DDR-Verfassung noch gültig – aber was nützt es?

Mit dem nun leider verstorbenen Genossen und Mit-Admin meiner DDR-Gruppen auf Facebook sowie Gastautoren bei DIE TROMMLER, Marcel Schmidt, habe ich einen Gedankenaustausch gehabt, den ich hier wiedergebe.

Das folgende Video legt dieses Thema satirisch dar.

 

 

Auf dem Papier ist die Verfassung der DDR noch gültig. Die DDR wurde nicht aufgelöst. Es wurden Bundesländer gebildet, die dann der BRD beigetreten sind. Deshalb spricht man in Formularen vom Beitrittsgebiet.

DDR_Verwaltungsbezirke

DDR

Bildquelle: Wikipedia

 

Alte und neue Bundesländer

Es wurden die neuen Bundesländer gebildet, die der BRD beigetreten sind.

Bildquelle:ccm Recht und Finanzen

 

Aber was nützt es, dass es die DDR im juristischen Sinne noch gibt? Es gibt keine Fabriken, bzw. die damaligen Firmen der DDR nicht mehr. Wichtige Gebäude gibt es nicht mehr. Mit dem Tarnnamen „Aufbau Ost“ ist der Abbau der DDR betrieben worden. Rasend schnell ist die Infrastruktur und die Staatsverwaltung angepasst worden. Man hatte viel Geld hineingesteckt. Dafür ist die Rentenkasse geplündert worden. Es ist nichts mehr übrig von der DDR.

 

Vergleich mit gestohlenem Auto

Man kann den Vergleich mit einem gestohlenen Auto ziehen. Das Auto ist gestohlen worden und ist weg. Die Papiere, wie z.B. Fahrzeugbrief, die anzeigen wer der rechtmäßige Eigentümer des Autos ist, sind nutzlos geworden. Das Auto ist weg.

gestohlenes auto 2
Bildquelle: Welt

 

Zwischenzeitlich ist das Auto zu Schrott gefahren worden. Würde es der rechtmäßige Eigentümer tatsächlich wiederfinden, könnte er damit nichts mehr anfangen. Genauso verhält es sich mit der DDR.

gestohlenes Auto

Bildquelle: Mitteldeutsche Zeitung

 

 

Schweigen über die DDR?! Nein. Niemals!

Hier ein Beitrag von befreundeten Blog „Sascha´s Welt“

Sascha's Welt

Nun mal heraus mit der Sprache, heraus mit der Wahrheit! Was war die DDR? War sie ein „Überwachungsstaat“? Ein „Unrechtsstaat“? War sie ein „totalitärer Staat“? Ein Staat, in dem man nicht mal mehr seine Meinung sagen durfte? War die DDR eine Diktatur (ähnlich wie der „Nationalsozialismus“ unter Hitler)? War in der DDR alles grau in grau? Waren die Menschen eingeschüchtert, verängstigt?

Was war die DDR

Wurden schon im Kindergarten die Kinder mit „sozialistischen Erziehungmethoden drangsaliert“? Gab es Nazis in der DDR? Und gab es Jagd auf Ausländer? Wurden die DDR-Bürger 40 Jahre lang belogen und betrogen? Und gab es eine „Massenflucht“ aus der DDR? – All das können wir heute jeden Tag in der Zeitung lesen, im Rundfunk hören. Es werden heute Hunderte von Vorträgen gehalten über die DDR – vor allem aber gegen die DDR! Bücher werden geschrieben, Romane und „wissenschaftliche“ Arbeiten. Interviews werden verbreitet. Und es gibt nicht wenige, die ihren…

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Gesetzeslage bei Erzwingung von Ausreise(DDR 1985)

entnommen aus der MfS-Mediathek der BStU

 

Logo FB-Seite BStU

 

Erzwingung Ausreise 1Erzwingung Ausreise 2Erzwingung Ausreise 3

Das Dokument nochmal als PDF-Datei

Erzwingung Ausreise

Was ist davon zu halten? Hätte man damals einiges anders machen müssen?

