Corona Virus: Kubanische Ärzte helfen

Kuba hilft

Ärzte und Pfleger haben bereits bei Krisen wie dem Ebola-Ausbruch in Afrika Hilfe geleistet – Jetzt schlägt ihre Stunde erneut

Bildquelle: „Rhein-Zeitung“(„Oeffentlicher Anzeiger“) vom 24.03.2020 (Foto: DPA)

 

In den Medien ist das Corona-Virus derzeit das beherrschende Thema. Dass Kuba Ärzte in verschiedene Länder schickt, die vom Corna-Virus heimgesucht worden sind, so z.B. nach Italien, um zu helfen, wird in den offiziellen Medien verschwiegen. Doch die Taktik des Totschweigens klappt nicht immer. So muss sich z.B. die „Rhein-Zeitung“, bzw. ihre Heimatausgabe für Bad Kreuznach und Umgebung „Öffentlicher Anzeiger“ doch mit dem Thema befassen. 

Klingt erst mal positiv, wie beschrieben wird, dass Kuba Ärzte in alle Welt schickt, um zu helfen und reaktionäre Regierungen diese Ärzte zurückgeschickt haben, da ihnen doch die Menschen egal sind und sie nur das politische Kalkül interessiert. 

Nun kommt der Pferdefuß. Es wird in diesem Artikel Glauben gemacht, dass Kuba vorrangig finanzielle Interessen hätte und die Hilfsleistung zweitrangig wäre.  Der nächste Beitrag zur Volksverdummung im Sinne der Herrschenden. 

Nachstehend der Artikel aus der Zeitung im Original. Der besseren Lesbarkeit nochmal nachstehend als Original-Text.

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„Rhein-Zeitung“(„Oeffentlicher Anzeiger“ vom 24.03.2020

 

Dienstag, 24. März 2020, Oeffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach

Kubas wichtigster Export sind Mediziner

Havanna. Kubas größte Exportschlager sind nicht etwa Rum oder Zigarren, sondern etwas, was in der Corona-Krise deutlich mehr Bedeutung hat: Ärzte und Pfleger. Deren Entsendung ins Ausland ist die wichtigste Einnahmequelle des Karibikstaates – im Jahr 2018 waren es rund 6,4 Milliarden Dollar (etwa 5,9 Milliarden Euro).

Seit dem Wochenende sind 52 kubanische Mediziner in der Lombardei, um dem am schlimmsten von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Land Italien zu helfen. Auch andere Länder, etwa Jamaika, haben in der Corona-Krise um die Entsendung kubanischen Medizinpersonals gebeten.

Kubanische Ärzte und Pfleger arbeiten derzeit im Auftrag ihrer Regierung in gut 60 Ländern, wo sie teils dringend benötigte Beiträge zur Gesundheitsversorgung leisten. Sie sind für den sozialistischen Staat auch ein Mittel der Diplomatie. Großes Lob gab es international für ihren Einsatz 2014 im Kampf gegen Ebola in Afrika.

Doch im Zuge politischer Veränderungen in Lateinamerika und unter Druck der USA sowie angesichts des Vorwurfs von Menschenrechtsverletzungen sind die Ärzte in manchen Ländern nicht mehr willkommen. Das drückt auf die Geldbörse der Regierung in Havanna. Es gibt zwar keine offiziellen Zahlen, sagt der Wirtschaftswissenschaftler Ricardo Torres von der Universität Havanna. Es sei aber unbestreitbar, dass das Ende der Einsätze der Ärzte in manchen Ländern zu einer schweren Devisenknappheit in Kuba beitrage. Am schwersten wiegt der Fall Brasilien, der laut Torres einen Verlust von 250 bis 400 Millionen Dollar bedeutet: Ende 2018 zog Kuba seine rund 8300 Ärzte und Pfleger aus dem südamerikanischen Land ab. Nach dem Wahlsieg des rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro dort war es zum Streit mit Havanna gekommen. Bolsonaro warf Kuba vor, mit den Ärzten auch Spione geschickt zu haben. Auch aus anderen Ländern der Region – El Salvador, Ecuador und zuletzt Bolivien – kehrten kubanische Mediziner zurück, nachdem dort US-freundlichere Regierungen an die Macht kamen.

