Wir wollen die DDR 2.0

Zuschriften an: wirwollendieddr2.0@freenet.de

                            petrareichel@yahoo.de

Man kann auch am Ende der Seite einen Kommentar hinterlassen.

DDR 2.0.1

Durch die Beseitigung der DDR ist Arbeitsunrecht, wie z.B. prekäre Beschäftigung möglich geworden. Das „Schaufenster“ des Westens ist nicht mehr nötig. Die „Auslagen“ werden nun ausgeräumt. Auch Hartz IV ist erst durch die Beseitigung der DDR möglich geworden. Die DDR hatte ein vorbildliches Arbeitsrecht, dass aber nur in einer sozialistischen Gesellschaftsordnung durchgesetzt werden kann. Die DDR hatte einen großen Kultur- und Sozialetat. Die Betriebe finanzierten auch Soziales, wie z. B. Ferienlager für Kinder. Bildung hing nicht vom Geldbeutel der Eltern ab. Das Schulsystem wurde von Finnland übernommen. Finnland hat damit die PISA-Studie gewonnen. Wir wollen keine Ewig-Gestrigen sein, sondern den Rückblick zum Ausblick nutzen. Wie würden wir es heute und in Zukunft besser machen.


 

Diktierte Abwägung

Die Konterrevolution begann bekanntlich mit dem Sturz des Berliner Schutzwalls. Das Ende ist bekannt. Man braucht sich heute nur mal umzuschauen bei den leerstehenden Ruinen wo früher Betriebe waren; gute Betriebe.

Natürlich hatte dieses Ereignis auch die Folge, dass sich hier und da Verwandte wieder gefunden haben. Das ist kein positives Darstellen der Konterrevolution sondern eine Feststellung von Tatsachen.

Ich schreibe das deswegen, und auch deswegen so trocken, weil seit November 1989 uns immer Geschichten erzählt werden in den Medien, wie sich seit Jahren entfernte Verwandte wieder getroffen haben. Und seien es nur Cousins 3. Grades die vorher nicht einmal von der Existenz des anderen wussten.

Auch hier werden natürliche Emotionen in den Vordergrund gestellt im positiven Sinne. Nichts soll hinterfragt werden. Nicht die Familien, die nach 89 gerade wegen der Konterrevolution auseinander gerissen worden, nicht die Arbeiter, die von einem auf den anderen Tag von leitenden Stellen aus auf die Straße gesetzt wurden. Nicht die Verschlechterung des Lebensstandards auch in den alten Bundesländern und schon gar nicht der dubiose Verkauf der Betriebe durch die Treuhand.

Es wird also auch hier gewollt kein Raum für Abwägung gelassen und natürlichen Emotionen ein Maß an Bedeutung zugemessen, dass es ja nach 1989 soviel Wiedersehensfreude gab. Als ob dieses Vorgehen genau für dieses Ereignis erfunden wurde.

Man wird also wieder mal verblendet weil man nur Dinge sehen soll, die die BRD auch zu sehen wünscht. Komisch ist aber, dass sich viele Verwandte zum Beispiel in Erfurt und München auch nach 1989 nicht öfters gesehen haben als noch zu DDR-Zeiten.

Und mit dieser Fülle an Schilderungen ist die Medienlandschaft der BRD wieder einmal ENTLARVT!!!

Marcel Schmidt


 

Der auf Google+ und Facebook vertretene Freund und Genosse „aurorakater 711“ (Manfred Mayer)Hat wichtige Gedanken zur DDR niedergeschrieben.

Kater - Manfred Kopie

Nach-Mitternachts-Gedanken

Es ist schon interessant, wie hier reflektiert wird und ohne es zu über den Einzelnen zu wissen, kann man doch Generationsunterschiede feststellen.

