war Vorsitzender der von 1995 bis 1998 bestehenden Partei der Arbeit Deutschlands (PdAD), die politisch bedeutungslos blieb. Eng mit der Partei verbunden war die Gesellschaft zum Studium und Verbreitung der Chuch’e-Ideologie in Deutschland (deutsch-koreanische Freundschaft); beide Organisationen wurden maßgeblich von Koth initiiert. Die Gruppe orientierte sich an der Partei der Arbeit Koreas, deren Politik die PdAD als nationalkommunistisch verstand. Laut Michael Koth war die PdAD eine Organisation, „in der sowohl ehemalige FDJ- und DKP-Mitglieder, als auch Nationalrevolutionäre und nationale Sozialisten aktiv“ waren.

Politisch blieb die PdAD bedeutungslos. Die Partei näherte sich allmählich den Neonazis an, so waren Anhänger der PdAD häufig auf den NPD-Demonstrationen vertreten. Koth konnte die PdAD unter anderem auf einem eigenen Informationsstand während des Bundestagswahlkongresses der NPD am 7. Februar 1998 in der Passauer Nibelungenhalle vorstellen. Am 30. Juli 1998 wurde Koth zusammen mit einer Delegation des NPD-Parteivorstandes, darunter auch Hans Günter Eisenecker, und des NPD-Landesverbandes Sachsen in der diplomatischen Vertretung Nordkoreas in Berlin durch den Botschafter Ri San Yu empfangen. Wieso sich Vertreter Nordkoreas mit NPD-Leuten abgeben, ist völlig unverständlich.

Schon zuvor war Koth durch engen Kontakt zur Neonazi-Szene aufgefallen, da er unter anderem die Homepage des Neonazi-Rockers Arnulf Priem betrieb und regelmäßig in Organen der NPD veröffentlichte. So versuchte er 1996 zusammen mit den Herausgebern des Querfront-Blattes Sleipnir einen Infotisch am Rande der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration in Berlin aufzubauen.

1999 gründete Koth zusammen mit den Neonazis Thomas Brehl (Langen, Hessen), Michael Thiel (Duisburg) und Frank Hübner (Cottbus) den Kampfbund Deutscher Sozialisten. Koth wurde Mitglied der Organisationsleitung und erster Sekretär der Bezirksleitung Berlin/Gau Brandenburg. Eine Zeit lang war er auch als Redakteur („Schriftleiter“) der KDS-Zeitschrift „Gegenangriff“ tätig. Gegenwärtig gibt er „Die Wahrheit“ als „Organ der Bezirksleitung Berlin“ heraus. Außerdem tritt er als Redner bei Neonazi-Kundgebungen und Demonstrationen auf, so zuletzt am 1. September 2007 in Neuruppin mit etwa 60 Teilnehmern anlässlich des Angriffs auf Polen im Jahr 1939.

 

Michael Koth als Redner auf einer Neonazi-Kundgebung am 1. September 2007 in Neuruppin

Michael Koth als Redner auf einer Neonazi-Kundgebung am 1. September 2007 in Neuruppin

Bildquelle: Von inforiot – http://de.indymedia.org/2007/09/192993.shtml, CC BY-SA 2.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46574571

 

Koth praktiziert die Querfront-Strategie. Er ist der Meinung, dass der „internationale Sozialismus“ gescheitert sei und vertritt einen „Nationalen Sozialismus“. Auch sei die SED nicht an der sozialen, sondern an der nationalen Frage gescheitert.

Alles in allem ist Koth ein sehr umtriebiger Mensch von links nach rechts und von rechts nach links.

Hoffentlich beschäftigt sich der nordkoreanische Geheimdienst mit diesem Menschen. Solche Typen wie er betreiben keine echte Solidarität mit Nordkorea. Diese Leute sind vergleichbar mit den Rechten, welche der DDR nachtrauern. Es wäre schade, wenn Nordkorea auf solche Typen hereinfallen würde.