Im vergangenen November zeigten sich die UN-Sonderberichterstatter für gegenwärtige Formen der Sklaverei sowie für Menschenhandel in einem Brief an die Regierung in Havanna besorgt über die Arbeitsbedingungen der Mediziner. Diese könnten der Zwangsarbeit gleichkommen, heißt es.

Zudem erhöhen die USA nach einer Zeit der Entspannung unter dem früheren Präsidenten Barack Obama unter dessen Nachfolger Donald Trump wieder den Druck auf den Erzfeind Kuba. „Castro schickt 50 000 kubanische Mediziner als Cash Cow des Regimes ins Ausland, nimmt mindestens 75 Prozent der Gehälter der Ärzte und benutzt sie, um verbündete Regimes an der Macht zu halten“, twitterte im Dezember Michael Kozak, der im US-Außenministerium für die westliche Hemisphäre zuständig ist.

Aus Sicht von Jorge Delgado Bustillo, dessen Behörde auf Kuba für die Entsendung der Ärzte zuständig ist, stellt sich das naturgemäß anders dar: „Das ist eine kriminelle, beschämende und unwürdige Haltung“, ärgerte er sich. „Unsere Ärzte bieten nur Gesundheitsleistungen.“

Seit 1963, vier Jahre nach der Revolution von Fidel Castro, schickte Kuba nach offiziellen Angaben insgesamt mehr als 400 000 Ärzte im Namen der internationalen Kooperation in 164 Länder. Manche der Aufnahmeländer zahlen für die Dienste, in anderen Fällen – derzeit in 22 Ländern – kommt Havanna für die Kosten auf.

Für die Mediziner selbst ist es auch eine Möglichkeit, etwas zum mageren kubanischen Gehalt von 50 Dollar (rund 47 Euro) im Monat dazu zu verdienen: Im Ausland bekommen sie monatlich 300 bis 900 Dollar. Dank eines dreijährigen Einsatzes in Venezuela habe sie ein Fest zum 15. Geburtstag ihrer Tochter bezahlen sowie einen Fernseher und Ersatzteile für das Auto ihres Bruders kaufen können, erzählt zum Beispiel die Ärztin Mayrin Tablada.

Nach Venezuela, das ein enger politischer Verbündeter Kubas ist, wurden besonders viele Ärzte und Pfleger entsandt: fast ein Drittel derjenigen, die heute im Ausland im Einsatz sind. Im Jahr 2003 vereinbarten die beiden damaligen Staatschefs Castro und Hugo Chávez ein Programm, wonach Kuba im Gegenzug für das medizinische Personal Öl bekam.

Im Zuge erhöhten Drucks der USA auf die heutige venezolanische Regierung von Präsident Nicolás Maduro hat sich die Ölmenge von ursprünglich 100 000 Barrel am Tag inzwischen allerdings auf wenig mehr als 50 000 Barrel fast halbiert. Nicht zufällig litt die Karibikinsel zuletzt unter einem Spritmangel, aufgrund dessen in der Landwirtschaft Ochsengespanne wieder eingeführt wurden.

„Auf der Grundlage der Sanktionen der USA gegen Kuba und Venezuela läuft eine Kampagne in Lateinamerika gegen die Ärzte“, sagt der Forscher Torres. „Es scheint klar, dass dies ein bedeutendes Ziel ist, da die Einnahmen für Kuba wichtig sind und ihr Wegfall die Insel ökonomisch schwächt.“


„Unsere Ärzte bieten nur Gesundheitsleistungen.“

Jorge Delgado Bustillo, dessen Behörde auf Kuba für die Entsendung der Ärzte zuständig ist, zum Vorwurf der Spionage

 

