Gastautor Marcel Schmidt verstorben

Wir haben einen wichtigen Mitstreiter verloren.

Die Trommler - Archiv

Marcel Schmidt Marcel Schmidt

Mit Bestürzung habe ich erfahren, dass der Gastautor von DIE TROMMLER und mein Facebook-Freund Marcel Schmidt verstorben ist.

Er ist gestern nach Jena gereist, um das Grab einer Freundin zu besuchen, von deren Tod er erst verspätet erfahren hatte. Diese Reise musste er wegen Corona aufschieben. Gestern war es soweit. Von der Reise hatte er mir Bilder und kleine Videos geschickt. Auch von dem Grab der Freundin hatte er mir ein Bild geschickt.

Er hatte sich sehr über den Tod der Freundin aufgeregt und nach dem Besuch des Grabes war er sehr aufgewühlt. Gestern hatte er mir noch Bilder von der Reise und dem Grab der Freundin gepostet. Ich denke diese Nervenbelastung hat ihn hinweggerafft.

Er war wie ein Neffe für mich. Wir haben uns stets ausgetauscht und er hatte sehr interessante Gedanken. Er hatte Gastbeiträge für DIE TROMMLER geschrieben, wie „Sozialismus und Glaubensfrage“.

Er war ein…

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Peter Schreier (1935-2019)

Ein Nachruf auf den bekannten Opernsänger Peter Schreier. Dessen Heimat war die DDR.

Sascha's Welt

Hier ist eine Aufzeichnung von Schuberts „Winterreise“ aus dem Puschkin-Museum in Moskau mit dem kongenialen sowjetischen Pianisten Swjatoslaw Richter. Niemals habe ich etwas Besseres, Berührenderes gehört!

Kammersänger Peter Schreier, war eine hervorragende Künstlerpersönlichkeit, und nicht nur in seinem Heimatland, der DDR, sondern im Musikleben der ganzen Welt bekannt. Und er war auch nicht ein „Opernstar“ und schon gar nicht „der Fischer-Dieskau der DDR“ (wer ist das überhaupt?), wie Boulevarzeitungen ihn beschreiben. Nein – Peter Schreier war einer der bedeutendsten lyrischen Tenöre des vergangenen Jahrhunderts.

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Zum Tod von Sigmund Jähn

Wer erinnert sich an den ersten Deutschen im All? Das war Sigmund Jähn aus der DDR. Auch im Westen hatte er hohes Ansehen. Hier der Nachruf einer bürgerlichen Tageszeitung aus Westdeutschland.

Siegmund Jähn 1978 RZ 2309.2019

Siegmund Jähn 1978

 

Bild entnommen aus der „Rhein-Zeitung“ vom 23.09.2019

 

Zum Tod von Siegmund Jähn RZ 23.09.2019

„Rhein-Zeitung“ vom 23.09.2019

 

Zeitungstext:

Montag, 23. September 2019, Oeffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach

Der erste Deutsche im Weltall ist tot

DDR-Kosmonaut Sigmund Jähn stirbt mit 82 Jahren

Berlin. Sigmund Jähn, der erste Deutsche im All, ist tot. Der DDR-Kosmonaut starb am Samstag im Alter von 82 Jahren, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Sonntagabend mitteilte. „Mit Sigmund Jähn verliert die deutsche Raumfahrt einen weltweit anerkannten Kosmonauten, Wissenschaftler und Ingenieur“, sagte die Vorstandsvorsitzende des DLR, Pascale Ehrenfreund.

Jähn war mit der Rakete „Sojus 31“ am 26. August 1978 vom russischen Raumfahrtzentrum Baikonur aus gestartet. Gemeinsam mit dem sowjetischen Kosmonauten Waleri Bykowski (1934–2019) war er sieben Tage, 20 Stunden und 49 Minuten im All. Der Kosmonaut war in der DDR ein Volksheld und genoss große Popularität. Trotz seines Ruhmes blieb er immer bescheiden und wurde deshalb besonders verehrt.

