Hungersnot in der Ukraine 1932/1933

Facebook-Beitrag von Alexander Breuß aus dem Jahre 2015

 

Vor einem Monat, am 19. Oktober, stellte die Ukraine an die UNO den Antrag, die Hungersnot, die vor 75 Jahren (1932/1933) in der damaligen Teilrepublik der Sowjetunion herrschte, nachträglich als „Völkermord Stalins“ zu deklarieren. Bereits am 29. 11. 2006 hatte das ukrainische Parlament ein Gesetz über die Hungersnot erlassen. § 1 lautet: „Der Golodomor (Hungerterror – Anm. der Red.) ist ein Genozid am ukrainischen Volk.“ Und § 2: „Die öffentliche Leugnung des Golodomor ist illegal.“ In der Ukraine erinnern sich noch viele an den Hungerwinter, meist aus den Erzählungen ihrer Eltern und Großeltern. Eines der am meisten betroffenen Gebiete war das von Charkow. Hier findet wie fast überall im Land eine Ausstellung zur Hungersnot statt. Doch weigert sich der Stadtrat, von „Genozid“ zu sprechen. „Im Gegenteil“, schreiben die Abgeordneten, „der Staat hat den Hungernden geholfen.“ Was steckt hinter dem Eifer des ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko, mit dem er die Deklarierung der Hungersnot als „Genozid“ betreibt, und warum kam es in der damals sozialistischen Sowjetunion zu einer Hungersnot?

Die Sowjetunion begann Ende der 1920er Jahre mit dem ersten Fünfjahrplan einen industriellen Aufbau ohnegleichen. Im ganzen Land entstanden Kraftwerke, Berg- und Stahlwerke, Textil- und Maschinenfabriken. Allein von 1928 bis 1933 verdoppelte sich die Zahl der Arbeiter und Angestellten in der Großindustrie. Ungeheuer schnell wuchs die Bevölkerung der Städte. Es gab keine Arbeitslosen mehr. Die Landwirtschaft aber war nach 1918 großteils zu einer Parzellenwirtschaft zurückgefallen, mit der die Familien sich selbst kaum ernähren konnten. Millionen Kleinstbauern waren gezwungen, bei den Kulaken (Großbauern) wie Fronbauern zu Hungerlöhnen zu arbeiten. Die Getreideproduktion erreichte 1926 nur 91 Prozent des Vorkriegsniveaus. Durch den prozentual hohen Eigenverbrauch der Kleinstbauern standen für die Versorgung der Städte sogar nur 37 Prozent des Getreides der Vorkriegszeit (vor 1914) zur Verfügung.                                                                                                                                   Mit der Kleinwirtschaft kann man aus der Not nicht herauskommen“, hatte Lenin bereits 1918 erklärt („Geschichte der KPdSU (B)“, S, 348). „Der Ausweg liegt darin, die bäuerlichen Klein- und Zwergwirtschaften allmählich, aber unentwegt, nicht durch Zwang, sondern durch Beispiel und Überzeugung zu Großwirtschaften zusammenzuschließen auf der Grundlage der gesellschaftlichen, gemeinschaftlichen, kollektiven Bodenbestellung, unter Anwendung landwirtschaftlicher Maschinen und Traktoren, unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden zur Intensivierung der Landwirtschaft. Einen anderen Ausweg gibt es nicht.“ (Stalin, Rede auf dem XV. Parteitag der KPdSU (B), (1927) ebenda, S. 349) Die Kollektivierung der Landwirtschaft, d. h. der Übergang zu einer kollektiven Großwirtschaft (Kolchosen) auf dem Land war das entscheidende Mittel, um die Bevölkerung versorgen zu können. Deswegen fasste der XV. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewiki) [KPdSU (B)] den Beschluss zur Kollektivierung der Landwirtschaft.