Ein Facebook-Freund hat bestätigt, dass dieses Dokument echt ist und den damaligen Fakten entspricht. Ich stelle das mal zur Diskussion. Eine Bemerkung habe ich dazu.

„Jegliche berufliche Tätigkeit zu verweigern“, au weia, die BStU feiert solche Leute als Helden. Macht man heute das gleiche, werden die Hartz IV-Bezüge gekürzt und man wird als Faulenzer und Versager in die Ecke gestellt.

 

„Greif“ – Dokumentarfilm über die Verurteilung eines Spions

Es geht um einen Handelsvertreter der DDR, der in der BRD tätig war.

Nachdem er in der BRD Diebstähle begangen hat, ließ er sich vom BND anwerben.

Dieser Film zeigt die Gerichtsverhandlung und die Verurteilung.

Die BStU bezeichnet dies als Propagandafilm. Dem ist nicht so. Das ist ein Dokumentarfilm. Trotzdem, danke BStU für das historische Dokument.

Bitte auf die Vorschau klicken.

Bildschirmfoto 2019-05-27 um 21.56.15

entnommen aus der Mediathek der BStU.

 

Bildschirmfoto 2019-05-27 um 22.27.15

 

Vergleich Verhör DDR – USA

Die antikommunistische Propaganda greift auf neue Methoden und Medien zurück. Hier geht es um Verhörmethoden des MfS.

Auf der ganzen Welt sind die Verhörtricks und die entsprechende Psychologie gleich. Klar, dass betroffene Personen in einer misslichen Situation sind und selbstverständlich Angst haben. Aber hier wird ja so getan, als wäre das in der DDR einzigartig gewesen.

Vergleicht man die Bilder eines Verhörs in den USA http://www.tvspielfilm.de/…/the-first-48-am-tatort-mit-den…/

und in der DDR

http://www.deutschlandradiokultur.de/verhoere-als-virtual-r…

erkennt man einen entscheidenden Unterschied.

Verhör DDR

Verhör in der DDR

Bildquelle: 
Deutschlandradio Kultur- Bild ist entsprechend verlinkt

 

Verhör USA

Verhör in den USA

Standbild aus der Fernsehserie „The First 48 – Am Tatort mit den US-Ermittlern“

Bildquelle:
TV-Spielfilm, Bild ist entsprechend verlinkt

 

Das Bild aus den USA zeigt ein Standbild der Fernsehserie „The First 48“. Diese ist nicht von einem Krimiautor ersonnen, sondern basiert auf Tatsachen. Das Bild aus der DDR ist von Deutschlandradio Kultur. Dieser Beitrag ist von der BStU angeboten worden.

Jede/r mag selbst vergleichen und urteilen.

Nicht Hohenschönhausen, aber Röntgental ist mir bekannt. Ich erinnere mich, dass am Anfang erklärt wurde, dass der/die Betroffene in einem gewissen Abstand zum Vernehmer sitzt. Das war in der DDR Vorschrift, um Übergriffe zu verhindern. Außerdem musste das Fenster stets einen Spalt aufbleiben. Nun ja, und weniger Angst musste man da auch haben, im Gegensatz zu den USA, wo die Vernehmer den Betroffenen auf die Pelle rücken.

Zu Röntgental muss ich sagen, dass die Vernehmer korrekt und fair waren. Sie haben auch Entlastendes zusammengetragen. Dass die Vorgesetzten das Entlastende ignorierten, steht auf einem anderen Blatt.

Warum in der alt-BRD der 17. Juni gefeiert wurde

Warum in der Alt-BRD der 17. Juni gefeiert wurde...

Warum in der Alt-BRD der 17. Juni gefeirt wurde Seite 2

Dieser Text stammt aus der „RotFuchs“– Ausgabe vom Juni 2016

 

Dieser Text kann auch als PDF-Datei gelesen und runtergeladen werden. Dieser befindet sich in der Beilage zur Ausgabe des „RotFuschs“ Juni 2016.