Ich würde es in drei Gruppen einteilen, solche, die DDR in ihren Anfängen erlebt haben, noch die Trümmer kennen und selbst noch Getreide gestoppelt haben, um zu überleben, solche, die dann schon in einem sozialen Staat gelebt haben, aber wussten, was es gekostet hat und dann die Jüngeren, denen alles, was in der DDR existierte, die soziale Sicherheit usw. schon selbstverständlich war, dass sie sich keine Gedanken machten.

Ich habe es auf meiner letzten Arbeitsstelle erlebt, als die „Wende“ war, man wollte das Westgeld und die Konsumgüter, aber zugleich alles Vorzüge der DDR zu behalten.

Irgendwie spiegelt sich das auch in der Community hier indirekt wieder und das ist soziologisch schon interessant, obwohl sich alle (?) – und das ist wieder das Schöne – als DDR-Gemeinschaft verstehen!

Naja, als philosophischer Kater macht man sich eben so seine Gedanken 🙂


Zwei Arbeiter nach zwanzig Jahren

Von Hanna Fleiss

 

Das war mal dein Betrieb. Heut ist er weg,
gehört dem Boss da mit dem dicken Wagen.
Der kennt die Börse, höchstens noch den Scheck,
den er dir reicht, und du darfst danke sagen.

 

Dein Unternehmer geht flott über Leichen,
für den bist du ein dreckiger Prolet.
Was der dir löhnt, muss doch zum Leben reichen!
Sonst sitzt du fest und jammerst aufs Diät.

 

Denk mal zurück ein Stück und denk mal klar.
Du hattest Arbeit, alles war im Lot. Und nun?
Sag bloß, und das ist alles nicht mehr wahr?
Ach nee. Mit Köpfchen hat das kaum zu tun.

 

Sag nichts. Ich kann mir denken, was da war.
Zu leicht kann man den klügsten Kerl verwirren.
Wenn ich dich sehe, wird mir manches klar.
Versteh ja, jeder Mensch kann sich mal irren.

 

Doch jetzt ist Zeit, dass du der Klügre wirst.
Dass du begreifst, wie sehr man dich bescheißt.
Und dass du dich nicht wieder so verirrst.
Ich mein ja bloß. Ich sag‘s dir, dass du’s weißt.

 

Quelle: ‪https://www.gedichte.com/showthread.php/185327-Zwei-Arbeiter-nach-zwanzig-Jahren

Pseudonym: Elektra

Weitere Gedichte unter – ‪http://woerterwelt.jimdo.com/


Kritik

kritik und lob

Bildquelle: Mobile Geeks.de, Bild ist entsprechend verlinkt

Satirisches Gedicht

Einkaufsbummel in der DDR

(Quelle Andreas R.)

Unbenannt

Ich ging einmal ganz einfach so,
hinein in die Textil HO.
Ich dachte bei den kalten Wintern,
kaufst dir was warmes für den Hintern.
Ne´ Unterhose, eine lange,
suchte ich vergeblich auf der Stange.
Doch dafür standen hundert Mann
nach buntem Bettzeug an.

 

Ein Stückchen weiter um die Ecke,
wollt jeder für den Tisch ne´ Decke.
Dann war da noch ein dritter Stand,
da gab es keine Tücher für die Hand.
Auch Schlafanzüge gab es keine,
ich mußt ins Bett mit nackten Beinen.
Selbst Kniestrümpfe für meine Waden,
warn ausverkauft in diesem Laden.

 

Zum Fotostand ging ich dann hin,
doch im Regal war wenig drin.
Es gab kein Film und kein Papier,
Verkäuferinnen aber vier.
Da dacht ich, kaufst für deine Frau,
´nen goldnen Ring, das wär ne´ Schau.
Es gab zwar Schmuck und viel Geflimmer,
doch goldne Ringe gab es nimmer.

 

Nun wollt ich mir noch Lichter holen,
doch gab es nicht mal Einlegsohlen.
Nun ging ich in den Schlauch, den schmalen
und stand vor tollen Blechregalen.
Ich suchte ziemlich, sogar sehr,
´ne Multimax mit Zubehör.