Große Erfolge der Kollektivierung

Im Januar 1933, vier Jahre nach dem Beschluss zur Kollektivierung, gab es 200.000 Kollektivwirtschaften und 5.000 Sowjetwirtschaften für Getreideanbau und Viehzucht in der Sowjetunion. Die Kollektivwirtschaften umfassten 70 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche. Statt 500 bis 600 Millionen Pud Warengetreide (Getreide über den Eigenverbrauch hinaus) standen jetzt 1.200 bis 1.400 Millionen Pud zur Verfügung. Der Widerstand der Kulaken und ihre wirtschaftliche Grundlage, die Ausbeutung der Kleinstbauern, waren zerschlagen. Denn die Kleinstbauern hatten jetzt eine Alternative. Viele Kulaken waren selbst in die Kolchosen hineingegangen. 21 Millionen Hektar zusätzliche Anbaufläche wurden bestellt. Die UdSSR war zum Land der größten Landwirtschaftsbetriebe der Welt geworden.

Ursachen der Hungersnot 1932/33:

Verschiedene Faktoren kamen zusammen:

In der Ukraine waren im Sommer 1932 die Witterungsumstände besonders ungünstig. Aber das war nicht die Hauptursache. Diese lag in der Unterschätzung des Widerstands der Kulaken und der notwendigen Erziehungsarbeit unter den Klein- und Mittelbauern. Statt den freiwilligen Zusammenschluss zu fördern, hatten Kader der Partei Zwang angewendet. Das war Wasser auf die Mühlen der Kulaken, die gegen die Kollektivierung hetzten. Ende der 1920er Jahre gab es in der Westukraine Aufstände gegen die Kollektivierung.                                                                                                                               Stalin antwortete mit seiner berühmten Rede: „Vor Erfolgen von Schwindel befallen“, in der er Zwangsmaßnahmen und Überstülpen der Kollektivierung scharf verurteilte: „Man kann nicht mit Gewalt Kolchosen schaffen. Das wäre dumm und reaktionär. Die Kolchosen-Bewegung muss sich auf die aktive Unterstützung der Hauptmassen der Bauernschaft stützen.“ (Stalin, Werke, Bd. 12, S. 170)                                                               Die Kollektivierung hatte große Anziehungskraft auf die Bauern, da sie das einzige war, was einen Ausweg aus dem Ruin bot. Kulaken und auch Popen hetzten die Bauern auf, ihr Vieh zu töten, bevor sie in die Kolchose gingen, da es ihnen sowieso weggenommen würde. Das stimmte nicht. Aber viel Vieh ging verloren und fehlte sowohl als Nahrungsmittel als auch als Zugvieh für die Arbeit. Kulaken und Popen riefen auf, nur das zu ernten, was persönlich und für die Saat gebraucht wurde. Das Korn blieb ungeerntet. Schließlich gingen viele Kulaken selbst in die Kolchosen, übernahmen leitende Posten und widersetzten sich der Getreideabgabe, die der Ernährung der Stadtbevölkerung diente. Der Staat griff zu Zwangseinsammlungen. Bei dieser Sachlage von einem geplanten Genozid gegen das ukrainische Volk zu reden, ist eine vollkommene Verdrehung der Tatsachen. Diese Geschichtsfälschung ist selbst ein Verbrechen. Soll sie doch nicht nur den Kommunismus kriminalisieren, sondern auch den Weg der Befreiung für Millionen Bauern aus Kleinstwirtschaft, Mangelproduktion und Unterernährung diskriminieren.