Volksverdummung in der heutigen Polizeiausbildung

Volksverdummung heutige Polizeiausbildung Öffentl. 30.08.2019

Volksverdummung Polizeischule Flughafen Hahn

Bildunterschrift in der Zeitung
Ein Stück Berliner Mauer hat Innenminister Roger Lewentz (3. von rechts) der Hochschule der Polizei auf dem Flughafen Hahn übergeben. Das Exemplar hatte sein Amtskollege aus Brandenburg, Karl-Heinz Schröter (2. von rechts), dem Land Rheinland-Pfalz geschenkt. Foto: Werner Dupuis

Zeitungstext:

Freitag, 30. August 2019, Oeffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach

Berliner Mauer als Mahnmal

Darum steht das Symbol der Teilung nun an der Polizeihochschule am Flughafen Hahn

Flughafen Hahn. Ein kleiner Teil des einstigen Todesstreifens, der bis 1989 die damalige DDR und die Bundesrepublik Deutschland durchschnitt, steht nun am Flughafen Hahn – als Mahnmal. Das Stück Mauer ziert das „Herz unseres Campus“, wie der Leiter der dortigen Polizeihochschule, Friedel Durben, es ausdrückte. Landesinnenminister Roger Lewentz (SPD) übergab der Hochschule in einer Feierstunde ein Stück Berliner Mauer, das ihm sein Amtskollege Karl-Heinz Schröter aus Brandenburg geschenkt hat. Ein zweites Exemplar wird nach der Renovierung des Schulhofs im Johannes-Gymnasium in Lahnstein seinen Platz finden. Die beiden Mauerstücke stammen aus der Gemeinde Glienicke in Berlin-Reinickendorf und gehören zu den letzten Exemplaren, die noch erhalten sind.

Dass es Ende 1989 zum „großen Glück der Deutschen“ kam, thematisierte Lewentz und ging auf die Informationstafel, die an dem Mauerstück angebracht ist, ein: „Dieses Symbol deutscher Nachkriegsgeschichte bietet die Chance, uns mit unseren eigenen Werten, unserer Rolle als Polizeibeamte in einem demokratischen Rechtsstaat und unserem Selbstverständnis als Bürgerpolizei auseinanderzusetzen“, steht darauf. Der Innenminister würdigte den „Mut der Deutschen in der damaligen DDR, die diesen Staat zu Fall gebracht haben“.

In der Hochschule der Polizei ist der „Stein des Anstoßes“ passend aufgehoben. „30 Jahre nach dem Fall der Mauer bekommen wir ein Stück davon, etwas zum Anfassen, etwas, das die Trennung der ehemaligen beiden deutschen Staaten ausgemacht hat“, sagte Friedel Durben bei der Übergabefeier und nahm Bezug auf die Studierenden der Hochschule, die größtenteils erst nach dem Fall der Mauer geboren wurden und die Wiedervereinigung Deutschlands nur aus dem Geschichtsunterricht kennen. Wie es einmal war im sogenannten Arbeiter- und Bauernstaat, führten drei Studierende der Hochschule in einer kurzen, gespielten Konversation auf, in der sie auf den am 13. August 1961 errichteten, 1400 Kilometer langen Trennstreifen zwischen Ostsee und Bayern eingingen: „Da hat ein Staat seine ganze Bevölkerung eingesperrt“, hieß es in dem Stück.

Einer, der dabei war, ist Lewentz‘ Amtskollege Karl-Heinz Schröter. „Ich habe die Wende nicht nur selbst erlebt, sondern durfte sie danach auch mitgestalten.“ Mit der Mauer sei nicht nur das Unrecht der DDR verbunden, sondern auch der Wandel und die Annäherung der ehemaligen beiden deutschen Staaten. „Heute ist die Mauer auf dem Müllplatz der Geschichte gelandet“, sagte Schröter. Die meisten Einzelstücke seien geschreddert und im Straßenbau verwendet worden. „Straßen verbinden“, sagte der Brandenburger. Dennoch: „Es gilt, die Erinnerung an die bleierne Zeit der Teilung Deutschlands wachzuhalten“, mahnte er. Thomas Torkler


 

Anmerkungen von Petra Reichel:

Dämlicher geht’s nicht mehr. Das bekommen die angehenden Polizistinnen und Polizisten über die DDR beigebracht. Dabei würde es Sinn machen, wenn sie Historisches über die Volkspolizei der DDR erfahren würden. Auf You Tube findet man ja einige Filme. Als Beispiel präsentiere ich hier diese Reportage, den ich als historischen Vorläufer der heutigen bekannten Serie „Auf Streife“ ansehe, obwohl das rein gar nichts miteinander zu tun hat.