 

Auch für die Laubsäge ein paar Blätter,
zum Basteln bei dem miesem Wetter.
Ein Bohrer vorn mit Hartmetall,
suchte ich vergebens in dem Stall.
Auch Einbauschlösser, solche kleine,
da gab es hier schon lange keine.
Selbst ein paar Schrauben für das Holz,
wär die Verkäuferin schon stolz.

 

Mit leerem Korb ging ich hinaus,
zu Bliedung, gleich ins Nebenhaus.
Dort gibt es Schnaps und was zu Rauchen,
nur Füllfix nicht, was viele brauchen.

 

Da ich mein ganzes Geld noch hat,
rannte ich noch schnell zur Innenstadt.
Hinüber in das Autohaus,
dort quoll schon eine Schlange raus.
Nach dem ´ne weile ich dort stand,
hat ich ein Körbchen in der Hand.
Ich suchte nun mit frohem Mute,
´ne Batterie, ´ne gute.
Es gab gar keine welch ein Gram,
da fragt ich ob sie Reifen ham.
Die sind seit Wochen nicht am Lager,
sie einfältiger naiver Frager.
Wenn sie jetzt noch nach nem Auspuff fragen,
platzt mir vor Freundlichkeit der Kragen.

 

Nun ging ich in den Volkskunstladen,
wollt ´ne Pyramide haben.
Doch nicht zu Weihnachten, Herr Meier,
da gibt es bei uns nur Ostereier.
Kein Nussknacker, kein Räuchermannel,
ach du lieber Volkskunsthandel.

 

Es war nun fast halb sechse schon,
ich ging noch schnell zu Bild und Ton.
Ein Farbfernseher war mein Traum,
doch selbst Schwarz – Weiße gab es kaum.
Von Bandgeräten ganz zu schweigen,
man konnte mir nicht eines zeigen.

 

Zuletzt ging ich ins Delikat,
den Saucenladen hier im Staat.
Dort kaufte ich für´s ganze Geld,
was meim Magen so gefällt.
Ne Flasche Schnaps für Fünfzig Mark,
Vanillesoße für den Quark.
Von Lippy´s feine klare Brühe
und Instand – Tee mit etwas Mühe.
Auch noch zwölf verschiedene Soßen
und Goldnußpärchen so zum kosen.
Trink – Fix, Pudding und auch Tee,
zum Kaffee noch nen Schlagfixschnee.
So füllte ich schnell meine Taschen
mit Päckchen, Dosen und auch Flaschen.

 

Die Geldbörse war endlich leer
und Vater Staat bedankt sich sehr.
Ich ging nach Haus mit Schnaps und Soßen,
doch ohne lange Unterhosen.

Herzlose und arrogante Bürokratie

Aktenschrank

Die vielfältigen Erfahrungen der werktätigen Massen mit Bürokratie, auch wenn sie sich sozialistisch nennt, mit Herzlosigkeit und Arroganz oder den berühmten Spruch auf der Zunge, „wir sitzen am längeren Hebel“ waren die ersten Symptome der Krankheit welche sich Revisionismus nannte. Man lese den Junge Welt Artikel von Heute „Ende einer Großmacht“ gewissenhaft durch und vergleiche mit den eigenen Erfahrungen mit den „kleinen Möchtegern Erich Honeckers“. Fazit, wir die Arbeiterklasse waren nicht wachsam genug, denn wer hatte die Redseligkeit der Parteisekretäre je angezweifelt. Auch ich nicht, obwohl Wespennester …. einmal reinbohren und du wirst von Heerscharen gepikst.

Karl-Heinz Schulze


Aufnahmeheim Röntgental Amtsschild

Aufnahmeheim Röntgental

Im Aufnahmeheim Röntgental wurden Bürger/innen der BRD und Westberlins untergebracht, die in die DDR übersiedeln wollten.