 

Hilfe für die Bauern durch den sowjetischen Staat

„Unsere nächste Aufgabe – alle Kollektivbauern wohlhabend machen“, darüber sprach Stalin 1933 auf dem ersten Unionskongress der Stoßarbeiter der Kolchosen. Als eine Ursache der zu geringen Getreideproduktion hatte die KPdSU die fehlende Ausbildung der Bauern herausgestellt. Kleinstbauern sollten Kolchosen, die ganze Dörfer umfassten, führen, den Maschinenpark in Ordnung halten und nicht zuletzt lernen, das Kollektiv und die ganze Gesellschaft an die erste Stelle zu setzen, sich dem kleinbäuerlichen Eigennutzdenken entgegenzustellen. Das erforderte vor allem Ausbildung. Die Partei entsandte 17.000 Parteiarbeiter 1933 zu diesem Zweck in die Kolchosen der Sowjetunion. Das brachte eine qualitative Steigerung der Produktivität der Kollektivwirtschaften und stärkte das Bündnis von Arbeitern und Bauern.

 

Der Kampf gegen die Sabotage der Kulaken

Von Anfang an hatte die KPdSU mit der Kollektivierung nicht zuletzt auch das Ziel verfolgt, mit der Ausbeutung der Landarbeiter und Kleinbauern durch die Kulaken Schluss zu machen. Dafür stand der Begriff „Liquidierung der Kulaken als Klasse“. Die Kulaken waren zahlenmäßig die größte Gruppe der Ausbeuter in Russland. Tagelöhner und verarmte Bauern mussten sich massenhaft oft zu schlimmen Bedingungen bei ihnen verdingen.                                                                                                                                             In ihrer überwiegenden Mehrheit standen diese reaktionären Großbauern dem Aufbau des Sozialismus feindlich gegenüber. Wo immer sie sich eine Chance ausrechneten, gingen sie von einem organisierten hinhaltenden Widerstand der massenhaften Sabotage der Ernte und Lebensmittelversorgung zum offenen Widerstand mit Aufhetzungen und Aufständen über. Die Verhungerten und Ermordeten, die auf ihr Konto gingen, werden heute zu den Opfern des „Stalinismus“ gezählt.                                  Das spitzte sich vor allem im Vorfeld des II. Weltkriegs mit der zu erwartenden militärischen Aggression des Hitlerfaschismus und seiner Verbündeten gegen die Sowjetunion zu. Die Kulaken verbündeten sich mit kriminellen Elementen. Das kapitalistische Ausland sah in ihnen Verbündete, die im Landesinneren ihr Zersetzungswerk verrichten sollten. Für die sozialistische UdSSR, ein Land mit damals noch überwiegender Bauernbevölkerung, war das ein Kampf auf Leben und Tod.             Im Interesse der Verteidigung des Sozialismus musste mit Recht hart durchgegriffen werden und es wurde auch, vor allem Ende der 1920er Jahre, sehr hart durchgegriffen. Trotzdem muss auch kritisiert werden, dass bürokratisches Vorgehen bei der Säuberung der Sowjetunion von einer fünften Kolonne – den Teilen der Bevölkerung, von denen man befürchtete, sie würden bei einem kriegerischen Überfall mit den Faschisten kollaborieren – zu übertriebenen Massenverhaftungen und zum Anschwellen der Zahl der Häftlinge führte. Die Festnahmen erfolgten vielfach nach Listen, nach pauschalen Kriterien der sozialen Herkunft aus Ausbeuterklassen oder früherer Parteizugehörigkeit erstellt. Auch aus diesen Fehlern muss die internationale marxistisch-leninistische und Arbeiterbewegung lernen.