 

Der Schwesterblog DIE TROMMLER-ARCHIV hat einige Beiträge zur Volkspolizei veröffentlicht.

So der Gastbeitrag von Holger Marks „1. Juli-Tag der Deutschen Volkspolizei“. Übrigens hat die heutige Polizei keinen Ehrentag.

Hier gibt es noch einen Beitrag von DIE TROMMLER.

Hier ein Gastbeitrag von Roland Loeckelt: „Ein kleiner Exkurs zum Gesetz über die Aufgaben und Befugnisse der Deutschen Volkspolizei(DDR-VP)“.  Hier hat Roland Loeckelt einiges aus Wikipedia zusammengetragen. Dabei hat er übersehen, dass hier der Hetzbegriff „Vopo“ verwendet wird, der einstmals von der Asphaltpresse der BRD und Westberlins kreiert wurde. Ansonsten ist der Beitrag interessant. Nicht mal Wikipedia-Wissen bringt man den heutigen Polizeischülerinnen und -schülern bei.

Ingo Imm hat noch was zur Kriminalprävention in der DDR beigetragen.

So etwas Ähnliches, wie das SEK gab es auch in der DDR. Ingo Imm hat dazu einiges beigetragen. Diese Truppe wurde vom Neu-Bundesland Brandenburg übernommen.

Nun hat der Innenminister von Brandenburg nichts Besseres zu tun, als einen Rest des Antifaschistischen Schutzwalls mitzubringen und diesen Unsinn zu veranstalten. 

Die Volkspolizei wird verschwiegen, man sieht die heutige Polizei als Bürgerpolizei und es wird stets vom Unrecht in der DDR gefaselt, ohne auf Sachverhalte einzugehen.

Dass der Bauschutt des Antifaschistischen Schutzwalls recycelt und nun verbaut worden ist, sollte als Vorbild für umweltgerechtes Bauen dienen. Die dummen Sprüche, wie „Straßen verbinden“, sind überflüssig.

Noch ein Hinweis auf einen Power Point-Vortrag, wie sich Erich Mielke nach dem II.Weltkrieg die neue Polizei vorgestellt hatte, die es damals aufzubauen galt.

Die Geschichte des Herrn Welsch bei einem Themenabend auf „ZDF-Info“

Wenn es um die DDR geht, sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Der Beitrag, um den es hier geht ist wohl etwas älter und ist an einem Themenabend bei „ZDF-Info“ gesendet worden. Freigegeben ab 6 Jahren. Nun ja, Volksverdummung beginnt nun mal im Kindesalter. Als Spielfilm wäre das eine wunderbare Geschichte, aber hier wird diese Geschichte als Doku und für wahr verkauft. Soviel zu den „Qualitätsmedien“, welche die Volksverdummung aus Gebühren finanzieren.

Offenbar hat Herr Welsch Anleihe bei „James Bond“-Filmen genommen, als er diese haarsträubende Geschichte erzählt hat.

Am Anfang des Films erzählt Herr Welsch, dass er eine Schauspielschule besucht hat. Nun ja, dann wundert es Einen nicht, dass er es versteht seine Geschichte glaubwürdig zu erzählen. Jüngere Menschen und Westdeutsche, welche die DDR nicht kennen, mögen ihm zunächst mal glauben.

Schon der Anfang der Geschichte mit dem Ausweis ist unglaubwürdig. Um in die DDR ein- und auszureisen brauchte man einen Reisepass. Die Beipapiere bewahrte man im Pass auf. Der gezeigte damalige graue Personalausweis der BRD war für Reisen in die DDR nutzlos.

Zunächst mal die Geschichte über den Knast. Die Scheinerschießungen und wo angeblich die weiblichen Gefangenen geschlagen wurden und ach und da wäre ein Generator angeworfen worden, um die Schreie der Frauen und die Scheinerschießungen zu übertönen. Ein laufender Motor in der Nacht wäre doch in der Umgebung aufgefallen, wenn es so gewesen wäre.