Der 1937 geborene Sachse Jähn war Oberstleutnant der DDR-Armee NVA. Der gelernte Buchdrucker stammte aus der sächsischen Kleinstadt Morgenröthe-Rautenkranz. Nach der Ausbildung zum Jagdflieger bei den Luftstreitkräften der NVA wurde er von 1976 an in der Sowjetunion mit einem harten Training auf seinen Flug ins All vorbereitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herbert Kierstein (Nachruf)

Wenige Monate nach seinem 80. Geburtstag ist Herbert Kierstein am Dienstag voriger Woche an den Folgen einer Herzoperation verstorben. Die Trauerfeier findet am 12. August auf dem Friedhof in Bestensee statt. („Junge Welt“ vom 03.08.2017)

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Herbert Kierstein, geboren am 17. Januar 1938 in Grottkau; verstorben am 25. Juli 2017, war ein ehemaliger Oberstleutnant des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR.

Herbert Kierstein

Herbert Kierstein

 

Bildquelle: Eulenspiegel-Verlagsgruppe, Bild ist entsprechend verlinkt

 

 

Kierstein trat 1955 in das MfS ein. Ab 1958 war er Untersuchungsführer im Bereich Spionagedelikte gegen die DDR. In dieser Funktion war er unmittelbar mit dem Fall des US-Agenten Hannes Sieberer beschäftigt. Am 1. Oktober 1969 wurde er stellvertretender Referatsleiter und am 1. Oktober 1970 Referatsleiter in der Hauptabteilung IX (Untersuchungsorgan). Am 1. November 1980 stieg er zum stellvertretenden Abteilungsleiter auf und wurde 1981 zum Oberstleutnant befördert. Ab 15. März 1983 fungierte er als Offizier für Sonderaufgaben (OfS) in der Auswertungs- und Kontrollgruppe (AKG) der HA IX und von Februar 1985 bis September 1989 als Leiter der AKG-Arbeitsgruppe Analyse. Bis zu seiner Entlassung 1990 war er ab 1. Oktober 1989 stellvertretender Leiter des Arbeitsbereichs Koordinierung der AKG der HA IX.

Öffentliche Aufmerksamkeit wurde einer Veröffentlichung Kiersteins aus dem Jahr 2005 zuteil. „Verheizt und vergessen“.

Buch - Verheizt und Vergessen

 

Ein US-Agent und die DDR-Spionageabwehr. Ko-Autor dieses Buches war der erwähnte Hannes Sieberer, der nach seiner Enttarnung verhört wurde und drei Jahre in Haft saß, bevor er 1985 ausgetauscht wurde. In dem Buch setzen sich beide Männer mit ihrer Vergangenheit auseinander.

Der frühere Häftling des MfS und heutige Mitarbeiter der „Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen“ Mario Rölling klagte gegen den Verlag „Das neue Berlin“ Der Streitpunkt waren eine nicht genehmigte Verwendung eines Fotos und fehlerhafte Zitate in einem Buch von Herbert Kierstein und Gotthold Schramm. In der Verhandlung hatte der Verlag Unterlassungserklärungen zu den fehlerhaften Zitaten und der nicht genehmigten Fotoveröffentlichung abgegeben. Der Verlag verpflichtete sich, unter Androhung einer Geldstrafe die strittigen Passagen zu streichen und das Foto nicht mehr zu verbreiten.

Der Diplomjurist Herbert Kierstein lebte in der Nähe von Berlin. Er starb an den Folgen einer Herzoperation.

entnommen aus Wikipedia und „Junge Welt“, bearbeitet von Petra Reichel

siehe You Tube Video mit einem weiteren Nachruf

 

 

 

1. August 1973: Todestag von Walter Ulbricht

Ulbricht volksnah

Bild von Facebook entnommen

 

Der erste Staatsratsvorsitzende der DDR, Walter Ulbricht, starb am 1. August 1973.
Er war ein sehr geselliger Mensch und fühlte sich mitten unter der Bevölkerung stets am wohlsten.
Kurz vor seinem Tode tat er seinen Willen kund, dass die Weltfestspiele der Jugend, die zeitgleich begannen, in keiner Weise dadurch beeinträchtigt werden sollen…!