10 Millionen Tote?

Die Ukraine weist in ihrem Antrag an die UNO auf „7 bis 10 Millionen Tote“ hin, die die Hungersnot 1932/33 „als Folge des totalitären Regimes“ gefordert habe. Auffällig ist, dass in einschlägigen Geschichtsbüchern aus früherer Zeit solche Zahlen fehlen. So in der „Geschichte Russlands“ von Günther Stökl, Stuttgart 1962, obwohl sie durchgehend antikommunistisch ausgerichtet ist. Oder im dtv-Lexikon von 1975.                                      Der Bezirk Charkow war der am meisten von der Hungersnot betroffene Bezirk. In ihm gab es, so Wikipedia, 45.000 Hungertote. Das ist eine ungeheure Zahl, die für furchtbares Leiden, das Ende für ganze Familien und Höfe steht. Aber wenn man diese Zahl hochrechnet, kommt man auf maximal zirka 500.000 Tote in der Ukraine. 1926 lebten in der Ukraine 23,2 Millionen Ukrainer. 1937 waren es 22,2 Millionen. Wenn die Horrorzahl von 7 bis 10 Millionen Hungertoten 1932/33 stimmen würde, hätte das einen Bevölkerungszuwachs von 70 Prozent in nur 10 Jahren erfordert! Dabei gingen gleichzeitig tausende Männer, Frauen, Jugendliche, die in der Landwirtschaft nicht mehr gebraucht wurden, zum Aufbau in andere Regionen der Sowjetunion. Die 7 bis 10 Millionen Toten sind eine Phantasiezahl!

Ursprung der „Genozid“-Behauptung – im Kongress der USA

1993 berief der Kongress der USA eine „Kommission zur Untersuchung des Golodomor 1932/33“ ein. Noch im selben Jahr kam die Kommission, ohne irgendwelches Archivmaterial eingesehen zu haben, zu dem Schluss vom „Völkermord Stalins gegen das ukrainische Volk“. Mit der Wirklichkeit hat diese Behauptung nichts zu tun. Aber sie ist ein Bestandteil der antikommunistischen Kampagne zur Kriminalisierung des Kommunismus.                                                                                                                                 Der vor einem Jahr gestorbene Professor Alexander Sinowjew, selbst Sohn von Kleinbauern in Russland, entlarvte 1991 in einem Gespräch mit der „Roten Fahne“ die Motive für solche Lügen: „Der Staat hat genug Brot bekommen. Ohne Kolchosen wäre das unmöglich … Warum hassen so viele Menschen Stalin und Sowjetunion überhaupt? Weil die Entwicklung dieses Landes ungeheuer schnell, unvergleichbar schnell war. Alle kapitalistischen Länder hatten Angst. Sie waren überzeugt, dass dieses System überall erkämpft werden könnte.“

 

Alexander Breuß

Facebook, 27.04.2015

22. Juni 1941 – Überfall Hitlerdeutschlands auf UdSSR

Zum 75. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion:

Sascha's Welt

Krieg_01Am 22. Juni 1941 überfiel Hitlerdeutschland wortbrüchig und ohne Kriegserklärung die Sowjetunion. Italien, Ungarn, Rumänien und Finnland stellten sich auf die Seite Deutschlands gegen die Sowjetunion; auch von Bulgarien und Spanien wurde Deutschland unterstützt. Der friedliche Aufbau in der UdSSR wurde unterbrochen; das Land wurde in einen Krieg gezogen, in den grausamsten und schwersten aller Kriege, die es je erfahren hat. Im folgenden geben wir Auszüge aus einem Lehrbuch für die Politischen Grundschulen wieder. Die Fotos sind aus sowjetischen Archiven.

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Thälmann-Ehrung in Stralsund

Facebook-Beiträge von Karl-Heinz Schulze und Jochen Lücke

 

Würdige Ehrung von Ernst Thälmann in Stralsund

Am 16.04.2016 trafen sich gut über 50 Teilnehmer vom Freundschaftsbund „Ernst Thälmann“, von der Partei DIE LINKE, KPD, DKP und MLPD sowie Mitglieder des Traditionsverbandes der NVA Soldaten für den Frieden als auch Nichtmitglieder von Parteien. In allen Reden wurde das Leben von Ernst Thälmann als das eines aufrechten Kommunisten gewürdigt. Eine Lehrerin berichtete über ihre Erfahrungen mit der Geschichte in der Schule und welche Kenntnisse die heranwachsenden Jugendlichen nicht haben. Jochen berichtete über die Außenwirkung der linken Parteien in diesem Land. Eine kämpferische Rede wurde auch vom Vertreter der KPD gehalten. Soviel Kurz zu diesem Tag.