Die Kassibersammlung ist ja ein Ding. So ordentlich, ohne Gebrauchsspuren, in einem Sammelalbum. Wie will er das alles aus dem Knast geschmuggelt haben?

Herr Welsch war in der BRD der Chef einer Schleuserbande. Laut der Geschichte des Herrn Welsch war nun ein MfS-Mitarbeiter auf ihn angesetzt, der ihn angeblich töten sollte. Die ganze Geschichte spielte sich vor großer Kulisse bei Reisen nach London zu Amnesty International (In der BRD gab und gibt es Vertretungen von Amnesty International. Warum wandte er sich nicht dorthin?), nach Griechenland und Israel ab. Genau, wie bei „James Bond“.

Auf der Reise nach London war angeblich auf Herrn Welsch geschossen worden. Oh Wunder überlebte er diesen Anschlag, weil er sich zufällig nach seiner heruntergefallenen Pfeife bückte.

In Israel sollte Herr Welsch vergiftet werden, aber oh Wunder überlebte er das, weil er sich Tag und Nacht im Swimmingpool aufhielt und Bier trank, um seine Schmerzen zu lindern. Gab es im Hotel keine anderen Gäste oder Personal? Sowas muss doch aufgefallen sein. Warum hat Herr Welsch nicht bereits in Israel einen Arzt aufgesucht? Erst nach Rückkunft ist er zu Hause ins Krankenhaus. Zunächst wurde nichts festgestellt und er ist nach Hause geschickt worden, dann war doch eine Blaulichtfahrt ins Krankenhaus nötig. Das ist alles total widersinnig.

Dann hat der MfS-Mitarbeiter, der Herrn Welsch angeblich vergiften wollte, vor Gericht gestanden. Während einer Verhandlungspause war Herr Welsch angeblich allein mit ihm im Gerichtssaal. Da hätte er sich doch mit seinem Kontrahenten geeinigt. Das ist doch unwahrscheinlich. Es ist nicht erwähnt worden, ob es sich um einen Strafprozess oder einen Zivilprozess handelte.

Warum ist der MfS-Mitarbeiter nicht interviewt worden?

Hans-Dieter Behrendt macht eine schlechte Figur, als er in dieser Sendung interviewt wird. Er wirkt schwach und schlecht vorbereitet. Dabei hat Hans-Dieter Behrendt interessante Bücher geschrieben. Z.B. über einen Grenzübergang, wo er oberster Chef war.

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Der Personenschützer von Erich Honecker hat sich umgedreht. Er arbeitet heute für ein Museum und zieht seine ehemaligen Genossen in den Dreck, die sich noch heute an ihren Eid gebunden fühlen.

Der ehemalige Gefängnisdirektor von Bautzen ist auch ein Anpasser und in der heutigen BRD angekommen.

Nun ja, damals gab es die DDR noch, da hätte es wohl diplomatische Verwicklungen gegeben, wenn solche abstrusen Phantasiegeschichten erzählt worden wären. Außerdem: Wären solche Geschichten wahr gewesen, hätte es sich die Siegerjustiz nicht nehmen lassen, entsprechende Verfahren zu führen. Unter Umständen hätte es einen Prozess vor einem internationalen Gerichtshof gegeben. Vielleicht sogar während des Bestehens der DDR. Aber nichts dergleichen.

In dieser Form hat es nicht mal der Scharfmacher Gerhard Löwental gewagt oder die BILD, die ja bei der Hetze gegen die DDR schon damals vorneweg war. Aber heute kann man jeden Mist erzählen. Die DDR gibt es nicht mehr. Je mehr Zeit vergeht, desto mehr Mist kann man erzählen. Wenn es keine lebenden Zeitzeugen mehr gibt, wird das alles noch schlimmer. Darum müssen die heute lebenden Zeitzeugen alles tun, um sich gegen solche Lügen zu wehren. Auch wenn es nur im bescheidenen Maße möglich ist.

 

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