 

Entnommen Wikipedia, bearbeitet von Petra Reichel

Siehe auch „Antifaschistisches Infoblatt“

 

 

 

Heute wäre Erich Mielke 110 Jahre alt geworden

Featured Image -- 1973

Erich Mielke(1976)

 

Heute wäre Erich Mielke 100 Jahre alt geworden. Die Personenbeschreibung befindet sich auf dem Schwesterblog DIE TROMMLER-ARCHIV.

 

 

 

Stalins Geburtstag

Stalin Geburtstag

Erinnerung an Stalins Geburtsdatum. Zu Unrecht wird Stalin verdammt. Als er an der Macht war, ging es aufwärts. Ohne ihn wäre der II. Weltkrieg anders ausgegangen. Nicht auszudenken, wie dann die Welt ausgesehen hätte.

Herbert Kierstein (Nachruf)

Wenige Monate nach seinem 80. Geburtstag ist Herbert Kierstein am Dienstag voriger Woche an den Folgen einer Herzoperation verstorben. Die Trauerfeier findet am 12. August auf dem Friedhof in Bestensee statt. („Junge Welt“ vom 03.08.2017)

Junge Welt Logo JEPG

 

Herbert Kierstein, geboren am 17. Januar 1938 in Grottkau; verstorben am 25. Juli 2017, war ein ehemaliger Oberstleutnant des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR.

Herbert Kierstein

Herbert Kierstein

 

Bildquelle: Eulenspiegel-Verlagsgruppe, Bild ist entsprechend verlinkt

 

 

Kierstein trat 1955 in das MfS ein. Ab 1958 war er Untersuchungsführer im Bereich Spionagedelikte gegen die DDR. In dieser Funktion war er unmittelbar mit dem Fall des US-Agenten Hannes Sieberer beschäftigt. Am 1. Oktober 1969 wurde er stellvertretender Referatsleiter und am 1. Oktober 1970 Referatsleiter in der Hauptabteilung IX (Untersuchungsorgan). Am 1. November 1980 stieg er zum stellvertretenden Abteilungsleiter auf und wurde 1981 zum Oberstleutnant befördert. Ab 15. März 1983 fungierte er als Offizier für Sonderaufgaben (OfS) in der Auswertungs- und Kontrollgruppe (AKG) der HA IX und von Februar 1985 bis September 1989 als Leiter der AKG-Arbeitsgruppe Analyse. Bis zu seiner Entlassung 1990 war er ab 1. Oktober 1989 stellvertretender Leiter des Arbeitsbereichs Koordinierung der AKG der HA IX.

Öffentliche Aufmerksamkeit wurde einer Veröffentlichung Kiersteins aus dem Jahr 2005 zuteil. „Verheizt und vergessen“.

Buch - Verheizt und Vergessen

 

Ein US-Agent und die DDR-Spionageabwehr. Ko-Autor dieses Buches war der erwähnte Hannes Sieberer, der nach seiner Enttarnung verhört wurde und drei Jahre in Haft saß, bevor er 1985 ausgetauscht wurde. In dem Buch setzen sich beide Männer mit ihrer Vergangenheit auseinander.

Der frühere Häftling des MfS und heutige Mitarbeiter der „Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen“ Mario Rölling klagte gegen den Verlag „Das neue Berlin“ Der Streitpunkt waren eine nicht genehmigte Verwendung eines Fotos und fehlerhafte Zitate in einem Buch von Herbert Kierstein und Gotthold Schramm. In der Verhandlung hatte der Verlag Unterlassungserklärungen zu den fehlerhaften Zitaten und der nicht genehmigten Fotoveröffentlichung abgegeben. Der Verlag verpflichtete sich, unter Androhung einer Geldstrafe die strittigen Passagen zu streichen und das Foto nicht mehr zu verbreiten.

Der Diplomjurist Herbert Kierstein lebte in der Nähe von Berlin. Er starb an den Folgen einer Herzoperation.

entnommen aus Wikipedia und „Junge Welt“, bearbeitet von Petra Reichel

siehe You Tube Video mit einem weiteren Nachruf