Heinz Keßler(Nachruf)

Heinz Keßler, geboren am 20. Januar 1920 in Lauban; gestorben am 02. Mai 2017 in Berlin, war Armeegeneral, Mitglied des Ministerrates der DDR, Minister für Nationale Verteidigung und Abgeordneter der Volkskammer der DDR. Er gehörte dem Zentralkomitee der SED, dem Politbüro des ZK der SED und dem Nationalen Verteidigungsrat der DDR an.

Heinz Keßler(1988)

Heinz Keßler(1988)

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-1988-0704-410 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, Bild ist entsprechend verlinkt

Heinz Keßler wurde als Sohn einer Arbeiterfamilie in Lauban in Schlesien geboren. Seine Eltern zogen 1923 nach Chemnitz um. Sie waren Kommunisten und wurden in der Zeit des Faschismus mehrmals in Konzentrationslagern inhaftiert. Er besuchte die Volksschule und wurde Mitglied des Jungspartakusbundes. Von 1934 bis April 1937 erlernte er den Beruf eines Maschinenschlossers und arbeitete bis 1940 in diesem Beruf.

Am 15. November 1940 wurde Keßler in die Wehrmacht einberufen und als MG-Schütze ausgebildet. Im Frühjahr 1941 kam er mit der 134. Infanterie-Division zunächst ins Generalgouvernement nach Petrikau. Nach einer weiteren Ausbildung ging er im Juni 1941 mit der Division in ihre Ausgangsstellung für das Unternehmen Barbarossa bei Białystok in Stellung. Drei Wochen nach Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion lief er am 15. Juli 1941 zur Roten Armee über und kam zunächst in sowjetische Kriegsgefangenschaft. In Folge seines Übertritts wurde seine Mutter von 1941 bis 1945 im KZ Ravensbrück inhaftiert. Er kam zunächst in das Lager 27 in Krasnogorsk bei Moskau, dann mit dem Überläufer Franz Gold nach Spasso-Sawodsk bei Karaganda in Kasachstan. Hier lernte er Heinz Hoffmann kennen. Mit Gold und Hoffmann erhielt er eine fünfmonatige Ausbildung an der neugeschaffenen Antifa-Schule in Gorki. Zusammen mit Gold wurde er im Kriegsgefangenenlager 27 eingesetzt und dann Mitarbeiter der 7. Verwaltung der Politischen Hauptverwaltung der Roten Armee. Im Dezember 1942 kam es zu seinem ersten Fronteinsatz in Welikije Luki. Gold und Keßler wurden nach weiteren Fronteinsätzen zur Mitbegründung des Nationalkomitees Freies Deutschland (NKFD) nach Krasnogorsk beordert. Gemeinsam mit den übrigen Mitgründern des NKFD unterschrieb Keßler das Manifest vom 12. Juli 1943. Dort engagierte er sich als einer der wichtigsten Jugendfunktionäre sowie als Frontbeauftragter an der Brjansker Front. In dieser Funktion rief er deutsche Soldaten zum Überlaufen auf.

Im Mai 1945 kehrte er als Angehöriger der Roten Armee ins befreite Berlin zurück, wo er nach langer Zeit seine Mutter Hedwig Keßler wiedertraf.  1945 war Keßler Mitglied des Zentralen Antifaschistischen Jugendausschusses und 1946 eines der Gründungsmitglieder der Freien Deutschen Jugend.

Er trat der KPD bei, die sich 1946 mit der SPD zur SED vereinigte. Im gleichen Jahr wurde er Mitglied des Zentralkomitees (ZK) der SED.

Berlin, Rückkehr FDJ-Delegation aus Sowjetunion

Heinz Keßler(rechts) und Erich Honecker(2. v. r.), 5. August 1947

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-R71089 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, Bild ist entsprechend verlinkt

Von 1948 bis 1950 war er Sekretär des Zentralrats der FDJ. In dieser Zeit nahm er auch an Agitationseinsätzen in der BRD teil („Ich habe versucht, die Jugendverbände zu agitieren und dafür zu gewinnen, mit uns gegen die Pariser Verträge aufzutreten“). Die Pariser Verträge sind ein Vertragswerk, welches das Besatzungsstatut der BRD beendete und die BRD in das westliche System einband, z.B. Beitritt zur NATO.

