Hermann Kant ist tot

Der bekannte Schriftsteller aus der DDR, Herman Kant ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Doch auch in den Nachrufen wird noch darauf herumgehackt, weil er Pro-DDR war und sich für seinen Staat engagiert hatte.  Als bürgerliche Quelle habe ich DIE ZEIT ONLINE gefunden, deren Nachruf seriös ist.

Berlin, X. Schriftstellerkongress, Hermann Kant

Hermann Kant (1987)

 

Bildquelle
Von Bundesarchiv, Bild 183-1987-1124-026 / Mittelstädt, Rainer / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, Bild ist entsprechend verlinkt

 

Das literarische Schaffen war und ist auch in der Alt-BRD, bzw. im heutigen Deutschland (auch in Westdeutschland) bekannt. Bereits damals konnte man ihn nicht ignorieren. so auch heute nicht. Auch wenn spitze Bemerkungen über ihn fallen, wovor selbst in Nachrufen nicht halt gemacht wird.

 

 

 

Margot Honecker ist gestorben

Am 06. Mai ist Margot Honecker im Alter von 89 Jahren gestorben.  Anstatt eines Nachrufs hier das Video, wo sie nach der Niederlage den verbliebenen Genossinnen und Genossen Mut machte.  Sie ist bis an Ihr Lebensende standhaft geblieben. Möge sie in Frieden ruhen.

 

siehe auch den rebloggten Beitrag aus „Sascha´s Welt“

 

Klaus Steiniger gestorben

Tod Klaus Steiniger

 

 

Klaus Steiniger hat den „Rotfuchs“ Titel %22RotFuchs%22 JEPGgeprägt und hat gegen die Geschichtsfälschung gekämpft.

 

TRaueranzeige Klaus Steiniger

Nach der großen Niederlage war Klaus Steiniger einer der Mutmacher für die verbliebenen Genossinnen und Genossen.

Siehe auch Nachruf  in

Junge Welt Titel

 

Armeegeneral Heinz Keßler

Beitrag von Jochen Gültner in Facebook

Armeegeneral Heinz Keßler

  1. Januar 1920

Wir gratulieren zum 95. Geburtstag und

wünschen alles erdenklich Gute.

Heinz Keßler wurde am 26.01.1920 als Sohn einer Arbeiterfamilie in Lauban geboren und wuchs in Chemnitz auf. Seine Eltern waren aktive Mitglieder der Kommunistischen Partei. Heinz Keßler besuchte die Volksschule, lernte Maschinenschlosser und arbeitete in diesem Beruf bis zum Jahre 1940. Im Jahre 1940 wurde er zur Wehrmacht einberufen und kam nach abgeschlossener Infanterie-ausbildung an die Ostfront wo er drei Wochen nach Kriegsbeginn, am 15. Juli 1941 zur Roten Armee überlief.

Weiterer Lebensweg:

Ausbildung in der Antifaschule in Oranki

Mitbegründer des Nationalkomitees Freies Deutschland und Unterzeichner des Manifestes vom 12. Juli 1943

Frontbeauftragter an der Brjansker Front

Frühjahr 1945 Rückkehr nach Deutschland

Gründungsmitglied der FDJ

1948 bis 1950 Sekretär des Zentralrates der FDJ

  1. 11. 1950 Eintritt in die Bewaffneten Organe der DDR
  2. 11. 1950 Generalinspekteur, Leiter der VP-Luft

1952 bis 1955 Chef VP-Luft/Verwaltung der Aeroklubs

  1. 10.1952 Generalmajor

1955 bis 1956 Studium in der UdSSR

1956 bis 1967 Stellvertreter des Ministers und Chef der LSK/LV

  1. 10. 1959 Generalleutnant
  2. 03. 1966 Generaloberst

1967 bis 1978 Stellvertreter des Ministers und Chef des Hauptstabes zugleich Stellvertreter des Oberkommandierenden der Vereinten Streitkräfte des Warschauer Vertrages für die NVA der DDR

1979 bis 1985 Stellvertreter des Ministers und Chef der Politischen Hauptverwaltung der NVA

  1. 12. 1985 Minister für Nationale Verteidigung
  2. 12. 1985 Armeegeneral

Am 17. November 1989 tritt Armeegeneral Keßler als Minister für Nationale Verteidigung zurück. Im sogenannten „Honecker-Prozeß“ wurde Armeegeneral Heinz Keßler zu einer siebeneinhalbjährigen Gefängnisstrafe verurteilt.

Auszeichnungen:

Armeegeneral Heinz Keßler wurde für seine Verdienste mit höchsten staatlichen Auszeichnungen der DDR, der UdSSR und anderer sozialistischen Staaten geehrt. Darunter Karl-Marx-Orden, Ehrenspange zur Vaterländischen Verdienstorden, Scharnhorst-Orden, Orden der Oktoberrevolution u.a. Heute im greisen Alter hat er nichts von seiner Leidenschaft als glühender Antifaschist und Streiter für den sozialen Fortsachritt eingebüßt. Wir alle, die ihn Jahrzehnte kennen und achten gelernt haben, würdigen ihn als aufrechten Patrioten und unermüdlichen Kämpfer für unsere gerechte Sache. Der Verband zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR dankt Armeegeneral Heinz Keßler für seine überragende Lebensleistung.

Norbert Podewin verstorben

Mein „Facebook“-Freund Karl-Heinz Schulze hat einen wichtigen Text geschrieben, den ich hier wiedergebe.

In großer Trauer teilt seine Familie mit dass Norbert Podewin heute verstorben ist. Norbert Podewin war ein Zeitzeuge der deutschen Geschichte nach 1945. Er wurde am 18. Januar 1935 im Berliner „Horst-Wessel-Bezirk“, heute wieder Friedrichshain geboren. Er war Redakteur einer Betriebszeitung, Mitarbeiter von Albert Norden, Mitarbeiter in der Nationalen Front des demokratischen Deutschland und übte viele verantwortungsvolle Aufgaben beim Aufbau einer neuen Gesellschaft aus. Er war Zeitzeuge des 17. Juni 1953 in Berlin. Sein wichtigstes Werk war das Braunbuch über die Kriegs- und Naziverbrecher. Er wies akribisch nach, wie die alten und bewährten Nazis den Staat Bundesrepublik, seine Justiz, seine Geheimdienste und andere Machtorgane als Spaltungsvollstrecker der USA und Großbritanniens aufbauten. Norbert war ein angenehmer und für Neues immer aufgeschlossener Mensch bis ins hohe Alter. Er verfügte über ein ausserordentliches Gedächtnis was historische geschichtliche Entwicklungen betraf. Im Februar 2013 schieb er mir diese Widmung in sein Buch „Mein Leben in drei Diktaturen“ – „Für das linke Bengelchen vom Kumpel Norbert Podewin“. Danke Norbert und nun ruhe in Frieden. Eine neue Generation von Kämpfern für eine von Ausbeutung und Unterdrückung, Gegen die bewusste Umweltzerstörung durch die Profitwirtschaft befreite Welt ist herangewachsen und wird auch Deinen Kampf für Sozialismus und Frieden auf der Welt fortsetzen. Ich verneige mich vor Dir in Dankbarkeit Dich kennengelernt zu haben.
Karl-Heinz Schulze