RF-221-06-16-Extra

Spurensuche in Sachen NVA

Gastbeitrag von Dernier Cri

 

Von den Bauernkriegen bis zum antifaschistischen Widerstand: Traditionsverständnis einer deutschen Armee, die nie in einen Krieg verwickelt war.

Dieser Tage wird im Osten der BRD an den 60. Jahrestag der Gründung der Nationalen Volksarmee (NVA) am 1. März 1956 gedacht. Dabei wird weniger an die seit 1990 abgewrackte oder verschleuderte Militärtechnik zu erinnern sein, sondern vielmehr daran, daß die NVA als bisher erste und einzige deutsche Armee nie in einen Krieg verwickelt oder an einem solchen beteiligt war.

DDR Bastion des Friedens

Bildquelle:
eine ungarische Seite, Bild ist entsprechend verlinkt.

 

Das hat vor allem mit ihrem Selbstverständnis zu tun: mit ihrer zu guter Letzt friedenserhaltenden Rolle unter den Bedingungen des von beiden Seiten erbittert geführten Kalten Krieges. Begibt man sich auf die Suche nach den Ursachen dafür, so findet man eine der gewichtigsten Antworten in den Traditionen, denen diese Armee verpflichtet war. Noch vor der Verabschiedung einer Traditionspflegeordnung über die »Verleihung von Namen an Verbände, Truppenteile, Schulen sowie an Kasernen der NVA« vom 5. März 1964 hatten am 16. Januar 1961 Küstenschutzschiffe der Volksmarine der DDR die Namen Karl Marx, Friedrich Engels, Karl Liebknecht und Ernst Thälmann erhalten.

In der Folgezeit wurden Traditionsnamen an weitere Schiffe und Boote der Seestreitkräfte wie an Truppenteile der anderen Teilstreitkräfte und Lehreinrichtungen der Volksarmee vergeben. Zum 1. März 1967 wurden nach einer damals aufsehenerregenden Tatsachenserie in der FDJ-Zeitung »Junge Welt« über einen Aufruhr in den letzten Tagen der faschistischen Kriegsmarine die Namen von drei der damals zum Tode verurteilten und hingerichteten Meuterer an Landungsboote der Volksmarine verliehen. Aus gutem Grund hieß es etwa in einer vor zehn Jahren in dieser Zeitung veröffentlichten Traueranzeige »Ihr Andenken ist unvergessen: Traditionsnamen der NVA, die in der ›Armee der Einheit‹ null Chancen hatten«. Die darin beispielhaft aufgeführten 84 Namen decken bereits die ganze Palette der in der DDR als traditionswürdig geltenden Personen der jeweiligen Zeitgeschichte ab. Geehrt wurden auf diese Weise historische Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung wie August Bebel, Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Clara Zetkin und Ernst Thälmann, Widerstandskämpfer gegen den deutschen Faschismus wie Herbert Baum, Arvid Harnack und Julius Fucik oder die sowjetische Partisanin Soja Kosmodemjanskaja und Teilnehmer des Spanischen Krieges auf der Seite der Republik wie Hans Beimler. Auch das Verhalten von Soldaten, die sich gegen die eigenen imperialen Kriegsherren erhoben hatten – wie Albin Köbis, der im Ersten Weltkrieg wegen Meuterei gegen die kaiserliche Marine hingerichtet worden war – würdigte die NVA durch Namensgebungen. Zudem bezog sie sich positiv auf Revolutionäre aus der Zeit der Bauernkriege wie etwa Thomas Müntzer.

Hinzu kamen eigenständige Traditionen der NVA wie der DDR-Geschichte, die über die Namensvergabe hinausgingen. Dazu zählte die Einrichtung von Traditionszimmern und die Tätigkeit entsprechender Zirkel, die Patenschaften der Freien Deutschen Jugend (FDJ) oder die Beziehungen zum »Regiment nebenan« und zu Kollektiven in Industrie oder der Landwirtschaft. Nicht zu unterschätzen waren jene militärischen Zeremonielle wie der wöchentliche Große Wachaufzug am Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus in Berlin, das nach dem Ende von NVA und DDR flugs »demokratisch« umgewidmet wurde. Auch öffentliche Vereidigungen oder Ernennungen von Unteroffizieren und Offizieren erfuhren in aller Regel breite Akzeptanz.