Am 1. November 1950 trat Keßler in die Bewaffneten Organe der DDR ein. Hier war er bis 1952 im Rang eines Generalinspekteurs Leiter der Volkspolizei-Luft. Infolge erster struktureller Veränderungen wurde sein Dienstposten von 1952 bis 1953 in Stellvertreter des Ministers des Inneren und Chef der VP-Luft geändert. Weitere Strukturreformen führten bis 1955 zur erneuten Namensänderung in nunmehr Chef der VP-Luft, der Vorgängerorganisation der NVA Luftstreitkräfte.

Von Dezember 1955 bis Herbst 1956 ging Keßler zur Generalstabsausbildung an die Generalstabsakademie der UdSSR „Kliment Woroschilow“ nach Moskau. In dieser Zeit stand Generalmajor Heinz-Bernhard Zorn, ein ehemaliger Luftwaffenmajor i. G. der Wehrmacht, interimsweise an der Spitze der NVA-Luftstreitkräfte.

Bei Gründung der NVA am 1. März 1956 wurde Keßler zum Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung berufen. Ab 1. September 1956 übernahm er wieder den Oberbefehl über die Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee. Nach der Zusammenlegung der Luftstreitkräfte und der Luftverteidigung am 1. Juni 1957 zum Kommando Luftstreitkräfte/Luftverteidigung (Kdo. LSK/LV) wurde Keßler Stellvertreter des Ministers und Chef der LSK/LV. Generalmajor Zorn, sein bewährter Stellvertreter und Chef des Stabes aus den Zeiten der KVP-Luft, sollte ihm wieder als zweiter Mann zur Seite stehen, wurde aber zur Militärakademie Friedrich Engels nach Dresden abberufen.

Von März 1967 bis 1978 war Heinz Keßler Stellvertreter des Ministers und Chef des Hauptstabes im damaligen Ministerium für Nationale Verteidigung in Strausberg.

Berlin, Walter Ulbricht, Heinz Keßler

Keßler mit Walter Ulbricht im Jahre 1966

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-E0301-0009-003 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, Bild ist entsprechend verlinkt

Danach war er als Generaloberst Mitglied des Militärrates des Vereinten Oberkommandos des Warschauer Vertrages mit Sitz in Moskau. Von 1979 bis 1985 war er Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung und Chef der Politischen Hauptverwaltung und übernahm am 3. Dezember 1985 das Amt des verstorbenen Heinz Hoffmann als Verteidigungsminister. 1986 wurde er Mitglied des Politbüros des ZK der SED. Im Oktober 1989 galt Keßler bei der Funktionärsgruppe um Egon Krenz, die die Absetzung Erich Honeckers vorbereitete, als größter „Risikoposten“. Er befand sich in Nicaragua, als Honecker am 17. Oktober von einer Mehrheit des Politbüros zum Rückzug gezwungen wurde. Es heißt auch, dass Keßler auf Auslandsreise „geschickt“ wurde. Keßler hat seither wiederholt erklärt, dass er dem „nie zugestimmt“ hätte. Direkt vom Flughafen kommend, nahm er am Folgetag an der Plenartagung des Zentralkomitees teil, auf der Honecker „aus gesundheitlichen Gründen“ um die Entbindung von allen Funktionen bat. Der konsternierte Keßler stimmte dem zu, einen improvisierten Redebeitrag brach er nach mehrfachen störenden Zwischenrufen – unter anderem von Günter Schabowski, Harry Tisch und Kurt Hager – ab.

Am 17. November 1989 trat Keßler zurück und wurde aus der NVA entlassen.

Im Januar 1990 wurde Keßler mit der Begründung, eine „antisowjetische Haltung“ (gemeint war aber gegen die Politik von Gorbatschow, welche die Konterrevolution möglich machte) zu vertreten, aus der SED-PDS ausgeschlossen. So wurde Heinz Keßler als aufrechter Kommunist und alter Kämpfer von der nun gewandelten SED-PDS verhöhnt.