Das Aufnahmeheim Röntgental war dem Innenministerium der DDR unterstellt.

MfS und Kriminalpolizei arbeiteten dort gleichermaßen. Sie hatten die Aufgabe die DDR vor Kriminellen, Spionen und Saboteuren zu beschützen.

Das Heim geriet derart außer Kontrolle, dass die eigentlichen Aufgaben der Kriminalpolizei und des MfS in den Hintergrund traten. Die Kriminalbeamten und MfS-Angehörigen agierten als Sozialdetektive. Während die „kleinen Beamten“ ehrlich und redlich arbeiteten und auch entlastendes zusammentrugen sowie den Betroffenen Mut machten, waren die Entscheidungsträger abgehoben und machten auch die Arbeit ihrer Untergebenen zunichte.

Ein weiterer Machtfaktor waren die Kulturfrauen. Sie waren Aufsichtspersonen und Sozialarbeiterinnen in Personalunion. Hauptthema der Befragungen war Arbeit und Beruf. Es wurden neoliberale Maßstäbe angelegt. So waren Arbeitslose aus kapitalistischen Ländern( hier BRD und Westberlin) an ihrer Situation selbst schuld. Sich gegen kapitalistische Willkür wehren, wurde als Arbeitsunwilligkeit ausgelegt.  Es wurde so getan, als gäbe es weder in der DDR, noch in der BRD(Westberlin) Arbeitsrecht. Das steht im Widerspruch dazu, dass das Arbeitsrecht der DDR vorbildlich war (ist).

Das Aufnahmeheim Röntgental vermittelte ein Bild von der DDR, wie in der antikommunistischen Propaganda.

Die meisten Übersiedlungswilligen wurden wieder in die BRD, bzw. nach Westberlin, abgeschoben. Durch den psychologischen Druck seitens des Heims, waren die meisten traumatisiert oder zumindest desorientiert. Sie waren eine leichte Beute für unseriöse Journalistinnen und Journalisten und/oder westliche Geheimdienste.


Unzufriedenheit und Widersinn

Während in der alten DDR Mangelwirtschaft herrschte, wurden Qualitätsprodukte ins kapitalistische Ausland exportiert. Die Produkte wurden unter Wert zu Dumpingpreisen, zum Beispiel an Versandhäuser in der BRD, geliefert. Die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Fabriken sahen, dass die von Ihnen hergestellten Produkte ins kapitalistische Ausland exportiert wurden, während diese in der alten DDR für die eigene Bevölkerung nur teilweise zur Verfügung standen. Das löste Unzufriedenheit aus.

Um die Exportgüter herzustellen, wurden auch Gefangene als Arbeiter/innen eingesetzt. (Stichwort: „Ikea“). Dies war Anlass für eine antikommunistische Kampagne. Dabei ist ein wichtiger Aspekt verlorengegangen. Es mussten auch Gefangene, die wegen Republikflucht einsaßen, im Auftrage des kapitalistischen Auslandes arbeiten. Das ist widersinnig. Wie sollten sie da einsehen, dass sie mit dem versuchten illegalen Verlassen der DDR ihrem Land Schaden zufügten? Bei diesem Arbeitseinsatz gab es für die Gefangen keinen Lernprozess und keine Schadensgutmachung.

Nach Verbüßung ihrer Strafe wurden die Betroffenen unter diesen Umständen eher ermuntert, erneut zu versuchen die DDR illegal zu verlassen, anstatt über ihre Tat nachzudenken und zu dem Schluss zu kommen, dass es besser wäre in der DDR zu bleiben.

Petra Reichel


Besser kein Handel mit kap. Ländern getätigt?