Alles in allem wurden im Bereich des Ministeriums für Nationale Verteidigung, zu dem auch die Grenztruppen und die Zivilverteidigung gehörten, nach neuesten Erhebungen mehr als 300 Namen von Persönlichkeiten an Truppenteile, Schiffe und Boote sowie Kasernen verliehen. Dazu zählten allein 235 Menschen, die – wo und in welcher Form auch immer – zwischen 1933 und 1945 am antifaschistischen Widerstand teilgenommen hatten. Mindestens 85 von ihnen hatten dabei ihr Leben verloren. Etliche andere waren später in der DDR führend an deren Aufbau und Entwicklung beteiligt. Daß sie in ihrer übergroßen Mehrheit dabei als Kommuni­sten agierten, lag in der Natur der Sache. Eine gewisse Einseitigkeit der für die Namensvergabe Verantwortlichen läßt sich nicht leugnen. Aus dem weiten Kreis der Verschwörer des 20. Juli 1944 wurde lediglich der Sozialdemokrat Wilhelm Leuschner für traditionswürdig befunden, und das auch erst am 1. März 1988. Eine in Vorbereitung befindliche Würdigung des Hitler-Attentäters Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg durch eine NVA-Division fand letztlich nicht mehr statt, sieht man von der noch in der Schlußphase der Volksarmee im Jahr 1990 erfolgten Benennung zweier Gebäude im Strausberger Ministerium nach ihm und seinem Gefährten Henning von Tresckow ab.

Noch bevor am 2. Oktober 1990, 24 Uhr, die Befehlsgewalt der bisherigen NVA-Führung an den damaligen Bundesminister der Verteidigung Gerhard Stoltenberg überging, hatte sein ostdeutscher »Kollege« Rainer Eppelmann angewiesen, »in allen Führungsorganen, Truppenteilen, Einheiten und Einrichtungen Appelle durchzuführen, auf denen (…) die in Verbindung mit den Traditionen der Nationalen Volksarmee stehende Symbolik zu verabschieden ist«. Gemeint waren die Truppenfahnen wie die Traditionszimmer und -zirkel sowie gegebenenfalls vorhandene Denkmäler und museale Hinterlassenschaften. Damit endete nach mehr als 34 Jahren unrühmlich und würdelos die Geschichte einer Armee, die stets ihrem von der DDR-Verfassung vorgegebenen Friedensauftrag getreu gehandelt hatte.

Peter Rau

Dienstag 1. März 2016

Quelle Text:

Logo Zeitung Letzeburger Volk JPEG

Rubrik: Internationale Politik

 

Warum sieht dieser Blog nun anders aus?

Zuvor hat der Blog zwar schön ausgesehen, aber er war unübersichtlich. Hier sind die Kategorien am Rand direkt sichtbar. Ich habe sie neu geordnet. So kann man die Beiträge zu den genannten Themen wiederfinden.

Ich wollte ein Design, dass sich von meinen anderen Blogs unterscheidet. Ein Design, das viel Text und Bilder übersichtlich darstellt, ist gar nicht so einfach zu finden. Ich hoffe Ihr kommt mit dem dunklen Untergrund zurecht.

Dann wünsche ich Euch viel Freude beim Lesen und Entdecken der DDR.

Petra 

Asyl: Wie regelte das die DDR?

In der DDR war alles klar geregelt. Da konnte kein Wutbürgertum entstehen und folglich keine rechten Tendenzen.

 

Asyl DDR Bilddatei JEPG

 

 

entnommen aus:

Buchtitel DDR-Jugendlexikon Weltpolitik

DDR-Jugendlexikon – Weltpolitik