Während und nach der Konterrevolution schlug nun die Siegerjustiz zu. Die DDR bestand noch, als man ihn am 24. Januar 1990 unter dem Vorwurf, für die „Verschwendung von Volksvermögen“ in Höhe von 80.000 Mark verantwortlich zu sein, festgenommen hatte. Bis April 1990 blieb er in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt des MfS in Berlin-Hohenschönhausen in Haft. Nach dem Fall des Antifaschistischen Schutzwalls wurde er, zusammen mit anderen Politkern der SED und der ehemaligen Staatsführung der DDR und Mitgliedern des Nationalen Verteidigungsrates der DDR vor Gericht gezerrt. Auch ihm wurden die Opfer an der Staatsgrenze der DDR zum Vorwurf gemacht, obwohl diese leichtsinnig handelten und durch eigenes Verschulden zu Tode kamen. Am 16. September 1993 wurde Heinz Keßler zu einer siebeneinhalbjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Man hatte den Vorwurf „Anstiftung zum Totschlag“ konstruiert. Am 26. Juli 1994 wurde das Urteil vom Bundesgerichtshof bestätigt, Keßler wurde aber unter dem konstruierten Vorwurf „mittelbarer Täterschaft“ wegen Totschlags verurteilt. Im Frühjahr 1998 wurde er wegen gesundheitlicher Gründe auf Bewährung aus dem Gefängnis Hakenfelde in Berlin entlassen.

Auch nach 1989/90 ist Heinz Kessler ein aufrechter Kommunist geblieben und gab bis zu seinem Tod den Kampf nicht auf. Nach wie vor war er Pro-DDR. 2009 trat er der DKP bei. Heinz Keßler kandidierte 2011 zur Wahl des Abgeordnetenhauses von Berlin auf der Liste der DKP.

2010 gab der „Freundeskreis Heinz Keßler“ anlässlich seines 90. Geburtstages eine Festschrift heraus.

Heinz Keßler verfasste einige interessante Schriften, bzw. Bücher.

Er lebte zusammen mit seiner Frau Ruth, bis zu ihrem Tod im Jahre 2013 im Berliner Bezirk Lichtenberg. Zuletzt lebte er in einer Pflegeeinrichtung.

Die bürgerlichen Medien brachten die Meldung über den Tod von Heinz Keßler erst, als bereits in den „sozialen Netzwerken“ im Internet der Tod von Heinz Keßler vom 02.Mai 2017 bekannt gemacht worden ist. Die bürgerlichen Medien befassen sich in ihren Nachrufen schwerpunktmäßig mit dem Prozess gegen ihn während und nach der Konterrevolution. Die Propagandakampagne unter dem Themenfeld „Mauertote“ macht auch vor einem Nachruf nicht halt. So wird Heinz Keßler noch in den Nachrufen der bürgerlichen Medien mit Dreck beworfen.

Zahlen und Fakten entnommen aus Wikipedia, bearbeitet von Petra Reichel

Die rote Fahne senkt

Hier der Beitrag aus „Sascha´s Welt“ zum Tod von Günter Ackermann.

Siehe auch: „Der rote Webmaster ist tot“.

Sascha's Welt

logo4.pngNachruf_Ackermann

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Der rote Webmaster ist tot

Roter Webmaster tot

Mit Bestürzung habe ich erfahren, dass Günter Ackermann, einer der wenigen Aufrechten gegangen ist.

Weiteres siehe  Reblogging aus „Sascha´s Welt“.

Gisela May ist gestorben

Gisela May, geboren am 31. Mai 1924 in Wetzlar, gestorben am  02. Dezember 2016 in Berlin war eine bekannte Schauspielerin in der DDR. Insbesondere als Brecht-Interpretin machte sie sich einen Namen. „Mutter Courage“ verbinden viele Menschen mit Gisela May.

Immer, wenn bekannte Persönlichkeiten sterben, gibt es viele Nachrufe. So schreibe ich nicht nochmal den x. Aufruf, sondern verweise auf die „Junge Welt“ .

Das Friedenslied, das sie sang, habe ich gut in Erinnerung. Das stelle ich als Andenken an sie hier rein.