Manchmal denke ich, es wäre am besten gewesen, wenn die soz. Staaten keinerlei Handel mit den kap. Ländern getätigt hätte und alle Verbindungen abgebrochen worden wären ( außer das „rote Telefon“) Wenn man Sozialismus aufbauen will, darf man sich nicht am kap. Model orientieren.Zum Einen: Haben die Geschäfte mit kap. Ländern, nicht in Wahrheit eher den kap. Ländern genutzt und den soz. Staaten geschadet? Im Westen hat man mit wenig Geld seinen Warenkorb füllen können und die soz. Staaten haben nicht das erlöst, was sie investierten, in diese Waren. Man hat seine Seele an den Teufel verkauft, im Glauben von diesen Geschäften zu profitieren. Besser wäre gewesen, man hätte erste Qualität zum Maßstab im Handel unter den soz. Staaten gemacht, statt 1a Qualität für den Westen und 2. Wahl für den Bruderstaat.

Tom Roter


Wohlmeinende Kritik

Ich bin der Meinung dass das sozialistische System Vorteile aber auch Nachteile hatte, den Vorteil sehe ich in der Bildung, der Garantie auf einen Arbeitsplatz und dem sozialem Gefüge, den Nachteil würde ich in der damaligen Wirtschaftsstruktur sehen, Verstaatlichung der gesamten Wirtschaft, unrentable Wirtschaft sowie der totalen Überwachung die eigentlich unnötig war, heute denke ich was wäre wenn, die sozialistischen Staaten als eigenständige Staaten ( vor allem wirtschaftlich gesehen ) gehandelt hätten und neben den staatlichen Betrieben auch private Betriebe zugelassen hätte, eine konvertierbare Währung als stabile Grundlage des Staates geschaffen hätte, dann wäre die DDR nicht das Billigproduktland des Westens geworden, man hätte mehr Geld zum Ausbau der Produktivität zur Verfügung gehabt ein weiterer Fehler war meiner Meinung die übertriebene Verbundenheit zur Sowjetunion die allen anderen sozialistischen Länder vorgeschrieben hatte wie Sozialismus geht und wie man es umzusetzen hat, so war der RGW ja doch nur der Sowjetunion hilfreich und nicht den anderen Staaten ( viele schöne Schiffe Handelsschiffe und Fischfangflotte für wenig Geld gebaut für die Sowjetunion ) viele gute Patente verkauft nur damit sie nicht umgesetzt werden, warum nicht einen Wartburg mit eignem Viertaktmotor gutem Design und hochwertiger Ausstattung gebaut ja, dann hätten wir sagen können , ach liebes kap. Ausland 1 DDR Mark = 1 DM der Preis für den Wartburg beträgt 35400 als Beispiel und weil das nicht so war konnte uns das kap. Ausland gut erpressen, letztlich gesehen könnte man auch sagen eine wirtschaftliche Entwicklung ist nur durch Innovation und Investment zu erreichen- der Sozialismus a la Sowjetunion bedeutete wirtschaftlichen Stillstand und führte zur Mangelwirtschaft.

Frank Lippstreu


Ideen für die Neu-DDR

kritik und lob

Bildquelle: Mobile Geeks.de, Bild ist entsprechend verlinkt

Thomas Malke Sozialismus auf allen Ebenen, das ist klar. Aber wie uns die Vergangenheit gezeigt hat, ist eine Führungspartei nicht immer positiv. Ich bin mehr für ein Rätesystem mit direkt verantwortlichen Räten, die auch wieder abberufen werden können. Außerdem müssen die Räte ein imperatives Mandat haben. Die Ratsmitgliedschaft darf auch nicht zu einem Leben in Saus und Braus verhelfen, ein Rat darf maximal das dreifache Einkommen des Durchschnittslohnes beziehen und keine leitende Tätigkeit in einem Wirtschaftssubjekt inne haben.

‪Gesundheits- und Erziehungssystem müssen kostenfrei sein, dafür betragen die Sozialabgaben für jeden pauschale 25% vom Gesamteinkommen. Das Wirtschaftssystem muss ein auf die heutige Zeit angepasstes NÖS sein. Dabei müssen alle Leiter direkt und persönlich für ihr Handeln verantwortlich und zur Rechenschaft ziehbar sein. Dann wären wir – meiner Meinung nach – auf einem guten Weg.