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SEIN GEIST UND SEINE STANDHAFTIGKEIT IST MIT UNS! Auch wir alle sind Menschen und sollten uns als Menschen bewähren! Menschenfeinde, das sind die wahren Gestrigen und nicht die, die für eine menschenwürdige Welt streiten.

Gedenktage im August

01.08.1973 Walter Ulbricht gestorben

02.08.1945 Potsdamer Abkommen (Churchill, Stalin, Truman, Attlee)

03.08.1973 Weltfestspiele in Berlin

04.08.1914 SPD stimmt für Kriegskredite (stimmt dafür, dass sich Mio. Arbeiter gegenseitig. abschlachten)

05.08.1895 Friedrich Engels gestorben

06.08.1945 Erster Atomwaffeneinsatz der USA auf Hiroshima (Japan)

09.08.1945 Zweiter Atomwaffeneinsatz der USA auf Nagasaki (Japan)

07.08.1952 Gründung der Gesellschaft für Sport und Technik (GST)

18.08.1944 Ernst Thälmann ermordet

25.08.1912 Erich Honecker geboren

Feliks Dzierżyński: Fünf Ratschläge

Sascha's Welt

Feliks Dzierżyński

Fünf Ratschläge für einen Revolutionär

von Feliks Dzerzynski

  1. Eigne dir ausreichend Wissen über die Erfordernisse der revolutionären Aktion an. Fürchte dich nicht, wenn dich jemand einen Dilettanten nennt. Denke daran, daß die Wissenschaft wichtig ist, weil sie im Leben nützlich ist, daß man die allgemeine Theorie erforschen muß, und daß man den Kopf zum Denken hat. Dann wird dieses Wissen für dich am wertvollsten sein. Es lohnt nicht, sich mit Metaphysik oder Philosophie zu befassen, die nur für ein nettes Wortspiel gut sind, aber nicht geeignet sind als Werkzeug zur Beschreibung der realen Welt.
  2. Lies und studiere mehr Bücher über soziale Fragen: historische, über politische Ökonomie, über die Lage der Arbeiter in Rußland und Westeuropa und über die Entwicklung der Produktivkräfte.
  3. Wenn dir das Material zu schwer oder gar unverständlich ist, solltest du dich kritisch damit auseinandersetzen und andere Literatur wählen.
  4. Man kann nicht sofort den Inhalt eines Buches verstehen…

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So plünderten die US-Amerikaner 1945 Leipzig…

Das war vor Gründung der DDR. Ist aber trotzdem wichtig. Das muss auch in Betracht gezogen werden für den schwierigen Start der DDR.

Sascha's Welt

Wenn von den USA als einem Land der Freiheit und der unbegrenzten Möglichkeiten die Rede ist, so ist dies nichts anderes als eine freche Propagandalüge. Seit mehr als hundert Jahren regiert in diesem Land ein räuberischer Monopolkapitalismus, welcher sich seitdem weltweit zu nahezu unumschränkter Dominanz ausgewuchert hat und mit unvorstellbarer Arroganz versucht, die Weltpolitik zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Von Freiheit kann hier nicht die Rede sein. Im Gegenteil: Es herrschen Unterdrückung und Ausbeutung für die gewaltige Mehrheit des Volkes. Die Verbrechen des USA-Imperialismus beschränken sich bei weitem nicht auf Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und die Ukraine, sondern sie reichen bis weit hinein in die Geschichte dieses Landes. Nur ein einziges, kleines Beispiel möge dies beschreiben, welches die US-amerikanische Kolonialherren-Mentalität treffend charakterisiert.

In aller Eile waren die Siegermächte der USA, Großbritanniens und Frankreichs 1945 bis weit hinein in die Mitte Deutschlands vorgedrungen…

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