Petra ReichelThomas, Du sprichst mir aus der Seele. Ich sehe das auch so. Doch bisher habe ich Widerspruch geerntet. Aber wir haben doch gesehen, dass sich die führende Rolle der Partei nicht bewährt hat. Machtkämpfe und Karrierestreben, wie in bürgerlichen Parteien haben sich eingeschlichen. Führung und Basis/Volk haben sich immer mehr voneinander entfernt. Es gab gute Ansätze, wie der Vertretung der FDJ und des FDGB in den Parlamenten. Doch hatte das Politbüro der SED das Sagen. Das war nicht gut und eine Ursache des Untergangs.

Ingo Imm Und Betriebe dürfen nicht mehr Pleite gehen besonders klein Unternehmen müssen von einer Neuen DDR gefördert werden und endlich lösen von dieser Kapitalistischen Börse.

Karl-Heinz Schulze Auch der künftige Sozialismus wird kein Schlaraffenland sein. Hier wurden bisher sehr viele sehr gute Vorschläge gemacht. Das Wichtigste ist aber die Macht in den Händen der Leute welche den ganzen Reichtum erschaffen. Das sind die Arbeiter im Bündnis mit den Bauern, der Handwerker und der schaffenden Intelligenz. Die Müßiggänger werden nicht einfach beiseite geschoben sondern aktiv integriert. Eine entscheidende Rolle muss die sozialistische Demokratie einnehmen. Dazu gibt es wichtige und richtige als auch negative Erfahrungen. Politiker bekommen einen durchschnittlichen Lohn aller Werktätigen. Politiker und Abgeordnete werden Steuerzahler wie Lieschen Müller. Das System der „Kronprinzen“ wird abgeschafft und die aktive Albwählbarkeit von gewählten Repräsentanten eingeführt. In den Betrieben bekommen die Arbeitergewerkschaften Rechte welche es bis Heute nicht gibt. Betriebsleiter sind vor den Belegschaften Rechenschaft ablegen müssen. Das Genossenschaftswesen wird als freiwillige Entscheidung hier Mitglieder ohne Zwang und Druck anerkannt und gefördert. Das sind nur ein paar Vorschläge. Diskutieren wir auch darüber.

Jürgen Geppert Es ist gut sich über die Zukunft Gedanken zu machen, habe ich auch. Ich denke aber das Jahr 2024 ist zu früh. Unsere erste Aufgabe wird es sein, die Erinnerung an unsere Errungenschaften zu bewahren und weiter zugeben. Ein neues einiges, friedliches und sozialistisches Deutschland werden wohl erst unsere Enkel schaffen können. Also bereiten wir sie darauf vor, so gut wir können. Und wir können es!

‪Alex Thecranky Crank‪ Jeder schlechteste Sozialismus ist besser als der beste Kapitalismus.

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2 Gedanken zu “Wir wollen die DDR 2.0

  1. Ich kann es mir vorstellen, wie schwer es manchmal fällt gemachte Fehler einzuräumen. Darum meine Hochachtung jenen, die es im nachhinein tun! Uwe Adlers Kommentar spricht nicht nur für sich, sondern wiederspiegelt auch gewiß das Denken ehemahliger Konterrevolutionäre, die eher beschämt sind und sich nicht äußern. Reihenweise sind vor allem junge Menschen, den unheilvollen Versprechen einer Kohlregierung gefolgt, ohne die Folgen abzusehen. Man spricht immer von “ Mauertoten“; wieviele Menschenleben hat das Ende der DDR im Nachhinein gefordert…??? Allein die Selbstmorde, wieviele dieser Menschen die sprichwörtliche Verzweiflung zu diesem Schritt veranlaßte, ist leider unbekannt…

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